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Die Ultrarechten im Ausland

Mai 21, 2012

Beim Thema Außenpolitik formen in Österreich (sowie in den meisten anderen europäischen Ländern) linke Journalisten die öffentliche Meinung und sorgen dafür, dass die Österreicher, ein Volk von Schwarz/Blau/Orange-Wählern, mit empörtem Kopfschütteln auf Bush, Sarkozy, Berlusconi oder Netanjahu blicken.

Auch umgekehrt hatte sich Italiens, Frankreichs oder Israels “öffentliche Meinung” über Österreichs schwarzblaue “Nazi-Regierung” heftig empört.

Wenn es Politiker anderer Länder betrifft, lassen sich eingefleischte Rechte von den Medien gerne was vormachen.

So empört sich auch in den konservativsten Foren niemand darüber, dass unser linker Zivi-Verteidigungsminister einen rechten Politiker eines befreundeten demokratischen Staates beschimpft hat…

…schließlich weiß man aus allen Medien, dass es sich um einen unguten “Ultrarechten” handle.

Die Bezeichnung „konservativ“ wird hingegen verwendet, um Islamisten zu verharmlosen.

Gleichzeitig kann man so auch demokratische konservative Regierungen elegant heruntermachen, indem man sie mit Vertretern von totalitären Gottesstaaten gleichsetzt.

Gaddafis Liebermänner

August 19, 2010

Foreign Minister Avigdor Lieberman decided to use private contacts close to the Libyan regime to push for a deal. Lieberman approached a number of central and eastern European acquaintances, including Austrian businessman Martin Schlaff, a friend of Saif al-Islam Gadhafi, son of the Libyan leader.

(Haaretz)

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22 zu 0

April 7, 2009

Dass die Araber der ehemaligen osmanischen bzw. britischen Provinz Palästina keinen eigenen 22. arabischen Nationalstaat erhalten haben, wird als himmelschreiendes Unrecht empfunden.

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Die nationale Sache der Kurden regt dagegen weit weniger auf, obwohl sie trotz ihres recht einheitlichen Siedlungsgebiets keinen einzigen Nationalstaat erhalten haben.

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Warum gibt es ausgerechnet soviel „linke“ Solidarität mit der religiös-konservativen also wohl eher „rechten“ Hamas, während die kommunistische PKK „links“ liegengelassen wird?

Die Türken und insbesondere die Kopftuchträgerinnen werden von Linken als marginalisierte Minderheit wahrgenommen – die Türkei zu kritisieren wäre daher rassistisch und somit „rechts“

Israelkritik ist dagegen voll „links“: Insbesondere die Dämonisierung der Israelis als die neuen Nazis.

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In Israel gibt es zwar „rechte“ Parteien – keine dieser Parteien hat jedoch die Abschaffung des israelischen Verfassungsstaats, der Demokratie und Grundrechte garantiert, zum Ziel.

Ganz im Gegensatz zur Hamas:

Diese macht aus ihrer Präferenz für einen islamischen Staat, in dem es weder Demokratie noch Grundrechte geben würde, kein Geheimnis.

Die erfolgreiche Teilnahme an Wahlen macht eine Partei noch lange nicht zu einer „demokratischen“ Partei – diese Lehre aus der europäischen Geschichte wird jedoch gerne ausgeblendet.

Die AKP wird von den linken Heuchlern zur islamisch-konservativen türkischen CDU verharmlost, obwohl gerade die staatsfeindliche Haltung die entscheidende Gemeinsamkeit zwischen der islamistischen Ideologie und der linken Ideologie darstellt.