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Wer unterdrückt die Muslime?

November 20, 2015

Die Presse: Wo bleibt das Lichtermeer der Muslime in Österreich und Europa, um sich von den Anschlägen der Terrormiliz Islamischer Staat zu distanzieren?

Fuat Sanac: Die Muslime sind so unterdrückt, dass sie es nicht einmal wagen, auf die Straße zu gehen. Wir können 1000 Mal sagen, dass diese Verrückten nichts mit dem Islam zu tun haben, dennoch müssen wir uns andauernd verteidigen und rechtfertigen. Das macht uns fertig und gleichzeitig wütend.

(Die Presse)

Für ihren Sultan oder gegen Israel gehen Österreichs Muslime jedoch trotz ihrer furchtbaren Unterdrückung in Massen auf die Straße.

Wären Muslime in Europa wirklich so unterdrückt, würden sie sich wohl kaum zu Millionen auf den Weg hierher machen.

Wenn Muslime heute unterdrückt werden, so sind die Unterdrücker fast immer ebenfalls Muslime.

Muslimbrüder, Salafisten, Mullahs, Scheichs, Emire und Kalifen versuchen einander mit ihrer Form von Islam zu unterwerfen.

Von Nigeria bis Pakistan treiben diese islamischen Konflikte Muslime in die Flucht.

Der Islam macht zwar Muslime zu Opfern, er sorgt jedoch damit auch für seine eigene Weiterverbreitung.

Zwar distanzierten sich Muslimbrüder wie Sanac vom Terror des IS, der angeblich nichts mit ihrem Islam zu tun habe. Wenn es darauf ankommt, setzt man sich jedoch für die Burka-Konkurrenz ein, da schließlich alle zur Umma gehören.

Solange man in der Minderheit ist, werden die Zwistigkeiten, die in der Islamischen Welt zu Krieg und Vertreibung geführt hatten, eingestellt, um gemeinsam die Islamisierung Europas voranzutreiben.

Muslimbrüder spielen dann die Rolle des „guten Islam“, der nichts mit Terror zu tun habe, während die Salafisten das Einschüchtern übernehmen.

Obwohl seine Erdogan-Türkei im Syrien-Konflikt selbst kräftig mitgemischt hatte, bedient sich Sanac schamlos der typisch linken Rhetorik, wonach fremde Einmischung schuld an allen Problemen der Islamischen Welt sei:

Ich spreche von den USA über Russland bis hin zu Frankreich usw. Diesen Ländern ging es nie um Demokratie, sondern darum, die Bodenschätze in Ländern wie Afghanistan, Syrien und dem Irak zu kontrollieren. Das Gerede von Demokratie war nur eine Betäubung für die dortige Bevölkerung. Die Terroristen wurden jahrelang unterstützt und mit Waffen versorgt.

Kein Staatsführer hat sich aktiver für den Sturz des syrischen Diktators stark gemacht als Erdogan.

Dabei ist Erdogan selbst ein Diktator, der die Demokratie lediglich als Zug benützt, um aus der Türkei einen Islamischen Staat zu formen.

Sein Islamischer Staat ist zwar nicht der gleiche wie der IS. Aus taktischen Gründen arbeitet Erdogan jedoch nach wie vor mit dem IS zusammen, um den Kurden ihre Souveränität zu verweigern.

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Mit dem Kopftuch nach Österreich

September 1, 2012

Kasnudl zeigt auf, wie wunderbar sich ein anachronistisches Gesetz aus der Monarchie und anachronistische Bestimmungen zu einem EU-Beitritt der Türkei – aus Sicht der Islamisten – ergänzen:

64 % der in Österreich lebenden Frauen mit türkischem Migrationshintergrund tragen – nach einer Gallup-Umfrage im Auftrag der europäischen Grundrechteagentur – das Kopftuch, in Deutschland sind es lediglich 27 %. Mit diesem Wert ist Österreich europaweiter Spitzenreiter, mit großem Abstand – oder wie derStandard es formuliert „Österreich das Land der Kopftuchträger“.

Die Verschleierung ist das Symbol des Islamismus.

Im Vergleich zu Burka, Niqab und Tschador gilt das türkische Kopftuch als „gemäßigt“.

Ein Interview mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten und Milli Görüs-Gründer Erbakan lässt erkennen, wie „gemäßigt“ die Ideologie des türkischen Kopftuch-Islamismus  tatsächlich ist:

„Seit 5700 Jahren regieren Juden die Welt. Es ist eine Herrschaft des Unrechts, der Grausamkeit und der Gewalt. Sie haben einen starken Glauben, eine Religion, die ihnen sagt, dass sie die Welt beherrschen sollen. Sehen Sie sich diese Ein-Dollar-Note an. Darauf ist ein Symbol, eine Pyramide von 13 Stufen, mit einem Auge in der Spitze. Es ist das Symbol der zionistischen Weltherrschaft. Die Stufen stellen vier „offene“ und andere geheime Gesellschaften dar, dahinter gibt es ein „Parlament der 300“ und 33 Rabbinerparlamente, und dahinter noch andere, unsichtbare Lenker. Sie regieren die Welt über die kapitalistische Weltordnung.“

Milli Görüs übernimmt IGGiÖ

Juni 25, 2011

In Österreich wurde gerade ein Milli Görüs-Mann zum Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft gewählt.

Seinem Stellvetreter ist in einer öffentlichen Diskussion etwas rausgerutscht, was man (derzeit noch) nicht außerhalb des eigenen Kreises sagen darf, und er musste zurücktreten.

Doch sobald man sich demographisch in der Mehrheit sieht, wird man seine Vorstellungen eines islamisierten Europas immer unverschämter vertreten.