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Mohammed im Bad, Jesus am Mond

Mai 16, 2016

Frauke Petry ist bei Jürgen Todenhöfer wieder einmal Adolf Hitler, während uns der Islam „Regelmäßiges Waschen, Seife, Zahnbürsten, Soda, Kaffe, Zucker, Jacken, Damast, Matratzen, Mützen und die arabischen Ziffern“ geschenkt hat:

Liebe Freunde, dort wo Hitler seine erste große Rede hielt, spricht heute AfD-Chefin Petry. Im Hofbräukeller München. Eine gezielte Provokation! Für ihren Hass-Satz „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ wird sie stürmischen Beifall ernten. Wie Hitler für seine anti-jüdische Hetze.

Petry weiß nichts vom Einfluss der islamischen Kultur auf unser Leben. Im Großen wie im Kleinen. Sie startet ihren Tag mit ‚Kaffee‘. Vielleicht auch mit ‚Zucker‘. Geschenke der muslimischen Welt. Wie die ‚Jacke‘, die sie dann anzieht. Oder das ‚Sofa‘, auf dem sie Gäste empfängt und mit ‚Soda‘ bewirtet. AfD-Umfrageergebnisse erhält sie in arabischen Ziffern. Römische würde sie nie akzeptieren. Zu umständlich! Abends legt sie an guten Tagen ihr müdes Haupt auf eine mit ‚Damast‘ bespannte ‚Matratze‘. Um von einem islamfreien Deutschland zu träumen.

Unzählige Dinge des täglichen Lebens – wie Seife und Zahnbürste – die Frau Petry vor dem Schlafengehen sicher auch noch einsetzt – verdankt sie jener legendären islamischen Hochkultur, die 8 Jahrhunderte lang unsere Welt beherrschte.

Die muslimische Welt, inspiriert von ihrer jungen dynamischen Religion, war vor allem Pionier der empirischen Naturwissenschaften, ohne die es den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aufstieg Europas so nie gegeben hätte. Sie leistete Unverzichtbares in Medizin, Mathematik, Astronomie, Geographie, Sozialwissenschaften und Physik.

Muslime haben in den Jahrhunderten ihrer kulturellen Hochblüte zweifellos Großes vollbracht, was jedoch kaum etwas mit ihrer Religion zu tun hatte.

Der Islam dient der Unterwerfung. Wenn man 800 Jahre wartet, bringt vielleicht auch der IS tolle Sachen hervor. Hauptsächlich wären es jedoch wohl auch wieder Erfindungen, die man von den Unterworfenen geklaut hat.

Errungenschaften zu klauen bzw. zu übernehmen und diese auszubauen, ist jedoch immer noch besser, als einem Kriegsherrn aus dem siebenten Jahrhundert nachzuäffen.

Dabei sind die Mohammed-Nachäffer wenig konsequent, denn sie verwenden trotz ihrer Bärte und Burkas moderne Waffen und Smartphones.

Würden sich die Muslime an ihrer eigenen Hochkultur ein Beispiel nehmen, statt sich auf Mohammed und das siebente Jahrhundert zu konzentrieren, gäbe es vielleicht auch heute den einen oder anderen muslimischen Nobelpreisträger in wissenschaftlichen Kategorien und man müsste nicht dem Mittelalter nachtrauern.

Imad Karim hat zu Todenhöfers Islam-Erguss eine besonders treffende Replik verfasst:

Jürgen Todenhöfer, all das, was Sie hier aufzählen ist hohle Polemik mit falschen Behauptungen. Ich bin Araber und kann Ihnen genau sagen, von welcher alten Kultur was übernommen (geklaut) wurde. Ihre schwachen und inhaltlosen „advokatischen“ Vorträge über den „Superislam“ sind mehr als peinlich.

Wir, im Islam geborene, arabischsprechende und an arabischen Universitäten, zum Teil an Al Azhar, ausgebildete Menschen, die heute und seit geraumer Zeit als Agnostiker leben, könnten Menschen, wie Sie innerhalb von 20 Min. entlarven und jedem beweisen, dass Sie vom Islam soviel Ahnung haben, wie ich von der Raumfahrttechnik……NICHTS!!!!!!

(Imad Karim)

Bei der Raumfahrttechnik muss ich widersprechen.

Imad Karim weiß wohl immerhin, dass die Raumfahrttechnik wenig mit dem Christentum zu tun hatte, auch wenn die meisten Raumfahrttechniker Christen waren.

Damit hat er von Raumfahrttechnik entschieden mehr Ahnung als Todenhöfer von Islam.

 

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