Posts Tagged ‘Mubarak’

Wo sich Jubelaraber in Zurückhaltung üben

Januar 8, 2012

Bei Mubaraks Sturz hatte unsere Intelligenzija jubiliert, obwohl vieles daruf hindeutete, dass nicht unbedingt etwas Besseres folgen sollte.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/02/11/die-arabeske-vom-verzuckten-orf-korrespondenten/

Mubarak und Ben Ali zählten zu den milderen Despoten der islamischen Welt.

Dass der politische Islam von Marokko bis Malaysia eine Gefahr darstellt, gilt zwar auch für Libyen und Syrien, aber immerhin handelt bzw. handelte es sich bei Baschar al-Assad und Gaddafi um zwei echte Tyrannen.

Ausgerechnet bei Syrien und Libyen hielten sich die Jubelaraber jedoch zurück bzw. setzen sich sogar für den Erhalt der Tyrannei ein:

http://arprin.wordpress.com/2012/01/07/er-wird-zum-mittater/

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Die Arabeske vom verzückten ORF-Reporter

Februar 11, 2011

Der ehemalige Präsident Hosni Mubarak war wohl selbst nach Gerhard Schröders Maßstäben kein „lupenreiner Demokrat“.

Aber verglichen mit Regimen wie Saddam Husseins Baath-Dikatatur oder dem islamistischen Taliban-Regime war Murabaks Ägypten ein Hort der Freiheit und Vernunft.

Über 20 Jahre hatte Karim El-Gawhary zunächst als freier Journalist und später als Korrespondent für westliche Medien über das Land berichten dürfen.

Trotz seiner oft durchaus kritischen Reportagen hatte er sich nie vor Repressionen fürchten müssen.

Die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen wurden in Ägypten nicht vom Regime, sondern von diversen Extremisten begangen.

Mubaraks Vorgänger wurde für seinen Friedensschluß mit den Israelis von Islamisten ermordet.

Der Islamisten-Mob verübte wiederholt Terrorattentate gegen Touristen und gegen Angehörige der koptischen Minderheit.

Warum Karim El-Gawhary angesichts des Sturzes eines Regimes, das ihm alle Freiheiten gewährt hatte, in Verzückung gerät, während ihn beispielsweise der Sturz eines Tyrannen wie Saddam kalt ließ, würde mich schon interessieren.

Ohne die Protest-Leistung der „ägyptischen Straße“ herabwürdigen zu wollen, so handelte es sich bei Mubarak eben nicht um einen Saddam, Gaddafi oder Ahmadinejad.

Auch in Ägypten kamen zwar Menschen bei den Protesten ums Leben.

Systematische Verfolgung, wie sie gegen die Demonstranten von Teheran angewandt wurde, brauchte jedoch niemand zu befürchten.

 

Danke, Haaretz

Februar 7, 2011

Um gegen die rechte israelische Regierung Stimmung zu machen, hat die linke Haaretz das Gerücht in die Welt gesetzt, die israelische Regierung versuche den Westen zu überreden, Mubarak weiter zu unterstützen.

Obwohl die Haaretz immer wieder journalistische Enten produziert hat, nehmen sämtliche MSM von Al Jazeera bis zur Zeit  – und in weiterer Folge leider auch Broder und der Lindwurm – die Haaretz-Gerüchte ohne kritische Prüfung zur Grundlage, um die israelische Politik anzuprangern.

Internationale Sozialisten und Diktatoren

Februar 5, 2011

Überall bekommt man im Moment den Vorwurf zu hören, der Westen habe die arabischen Diktaturen zu lange unterstützt.

Dass die Parteien des tunesischen Diktators Ben Ali bis zum 17. Jänner 2011 und des ägyptischen Diktators Mubarak bis zum 31. Jänner 2011 Mitglieder der Sozialistischen Internationale waren, wird hingegen diskret behandelt.

Der mit Abstand am längsten dienende Diktator der Welt ist übrigens auch ein (zwar nicht internationaler, sondern islamischer) Sozialist, der aus wirtschaftlichen Gründen vom Westen hofiert wird: