Posts Tagged ‘Klimareligion’

Archenbau statt Emissionshandel

November 10, 2014

Österreich hat seit Jahrzehnten eine hohe Umweltqualität, saubere Luft und Gewässer sowie hohe Energieeffizienz. Das ist lobenswert. Dennoch wird es erstaunlicherweise laut der EU-Umweltagentur die weitaus höchste Strafe für die Nichteinhaltung der Kyoto-Klimaziele zahlen müssen. Nicht weniger als 611 Millionen Euro mussten für den Kauf von Emissionszertifikaten bereits rückgestellt werden.

(Andreas Unterberger)

Selbst wenn der Mensch tatsächlich zur Klimaerwärmung beiträgt, nützt es dem globalen Klima nichts, wenn durch den Emissionshandel die Industrie aus Europa in andere Weltteile (mit schlechteren Umweltstandards) verlagert wird.

Die Zahlung von Emissionen wird den grimmigen Klimagott daher wenig beeindrucken.

Wenn man einen Anstieg des Meeresspiegels befürchtet, sollte man sich besser an die Bibel halten und eine große Arche bauen.

Der Bau von Archen oder wenigstens besseren Deichen wäre im Gegensatz zum völlig sinnlosen Emissionshandel eine realistische Maßnahme, um sich vor den Folgen einer möglichen Klimaerwärmung zu schützen.

Gerade solche Maßnahmen wurden jedoch von den Klima-Experten bislang nicht empfohlen, was darauf hindeutet, dass sie die von ihnen verbreitete Hysterie wohl selbst nicht so ganz ernst nehmen.

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Religion, Wissenschaft, Wissenschafts-Religion

Dezember 6, 2009

Teile der Kirche sehen AIDS als eine Strafe Gottes an, und wollen die Krankheit mit den Mitteln ihrer Religion – der Enthaltsamkeit -bekämpfen.

Zu Recht wirft die wissenschaftlich aufgeklärte Welt der Kirche vor, den betroffenen Menschen damit sehr zu schaden.

In der Realität, die eben nicht der christlichen Idealwelt der sexuellen Enthaltsamkeit entspricht, bieten Kondome den bestmöglichen Schutz vor AIDS.

Nicht der Glaube, sondern von der medizinischen Forschung entwickelte Medikamente haben dazu beigetragen, die Sterblichkeitsrate drastisch zu senken..

Neben der Religion hatte der wissenschaftliche Kampf gegen AIDS einen zweiten großen Feind, der zum Teil aus den eigenen wissenschaftlichen Reihen  kam.

HIV-Skeptiker zweifelten die Existenz der AIDS verursachenden Krankheit HIV an. Hätten sie sich durchgesetzt, hätten sie wohl noch wesentlich größeren Schaden als die religiösen Enthaltsamkeits-Prediger angerichtet.

Der Großteil der sogenannten Klimaskeptiker zweifelt jedoch nicht die Existenz eines vom Menschen verursachten Klimawandels an.

Kritisiert wird hingegen, dass die Klimawissenschaft immer mehr zu einer grünen Religion geworden sei.

Wenn sich eine Wissenschaft religiöser Mittel bedient, riskiert sie dabei auch dieselben Fehler wie die Religion zu machen:

So wie die Kirche Krankheiten dämonisert hat, dämonisiert die Klimawissenschaft den vom Menschen verursachten Klimawandel.

So wie wie die Kirche sexuelle Enthaltsamkeit gegen AIDS gepredigt hat, predigt die Klimawissenschaft Maßnahmen, von denen sie sogar selbst weiß, dass sie völlig unrealistisch sind, sie benennt jedoch mit religiösem Impetus die „Klimasünder“ und fordert einen weltumspannenden Ablaßhandel.

Im Glauben einer guten Sache zu dienen, erlaubt man es sich, Daten zu vertuschen, die der Sache der Skeptiker dienen könnten, und verabschiedet sich damit endgültig von der Welt der Wissenschaft.

Der vom Menschen gemachte Klimawandel kann jedoch effektiv nur von der Wissenschaft (effizientere Technologien und Nutzung), und nicht von einer grünen Wissenschafts-Religion (Enthaltsamkeit und Ablaßhandel) bekämpft werden.

Jon Stewart talks „Climategate“

Dezember 5, 2009

„Hände falten, Goschen halten“ in Grün

Februar 3, 2009

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„Entscheidung ist Entscheidung.“ Man müsse sich jetzt auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg sowie auf die EU-Wahl und auf die Bewältigung der Wirtschaftskrise konzentrieren und nicht auf parteiinternen Diskussionen. (Online Standard)

Glawischnig will sich nicht mit Kleinigkeiten aufhalten. Die Bewältigung der Weltwirtschaftskrise ist schließlich ehrenvoller und auch weniger anstrengend. (Die Rettung des Weltklimas hat als große Aufgabe scheinbar ausgedient).

Statt grüner Realpolitik (Öffentlicher Verkehr, Fahrrad, Wärmedämmung) und Einsatz für Menschenrechte, bekomme ich als Grünwähler Ähnliches wie von meiner katholischen Kirche vorgesetzt: nicht nachvollziehbare Personalentscheidungen, Weltklima-Ablasshandel und jetzt auch noch die Weltwirtschaftsrettung.

Doch als fatalistischer Masochist wähle ich wohl trotzdem weitehin die Grünen und zahle Kirchensteuer sowie ORF Zwangsgebühren.

Nächstes Fettnäpfchen von Papst Benedikt

Februar 2, 2009

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Der zum neuen Bischof von Linz bestellte Gerhard Maria Wagner warnt vor der dem Satanismus Harry Potters.

Warum auch nicht gleich vor dem Aschenputtel? Immerhin bedienen sich die Feen teuflischer Magie, um Aschenputtel den Ballbesuch zu ermöglichen. Ach ja – und da wäre auch noch dieser Jude, der Wasser in Wein verwandelt haben soll – diabolisch!

Gut finde ich aber, dass er versucht der Weltklima-Religion Konkurrenz zu machen:

Als der Hurrikan „Katrina“ im Jahr 2005 die US-Küstenstadt New Orleans zerstörte, verkündete Wagner im Pfarrblatt seiner damaligen Gemeinde: „Es ist wohl kein Zufall, dass in New Orleans alle fünf Abtreibungskliniken sowie Nachtclubs zerstört wurden.“ Nach der Tsunami-Katastrophe 2004 merkte er an, dass die Flutwelle nicht zufällig zu Weihnachten aufgetreten sei, wenn die Leute aus dem reichen Westen ins arme Thailand flüchteten. (Spiegel Online)

Keine Partei des Redeverbots

Dezember 18, 2008

Ein Interview mit dem Grünen-Politiker Efgani Dönmez hat in Österreich viel Staub aufgewirbelt.

 

Die Grünen werden hoffentlich auch weiterhin die Partei der Menschenrechte bleiben und gegen Rassismus kämpfen. In Österreich gibt es auf diesem Gebiet leider genug zu tun. Gerade dafür wurden sie von mir auch gewählt.

 

Die FPÖ hat mit ihrer Hetze gegen Ausländer das Klima im Land vergiftet. Viele fremdenrechtliche Bestimmungen (insbesondere für gemischte Ehen) sind unmenschlich  und verfassungswidrig.

 

Eine Partei des Denk- und Redeverbots habe ich mir aber nie gewünscht.

 

Missstände beim Thema Migration wie Parallelgesellschaften und Kriminalität sollten nicht ignoriert werden. Differenzierte Sichtweisen müssen dabei zulässig sein (auch wenn die ausländerfeindliche Gegenseite nicht dazu fähig ist und ihre Reihen dicht geschlossen hält)

 

Das gilt auch für ökologische Dogmen. Ich bin für grüne Realpolitik (Öffentlicher Verkehr, Fahrrad, Wärmedämmung) und nicht für grüne (Klima-)Religion.