Posts Tagged ‘Omar Al Rawi’

Nie bei der Mafia?

März 28, 2017

Im Gespräch mit dem KURIER weist der SPÖ-Politiker Omar Al-Rawi sämtliche Vorwürfe – einmal mehr – zurück:

Ich war nie ein Muslimbruder, ich bin keiner und werde nie einer sein“, sagt der Sohn eines Irakers und einer Österreicherin. „Diese Vorwürfe gehen mir auf den Geist. Jeder, der so etwas behauptet, ist ein Lügner.

Man braucht keinen Mitgliedsausweis, um der mächtigsten Organisation des politischen Islam anzugehören. Viele Muslime wissen tatsächlich nicht, dass die Ideologie, der sie folgen von der Bruderschaft vorgegeben wird. Wenn junge Schwestern ihre Verschleierung für einen „Teil ihrer Persönlichkeit“ statt für die Uniformierung einer ideologischen Bewegung halten, können sie die Botschaften der Bruderschaft viel glaubhafter vertreten.

Nicht einmal der wohl einflussreichste Muslimbruder der westlichen Welt, Tariq Ramadan, gibt zu, ein Mitglied der Bruderschaft zu sein:

SPIEGEL: Haben Sie der Bruderschaft je angehört?

Ramadan: Ich versichere Ihnen feierlich: Ich bin kein Muslimbruder, auch wenn meine Kritiker dies immer wieder in die Welt gesetzt haben, um mich zu verleumden und mir zu schaden.

Auch Mafiosi würden sich nie offen als Mafiosi bezeichnen. Wenn man zur Cosa Nostra gehört, nimmt man das Wort Mafia am besten gar nicht erst in den Mund.

Werbeanzeigen

SPÖ-Muslimbrüder: integriert oder intrigant?

Januar 6, 2017

Omar Al-Rawi, Muslimbruder und SPÖ-Gemeinderat, droht damit, die Kooperation bei der Integrations-Arbeit aufzukündigen:

„Kurz gefällt anscheinend seine Rolle, sich auf dem Rücken der Musliminnen und Muslime politisch profilieren zu wollen“, erklärte IMÖ-Vorstand Omar Al-Rawi am Freitag in einer Stellungnahme. Nach Kurz‘ „unrühmlicher Rolle“ beim neuen Islamgesetz und seiner „Agitation“ gegen muslimische Kindergärten in Wien komme der Minister schon wieder mit einem „diskriminierenden Vorschlag“ gegen muslimische Frauen im öffentlichen Dienst, so Al-Rawi, der für die SPÖ auch im Wiener Gemeinderat sitzt.

(Kurier)

Worin besteht die große Integrations-Leistung, die Muslimbrüder wie Omar Al-Rawi bislang für Österreich erbracht haben?

Statt wie die Salafisten ihrer Aufnahmegesellschaft gleich den Dschihad zu erklären, integrieren sich Muslimbrüder scheinbar in die westliche Demokratie und insbesondere in die sozialdemokratischen Parteien.

Muslimbrüder präsentieren sich als dezent und verbindlich. Die Bärte der Brüder sind kaum sichtbar und die Verschleierung der Schwestern wird nicht als vorgegebene Uniformierung einer Ideologie, sondern als „Bestandteil der selbst gewählten Persönlichkeit“ verkauft. Viele Muslimbrüder wissen nicht einmal, dass sie Muslimbrüder sind. Um so weniger sie wissen, um so authentischer wirken die jungen Brüder und Schwestern bei der Verbreitung der Botschaften der Bruderschaft.

Das Recht auf Burka wird in Europa nicht etwa von der Regierung Saudi-Barbariens besonders vehement eingefordert, sondern von den dezent verschleierten Schwestern der Bruderschaft.

Muslimbrüdern kommt die Rolle zu, den Islam als Ganzes (inkl. Burka-Salafisten) zu verteidigen.

Der Mehrheitsgesellschaft wird zwar versichert, dass der IS nichts mit der islamischen Religion zu tun habe. Gleichzeitig fordert man jedoch im Namen der Religionsfreiheit das Recht auf die islamische Vollverschleierung ein.

Wie sie in Syrien mit den radikaleren Dschihadisten Seite an Seite gegen Assad gekämpft hatten, so halten sie auch in Europa gegen die „islamophoben“ Aufnahmegesellschaften zusammen.

Dabei sind die Muslimbrüder wahre Meister der Opferhaltung und Anspruchsmentalität.

Nicht nur in Österreich könnte es jedoch bald ungemütlicher für Muslimbrüder werden. Auch in den USA droht jetzt ein Kurswechsel gegenüber der in den letzten Jahrzehnten speziell in der westlichen Welt so erfolgreichen islamistischen Bruderschaft:

Ein Tag nach dem Sieg Donald Trumps bei den Präsidentschaftswahlen in den USA verkündete sein Berater für den Nahen Osten, der gebürtige Libanese Walid Fares, dass das Gesetz für die Eintragung der Muslimbruderschaft auf die Terrorliste, das seit 2015 im Parlament vorliegt, nun zügig zum Abschluss kommen wird.

(Focus – Ralph Ghadban)

 

Wortführer der islamischen Gesellschaft

Januar 12, 2009

Omar Al Rawi hat zum wie erwartet widerlichen Standard-Kommentar von Fritz Edlinger einen Leserbrief verfasst. Darin greift er Efgani Dönmez an, dem es als Alevit nicht zustehen soll, Muslime zu kritisieren:

1.: Dönmez ist laut eigenem Bekunden alevitischer Herkunft und ohne Bekenntnis. 2.: Würde ein Politiker afrikanischen Pfarrern in Österreich mit den Worten „Pfarrer brauchen eine Ausbildung und dürfen keine Bloßhapperten aus dem Busch sein“ begegnen, würde wohl jedem der plumpe Rassismus ins Auge stechen – und sicher niemand auf die Idee kommen, dieses Statement als Selbstkritik eines Vertreters der christlichen Mehrheitsgesellschaft zu werten.

Wenn ein Afrikaner Mißstände in siner Community aufdeckt, und er dabei drastischere Ausdrücke verwendet als es nach unserer Political Correctness üblich ist, wird kein vernünftiger Mensch ihn als einen Rassisten bezeichnen.

Doch offensichtlich traut er Selbstkritikfähigkeit nur Nicht-Muslimen zu.

Damit würdigt er Muslime herab, und disqualifiziert sich selbst als Sprecher dieser Menschen.

Es gibt genug gläubige Muslime, die in der Lage sind, Probleme der islamischen Gesellschaft offen anzusprechen. Leider sind es meistens ganz andere, die es schaffen, sich zu deren Wortführer aufzuschwingen.