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Natalie Bracht und der Muslim-Markt

August 2, 2009

Die 35jährige Natalie Bracht war auf Grund einer möglicherweise drohenden Gefährdung ihrer 5 Kinder in England zur landesweiten Fahndung ausgeschrieben:

bracht

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Dank dieser obskuren „Pazifisten“-Seite:

http://kriegspostille.blogspot.com/2009/08/httpdejure.html

ist es mir gelungen, den Inhalt der gelöschten Muslim-Markt-Kampagne zu bergen – er sollte der Nachwelt als historisch interessantes Dokument ;) erhalten bleiben:

Muslim-Markt interviewt
Natalie Bracht, ihr wurden fünf Töchter von den Behörden entzogen
23.9.2009

Natalie Bracht, geborene Brown (Jahrgang 1975) ist in Deutschland als Tochter einer Jüdin und eines Briten geboren und aufgewachsen (z.T. in den Niederlanden). Ihr Abitur macht sie an der Free Masonic School for Girls in den Niederlanden. Nach der Schule hat sie eine Ausbildung zum Steinmetz absolviert. Es folgte eine Studium von Sprachen (Hebräisch, Russisch, Polnisch, Surinams – daneben spricht sie perfekt Deutsch, Niederländisch und Englisch) und ein weiteres Studium der Architektur. In der Zeit ab 1995 war sie verheiratet mit einem Deutschen Christen, mit dem sie zwei Töchter hat. Die Ehe scheiterte nach zwei Jahren. Nach der Scheidung erhielt sie das alleinige Sorgerecht. Es folgte eine Heirat in einer Synagoge (1997) mit einem deutschen Juden, den sie in der linkspolitischen Szene kennen gelernt hat. Mit ihm hat sie drei Töchter. Sie hat damals seinen Nachnamen angenommen.

Mehrere Reisen des Ehemanns nach Israel führten zu einer ersten Zerrüttung der Ehe aufgrund der inhaltlichen Umorientierung des Ehemannes – nach Vorstellung von Frau Bracht – in eine zionistisch orientierte Ausrichtung, die ihren damals „linken“ Idealen widersprach. Eine scheinbar zwischenzeitliche Verbesserung der Beziehung führte zur nachträglichen standesamtlichen Heirat, allerdings erst im Februar 2003; aus heutiger Sicht eine der Ursachen für spätere Probleme. Die Kinder aus erster Ehe wurden durch den Ehemann bei der standesamtlichen Eheschließung namentlich übernommen, so dass alle vier damals lebenden Töchter den Namen Bracht annahmen. Bereits im April 2003 – acht Wochen nach der standesamtlichen Eheschließung – verließ der Ehemann die Familie erneut auf eine Reise. Danach kehrte er monatelang nicht wieder zurück. Sein Aufenthaltsort war dem Rest der Familie unbekannt. Im Mai 2003 wurde die jüngste Tochter geboren, ohne dass der Vater in der Nähe war oder nach dem Kontakt gesucht hätte. Er meldete sich erst sieben Monate nach der Geburt. Seine ultimative Forderung der Neuausrichtung der Familie wurde von Frau Bracht – die Familie lebt nach wie vor in Deutschland – und den älteren Töchtern nicht mitgetragen, so dass Herr Bracht die Scheidung eingereicht hat. Während des Scheidungsverfahrens 2005 erhält Frau Bracht das Sorgerecht und Herr Bracht ein Umgangsrecht, was er allerdings nur im Beisein seiner eigenen Mutter (Großmutter der Kinder) wahrnehmen darf. Dieses Recht hat er allerdings nie wahrgenommen.

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