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Erdogan-Obama-Deal

Juli 26, 2015

Als der Islamische Staat im Vormarsch war, sah der Islamist Erdogan keinen Grund zum Einschreiten.

Das NATO-Mitglied Türkei verweigerte der von der USA geführten Koalition sogar die Benützung türkischer Luftwaffenbasen, und so mussten die Lufteinsätze gegen den IS von Jordanien, Irak und Saudi-Arabien aus gestartet werden.

Mittlerweile hat der IS große Gebiete an die Kurden verloren:

IS

Und der IS weiß sich gegen die militärische Überlegenheit der Kurden nur noch durch Terroranschläge zu helfen.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist es daher offensichtlich, dass sich Erdogans Angriffe wohl kaum gegen den IS, sondern primär gegen die Kurden richten werden.

Statt die erfolgreichsten Gegner des IS zu fördern, schließt Obama lieber einen Deal mit deren Gegenspielern ab.

Obama lässt wirklich keine Gelegenheit aus, die Feinde Amerikas zu stärken und seine Freunde zu schwächen.

Es lebe Obamas Deal! Tod den USA!

Juli 19, 2015

Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Khamenei, zeigt sich von dem Atom-Deal mit den USA unbeeindruckt: Die Beziehungen mit den USA würden sich dadurch nicht entspannen, an der iranischen Haltung werde sich nichts ändern, sagte Khamenei in einer Rede zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan. In Bezug auf die Nahost-Politik werde Iran weiter im Konflikt mit den USA stehen. Der Regierung in Washington warf er Arroganz vor.

Demonstranten, die in dieser Woche “Tod für Amerika” und “Tod für Israel” skandierten, würden zeigen, wie die Iraner denken.

(Spiegel)

Obama hat stets zielsicher die Feinde Amerikas gefördert und seine Freunde geschwächt.

Antiamerikaner bleiben allerdings trotzdem Antiamerikaner, nur verliert Amerika unter Obama auch noch die Proamerikaner.

Je schwächer Obama sich zeigt, desto mehr stachelt er seine Feinde dazu an, alle “roten Linien” zu überschreiten.

Obama Deal

Obamas Hinterlassenschaft

Juli 15, 2015

Die einzige noch bestehende echte Diktatur des amerikanischen Kontinents konnte sich in den letzten Jahren nur durch die Petrodollars von Hugo Chavez über Wasser halten.

Nun ist Chavez gestorben und der Ölpreis gefallen, aber ausgerechnet der amerikanische Präsident sorgt dafür, dass das antiamerikanische Regime in Havanna trotzdem noch ein wenig weitermachen darf.

Dass die Mullahs permanent gegen den “großen Satan” wettern und den “kleinen Satan” nach wie vor vernichten wollen, hat Obama ebenfalls nicht davon abgehalten, auf all ihre Wünsche einzugehen.

Die “roten Linien”, die Obama gezogen hatte, wurden (zu Recht) nie ernst genommen.

Dabei wäre Assad Jr. im Gegensatz zu Saddam oder Gaddafi wahrscheinlich am liebsten rasch ins Exil gegangen, statt sich einen Bürgerkrieg gegen die sunnitische Bevölkerungsmehrheit anzutun.

Leider war es für Putin und die Mullahs sehr leicht, Assad von der Schwäche Obamas und so zum Weitermachen zu überzeugen.

Der jahrelange Konflikt in Syrien hat zu einer Etablierung eines neuen Talibanstaates geführt, der mittlerweile auch auf den Irak übergeschwappt ist.

Obamas Nachfolger wird den Terrorstaat in seiner Verlassenschaft übernehmen, so wie Bush auch den afghanischen Talibanstaat zuvor von Bill Clinton geerbt hatte.

Obama

Bush und Blair hatten sich mit dem ambitionierten Projekt eines demokratischen arabischen Vorzeige-Staates im Irak zweifellos übernommen.

Trotzdem wurde Obama ein geordnetes Land übergeben, nachdem Bush (gegen die Stimmen der Demokraten) den Terror 2007 durch die Surge-Strategie erfolgreich eingedämmt hatte.

Idioten wie Todenhöfer, die Bush für den Terror-Staat von heute verantwortlich machen wollen, hatten den Terror von damals übrigens als edlen “Widerstand gegen die fremden Besatzer” beschrieben, obwohl sich der Terror zu 90 % gegen die eigene Bevölkerung richtete.

Todenhöfers edle “Zaids” von damals gehörten zur selben Mörderbande, bei der Todenhöfer auch aktuell wieder zu Besuch war.

Obama vollendet Carters Werk

Juli 14, 2015

Die Golfstaaten – das sind die sechs Länder des Golf-Kooperationsrats (GCC): Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain, Oman, Vereinigte Arabische Emirate. Allesamt Erzfeinde Irans. Schon haben etwa die Saudis mit atomarer Aufrüstung gedroht. Obamas Atom-Deal werten sie nicht als Verhinderung der iranischen Bombe, sondern als deren Ermöglichung.

(Spiegel)

Dank Obama dürfte das atomare Wettrüsten zwischen den Ölscheichs und den Gas-Mullahs endgültig begonnen haben.

An den Ölscheichs gibt es vieles auszusetzen.

Sie verbreiten mit ihren Moscheen und Dialügzentren den wahabistisch geprägten Islam in der Welt, halten sich jedoch im eigenen Land islamische Flüchtlinge vom Leibe.

Die Saudis stehen daher zu Recht oft im Zentrum der Kritik.

Trotzdem kann man die Saudis nicht einfach mit Al-Qaida und dem IS gleichsetzen.

Die sunnitischen Golfstaaten gehören sogar zu den unmittelbar vom sunnitischen IS bedrohten Staaten.

Ausgerechnet diejenigen, die dem Westen mangelnden Realismus im Umgang mit arabischen Despoten wie Saddam oder Assad vorhalten, spielen bei den Saudis die Moralaposteln.

Obama scheint wirklich in die Fußstapfen von Jimmy Carter treten zu wollen, der auf Zuruf der Intelligenzija den bösen Schah fallen ließ und die Mullahs erntete.

Wie die Dankbarkeit für den amerikanischen Verrat aussah, konnte man bald sehen.

Obama will jedoch trotzdem Carter nacheifern, indem er die Mullahs rehabilitiert und dafür die Scheichs wie den Schah fallen lässt.

Man darf gespannt sein, wie die Dankbarkeit der nunmehr zwei Islamischen Staaten (IS und Iran) diesmal aussehen wird.

Carter Obama

Obamas Bejubler

Juli 14, 2015

Der amerikanische Präsident wird heute wieder einmal heftig bejubelt.

Obama

Trotzdem ist Amerika heute sogar noch unbeliebter als unter Bush.

Antiamerikaner bleiben Antiamerikaner, aber unter Obama verliert Amerika auch die Proamerikaner.

Je schwächer Obama sich zeigt, desto mehr stachelt er seine Feinde dazu an, alle “roten Linien” zu überschreiten.

Putins Stärke und Obamas Schwäche haben zu einem jahrelangen Bürgerkrieg in Syrien geführt, der mittlerweile auch auf den Irak übergeschwappt ist und zur Etablierung eines neuen Terrorstaates beigetragen hat.

Die endgültigen Sieger dieses Konflikts stehen noch nicht fest, die Verlierer allerdings schon.

Nämlich die Syrer und Iraker, die vor der Gewalt flüchten mussten, und wir Europäer, die für die Versorgung der Flüchtlinge aufkommen sollen.

Subjektiv befand sich die Welt in der Bush-Ära im Kriegs-Chaos.

Objektiv war es jedoch eine Ära der Stabilität, was man an den rückläufigen Flüchtlingsströmen nach Europa messen konnte:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76095/umfrage/asylantraege-insgesamt-in-deutschland-seit-1995/

2001___________118.306

2002_________91.471

2003______67.848

2004_____50.152

2005____42.908

2006___30.100

2007___30.303

2008__28.018

Ab Obamas Amtsantritt verlief die Entwicklung genau in die entgegengesetzte Richtung:

2009___33.033

2010____48.589

2011_____53.347

2012_______77.651

Und seit Putin laut Forbes-Liste endlich „mächtigster Mann der Welt“ wurde, schossen die Asylzahlen endgültig durch die Decke:

2013____________127.023

2014____________________202.834

Obama vollendet Carters Werk

Mai 17, 2015

Die Golfstaaten – das sind die sechs Länder des Golf-Kooperationsrats (GCC): Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain, Oman, Vereinigte Arabische Emirate. Allesamt Erzfeinde Irans. Schon haben etwa die Saudis mit atomarer Aufrüstung gedroht. Obamas Atom-Deal werten sie nicht als Verhinderung der iranischen Bombe, sondern als deren Ermöglichung.

(Spiegel)

Dank Obama dürfte das atomare Wettrüsten zwischen den Ölscheichs und den Gas-Mullahs endgültig begonnen haben.

An den Ölscheichs gibt es vieles auszusetzen.

Sie verbreiten mit ihren Moscheen und Dialügzentren den wahabistisch geprägten Islam in der Welt, halten sich jedoch im eigenen Land islamische Flüchtlinge vom Leibe.

Die Saudis stehen daher zu Recht oft im Zentrum der Kritik.

Trotzdem kann man die Saudis nicht einfach mit Al-Qaida und dem IS gleichsetzen.

Die sunnitischen Golfstaaten gehören sogar zu den unmittelbar vom sunnitischen IS bedrohten Staaten.

Ausgerechnet diejenigen, die dem Westen mangelnden Realismus im Umgang mit arabischen Despoten wie Saddam oder Assad vorhalten, spielen bei den Saudis die Moralaposteln.

Obama scheint wirklich in die Fußstapfen von Jimmy Carter treten zu wollen, der auf Zuruf der Intelligenzija den bösen Schah fallen ließ und die Mullahs erntete.

Wie die Dankbarkeit für den amerikanischen Verrat aussah, konnte man bald sehen.

Obama will jedoch trotzdem Carter nacheifern, indem er die Mullahs rehabilitiert und dafür die Scheichs wie den Schah fallen lässt.

Man darf gespannt sein, wie diesmal die Dankbarkeit der nunmehr zwei Islamischen Staaten (IS und Iran) diesmal aussehen wird.

Carter Obama

Antiamerikanisch wegen Bush?

Mai 15, 2015

Eine Woche lang sah sich der mögliche republikanische Präsidentschaftskandidat herber Kritik ausgesetzt, jetzt ergreift er die Flucht nach vorn: “Aus heutiger Sicht hätte ich den Befehl zum Einmarsch in den Irak nicht gegeben”, sagte Jeb Bush am Donnerstag bei einer Bürgerveranstaltung in Tempe, Arizona.

(Spiegel)

Bushs überambitioniertes Demokratie-Projekt im Irak mag ein strategischer Fehler gewesen sein.

Warum die Absetzung eines miesen arabischen Diktators von den Europäern als unmoralische Sünde verurteilt wurde, ist angesichts der europäischen Geschichte allerdings nicht ganz nachvollziehbar.

Dass die Welt unter einem amerikanischen Friedens-Präsidenten sicherer geworden wäre, kann man wohl auch nicht behaupten.

Am Ende der Bush-Ära waren die Flüchtlingsströme nach Europa so niedrig wie schon lange nicht, am Ende der Obama-Ära sind sie so hoch wie schon lange nicht.

Europa hat sich zwar eine Welt ohne Sheriff gewünscht – eine Alternative zu ihm hat man jedoch nach wie vor nicht.

Bush

Von Bushs Politik wurde stets behauptet, sie mache die USA rassistischer und islamophober.

Dass die Amerikaner nur wenige Jahre nach 9/11 einen Mann mit afrikanischem Vater und einem arabischen Namen zu ihrem Häuptling gewählt haben, beweist, wie ungerecht und falsch die Vorwürfe gegen die amerikanische Politik der Bush-Ära waren.

Die Behauptung, man sei gar nicht “antiamerikanisch”, sondern kritisiere lediglich die Politik der Bush-Administration, wurde von den USA-Hassern während der Obama-Ära permanent widerlegt.

Deutschlands Asylzahlen unter Bush und Obama

April 20, 2015

Europa hatte sich einen amerikanischen Präsidenten wie Obama gewünscht, der nicht den “Sheriff spielen” sollte.

Subjektiv befand sich die Welt in der Bush-Ära im Kriegs-Chaos.

Objektiv war es jedoch eine Ära der Stabilität, was man an den rückläufigen Flüchtlingsströmen messen konnte:

2001___________118.306

2002_________91.471

2003______67.848

2004_____50.152

2005____42.908

2006___30.100

2007___30.303

2008__28.018

Ab Obamas Amtsantritt verlief die Entwicklung genau in die entgegengesetzte Richtung:

2009___33.033

2010____48.589

2011_____53.347

2012_______77.651

Und seit Putin laut Forbes-Liste endlich „mächtigster Mann der Welt“ wurde, schossen die Asylzahlen endgültig durch die Decke:

2013____________127.023

2014____________________202.834

Putins Stärke und Obamas Schwäche haben zu einem jahrelangen Bürgerkrieg in Syrien geführt, der mittlerweile auch auf den Irak übergeschwappt ist und zur Etablierung eines neuen Terrorstaates beigetragen hat.

Die endgültigen Sieger dieses Konflikts stehen noch nicht fest, die Verlierer allerdings schon.

Nämlich die Syrer und Iraker, die vor der Gewalt flüchten müssen, und wir Europäer, die für die Versorgung der Flüchtlinge aufkommen sollen.

Obama

Augsteins Anomalien

April 9, 2015

Der berühmte amerikanische Politologe Kenneth Waltz, 2013 gestorben, hätte Lausanne als Schritt zur Normalität begrüßt. Als Anfang vom Ende einer Anomalie: Israel wird in absehbarer Zeit nicht mehr die einzige Atommacht im Nahen Osten sein.

Wo Misstrauen herrscht, sorgt die Bombe für Sicherheit. Soll sich nun jeder nuklear bewaffnen? Ägypten? Saudi-Arabien,Feind der Iraner? Die Frage ist berechtigt – aber in Lausanne stellte sie sich nicht. Iran besaß bereits die Fähigkeit, die Bombe zu bauen. Keine Sanktion der Welt hätte sie dem Land mehr nehmen können.

(Augstein)

Wenn die Frage berechtigt ist, wie lautet die Antwort?

Sollte sich auch die Ukraine eine Atombombe zulegen, damit die “Anomalie einer einzigen Atommacht” in Osteuropa endlich beendet wird?

Natürlich kann sich jede Nation die Fähigkeit zum Bau einer Atombombe zulegen – sogar die zur Ernährung ihrer Untertanen unfähigen Nordkoreaner.

Entschiedene Sanktionen hätten die Mullahs vielleicht trotzdem davon abgehalten, zumal die Iraner trotz Misswirtschaft der Mullahs doch etwas mehr zu verlieren haben als die Nordkoreaner nach 70 Jahren Kommunismus.

Doch leider sitzt im Weißen Haus gerade ein Mann mit ähnlichen Anomalien wie Augstein.

Obama buckelt

Was Israel aus Obamas Wahl lernen sollte

März 17, 2015

Von Augstein bis Todenhöfer hoffen sämtliche Israelhasser auf die Abwahl Netanjahus:

Netanyahu

Und auch die salonfähigeren “Israelkritiker” von BBC bis ZDF haben die gleichen Präferenzen.

Aus Obamas Wahl können die Israelis allerdings einiges lernen:

Nie wurde in Europa die Wahl eines amerikanischen Präsident begeisterter aufgenommen als bei Obama.

Trotzdem ist Amerika heute sogar noch unbeliebter als unter Bush.

Antiamerikaner bleiben Antiamerikaner, aber unter Obama verliert Amerika auch die Proamerikaner.

Für diejenigen, die angesichts der Probleme wie Islamisierung und Terror eine starke Leadership wollen, hat die USA mit Obama stark an Attraktivität eingebüßt.

War PI-NEWS in den Bush-Jahren noch “proamerikanisch”, wird heute Putinismus gepredigt.

Dass Putin auch andere alte PI-NEWS-Ideale wie “Grundgesetz” und “Menschenrechte” nicht im Programm hat, kommt den Kewilisten ohnehin sehr gelegen.

Putin hat zwar bei den Mainstream-Medien etwas von der Bösewicht-Rolle der USA abbekommen, gleichzeitig wird er jedoch als Mann der Tat ernst genommen.

Tatsächlich ist es heute so, dass man sich besser an Putin hält, wenn man wie Israel Probleme in der Nachbarschaft hat.

Friedlicher ist die Welt unter einem schwachen Obama und einem starken Putin keineswegs geworden.

Je schwächer Obama sich zeigt, desto mehr stachelt er Putin dazu an, alle “roten Linien” zu überschreiten.

Genauso würde ein schwacher israelischer Premier mit Sicherheit sämtliche Feinde dazu animieren, sich durch Schläge gegen Israel zu profilieren.


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