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Abschied vom rechtsextremen Eck?

April 8, 2014

Mölzer ist wie Kewil nicht auf den Mund gefallen.

Hinter seiner teilweise brillanten Rhetorik steckt jedoch genau dasselbe falsche Verständnis von „Politischer Inkorrektheit“ wie bei Kewil.

Beiden geht in erster Linie darum, endlich wieder „Neger“ sagen zu dürfen.

Ich bin zwar grundsätzlich gegen die Strafbarkeit von Meinungen, egal ob es sich dabei um rassistische Äußerungen oder sogar die Holocaust-Leugnung handelt.

In einer zivilisierten politischen Kultur hat „Negerkonglomerat“ jedoch nichts verloren und Strache hat Mölzer daher völlig zu Recht von der Kandidatenliste für die EU-Wahl gestrichen.

Wenn man auf Leute wie Mölzer oder Kewil setzt, braucht man sich nicht zu beschweren, wenn man ständig in die rechtsextreme Ecke gestellt wird.

Darauf zu verzichten, von Negerkonglomeraten zu sprechen, ist wohl lediglich für Rechtsextreme ein Problem.

An Politischer Korrektheit ist nicht die Ächtung von rassistischen Äußerungen das Problem, sondern das Verbot, die Wahrheit zu sagen.

Strache hat einen ersten Schritt gesetzt, um sich vom Kewilismus in seiner Partei zu trennen, und zu einer wählbaren politischen Kraft zu werden.

Ein Schritt, der bei PI-NEWS leider noch aussteht.

Dabei war PI-NEWS schon einmal viel weiter als die FPÖ.

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Islamhetze und Islamismus-Unterstützung kein Gegensatz

Februar 7, 2009

Trotz Antisemitismus unterhielt Hitler gute Beziehungen zu Semiten aus der arabischen Welt

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Später unterstützte Haider den Baathisten Saddam Hussein. Baathismus ist die arabische Version vom Nationalen Sozialismus.

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Während man die Muslime aus Europa schleunigst wieder entfernen möchte, unterstützt man heute militante Islamisten, sofern sie im eigenen Revier bleiben und den gemeinsamen Feind bekämpfen:

Klassisches Beispiel FPÖ:

Daham statt Islam – Kampagne:

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Susanne Winter bezeichnete in ihrer Rede vom 13. Jänner 2008 den Propheten Mohammed als „Kinderschänder“, der den Koran „im Rahmen von epileptischen Anfällen geschrieben“ habe und wurde dafür strafgerichtlich verurteilt.

Mölzer zum EU Beitritt der Türkei:

„Die Türkei ist religiös und kulturell kein europäisches Land, sondern in den Traditionen des Morgenlandes verhaftet. Die von der EU geforderten Reformen beschränken sich auf Absichtserklärungen der Türkei, und die Lage der ethnischen und religiösen Minderheiten ist durch vielfältige Diskriminierungen im Alltag geprägt“

Doch in der Ferne unterstützt man die rechtsextremen Seelenverwandten:

Mölzer zur Hamas:

Sofern sie sich vom Terror distanziert, sehr wohl als Gesprächs- und Verhandlungspartner in Frage käme. „Schließlich ist die Hamas im Jänner 2006 eindeutig als stärkste Partei aus den demokratischen Wahlen in den palästinensischen Autonomiegebieten hervorgegangen. Wenn die Hamas daher aus grundsätzlichen Erwägungen als Verhandlungspartner ausgeschlossen wird, dann wird dies die westliche Demokratie in den Augen unzähliger Araber diskreditieren“, schloss der freiheitliche Europaparlamentarier.

Strache zum Mullah-Regime:

Bundesparteiobmann HC Strache sprach sich massiv gegen die von Wirtschaftsminister Bartenstein geforderte und von der EU-Kommission diskutierte Ausgrenzung des Iran in wirtschaftspolitischen Belangen aus, wie etwa bei der Beteiligung am Nabucco-Pipeline Projekt. Mit der Pipeline sollte Gas aus dem kaspischen Raum nach Europa transportiert werden.

Aktuellstes Beispiel Pius Bruderschaft:

Der Distriktsobere der deutschen Piusbruderschaft (SSPX), Franz Schmidberger, hat den islamischen Propheten Mohammed als Kinderschänder bezeichnet.

Bischof Williamson spricht hingegen in Ahmadinejad Manier dem Judenstaat die Legitimation ab:

Das waren alles Lügen, Lügen, Lügen! Die Juden erfanden den Holocaust, damit wir demütig auf Knien ihren neuen Staat Israel genehmigen.

(Sherbrooke, 1989)