Posts Tagged ‘Pakistan’

Welche Pakistaner bekommen wir?

November 5, 2018

Nicht alle Pakistaner gehörten zum Mob, der die Christin tot sehen wollte und tagelang randalierte.

Die pakistanischen Höchstrichter waren dagegen, viele Journalisten waren dagegen, die meisten Politiker waren wohl dagegen (auch wenn sie vor dem Mob eingeknickt sind), und die durchschnittlichen braven Bürger waren wohl mehrheitlich auch dagegen.

Zu uns kommen jedoch nicht Richter oder Journalisten und auch nicht die brav arbeitenden Durchschnittsbürger.

Der Mob, der gerade versucht, die kroatische EU-Grenze gewaltsam zu überwinden, besteht laut Medienberichten zum Großteil aus Pakistanern:

Unter den in Bosnien wartenden Zuwanderern wären auch keine Syrer mehr: „Die Masse kommt aus Pakistan.“

(Krone)

Die meisten Pakistaner, die zu uns kommen, gehören leider zu dem Mob, der das Land in Schutt und Asche legt, wenn eine Christin wegen angeblicher Blasphemie nicht hingerichtet wird.

Bildergebnis für pakistan demonstration

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Amnesty sekundiert Sharif

Oktober 23, 2013

Nach scharfer Kritik am US-Drohnenprogramm hat US-Präsident Barack Obama den pakistanische Premierminister Nawaz Sharif heute im Weißen Haus empfangen.

Das Treffen belege die Bemühungen Washingtons, die Angelegenheit privat zu besprechen, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums.

Obwohl es sich bei Pakistan um das Land handelte, das Osama Bin Laden (wohl kaum ohne dem Einverständnis der Regierung) beherbergt hatte, nachdem er sich aus Afghanistan zurückziehen musste, lässt sich Obama von Herrn Sharif vollseiern.

Sekundiert wird Sharif von Amnesty International:

Die CIA setzt die unbemannten Flugzeuge ein, um gezielt im Ausland mutmaßliche Aufständische zu töten, denen zuvor kein rechtsstaatlicher Prozess gemacht wurde. Dabei kommen immer wieder Unschuldige ums Leben. Nach unbestätigten Angaben sollen schon mehr als 2500 Menschen getötet worden sein.

Amnesty International warf den USA gestern in einem neuen Bericht vor, bei den Angriffen Völkerrecht zu brechen. Das Weiße Haus verteidigte die Aktionen als „präzise, rechtmäßig und effektiv“.

Herr Sharif ist nicht fähig und nicht willens, die Taliban aus ihrem pakistanischen Rückzugsgebiet, von dem aus sie Afghanistan destabilisieren, zu vertreiben.

Würde Herr Sharif gegen die Taliban vorgehen, wäre Obama nicht gezwungen, im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet den Sheriff zu spielen.

Ohne die neue Drohnen-Technologie wären die USA gezwungen, bei der Bekämpfung der Taliban für die pakistanische Zivilbevölkerung wesentlich verlustreichere konventionelle Bombardements einzusetzen.

Organisationen wie Amnesty fällt zu echten Problemen für die Menschenrechte wie der Ausbreitung der Taliban-Barbarei in Afghanistan oder dem Bürgerkrieg in Syrien außer maßlosen Asyl-Forderungen an die EU wenig ein.

Wenn es darum geht, die USA für ihren Kampf gegen den Taliban-Terror oder die „Islamfeindlichkeit“ der EU anzuprangern, ist man hingegen stets zur Stelle.

Der Spiegel-Mann in Pakistan

Juli 18, 2011

Gerade erst veröffentlichte der Spiegel das Ergebnis einer UNO-Studie, die belegt, dass der Großteil der ermordeten Zivilisten in Afghanistan auf das Konto der Taliban gehe.

Sowas kann der Spiegel-Mann in Pakistan natürlich nicht so einfach auf sich sitzen lassen.

Hasnain Kazim, Autor von „Deutschland, was bietest du?“ kontert mit einer Reportage, in der angeblich die „wahren Opfer“ des „US-Kriegs gegen die Terroristen“ in Pakistan gezeigt werden.

Ergebnis dieser Reportage, die mit einer nichtssagenden Fotostrecke unterlegt wird:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-drohnenkrieg-in-pakistan-fotos-zeigen-die-wahren-opfer-der-leisen-killer-a-774975.html

Die feige CIA tötet vor allem Frauen und Kinder:

„Die meisten Menschen werden von amerikanischen Drohnen getötet“, sagt er. „Auch da heißt es in den Berichten, es seien so und so viele Militante getötet worden.“ Fast alle seiner Fotos stammen deshalb von Orten in Nord- und Süd-Waziristan, auf die Drohnen, ferngesteuert aus den CIA-Schalträumen in den USA , Raketen abgefeuert haben. „Ich kann nicht sagen, wie viele Extremisten in Wahrheit getötet wurden. Alles, was ich sagen kann, ist, dass die meisten Opfer keine Militanten sind, sondern Unbeteiligte. Vor allem Frauen und Kinder.“

Die tapferen Taliban töten vor allem Militärs und Polizisten, manchmal Spione, aber nie Kinder:

Der Umgang mit den Taliban sei nicht immer einfach. Gewalt ist alltäglich, die Taliban kämpfen vor allem gegen pakistanische Soldaten und Polizisten, regelmäßig werden aber auch Zivilisten getötet, die die Extremisten für Spione hielten. Die Vertreter der Regierung seien aber auch nicht besser: Sie würden umgerechnet mehrere tausend Euro Bestechungsgelder zahlen, um an die Macht zu kommen. „Einmal im Amt, stecken sie alles Geld, was in die Region fließt, in die eigenen Taschen.“

Quelle:

Ein bestimmt sehr objektiver Al Jazeera-Reporter aus der Region namens Noor Behram.

Der arme Mann sei laut dem Spiegel-Reporter von der Recherche über die Greueltaten der Amis so schwer traumatisiert, dass er seitdem unter Schlaflosigkeit leide.

Wahrscheinlich hat ihm der Spiegel-Reporter daher gleich geraten, in Deutschland um Asyl anzusuchen.

Seine Weisheit, dass Deutschand für Muslime „nichts zu bieten habe“ ist wohl nur den deutschen Spiegel-Lesern vorbehalten.

Ein schrecklich nettes Volk

Januar 5, 2011

Das schrecklich nette Volk von Pakistan hat wieder zugeschlagen:

Jubel und Blumen für Todesschützen

Islamabad  – Mehrere hundert islamische Geistliche haben vor Trauerbekundungen für einen ermordeten pakistanischen Provinzgouverneur gewarnt, der ein entschiedener Gegner des Blasphemie-Gesetzes war. Die mehr als 500 Theologen erklärten, wer Gotteslästerungen unterstütze, mache sich selbst der Blasphemie schuldig, die in Pakistan mit dem Tode bestraft werden kann.

Der Mord an dem liberalen Gouverneur Salman Taseer sollte für die Gegner des Gesetzes eine Lektion sein. Der Politiker der regierenden Pakistanischen Volkspartei (PPP) war am Dienstag am helllichten Tage vor einem Einkaufszentrum von einem seiner Leibwächter getötet worden und wurde am Mittwoch in Lahore beigesetzt.

Lob für Attentäter

Die Geistlichen würdigten in ihrer Erklärungen den „Mut“ und die Konsequenz des Attentäters auf die alle Muslime stolz sein könnten. In Pakistan sind mehr als 95 Prozent der 170 Millionen Einwohner Muslime.

(Der Standard)

„The failed people of Pakistan“

August 29, 2010

If you believe Jews are the scum of the earth, all Ahmadis deserve to die or that Hindus are inferior, well why not two teenage boys?

Der ganze Artikel von Fasi Zaka:

Pakistan, you are a failed state. Not because of Zardari. Not because of America. But because you are a failed people, all of us undeserving of sympathy. We are diseased, rotten to every brain stem, world please make an impenetrable fence around us, keep us all in so we don’t spread it to other people, other countries.

(more…)

Als Transvestit oder Terrorist in Pakistan?

Juni 22, 2010

Deutscher Islamist in Pakistan festgenommen.

Nachhilfe für Obama

Mai 7, 2009

…durch europäische Qualitätsjournalisten:

AfPak erweist sich für Obama als das schwierigste außenpolitische Erbe

AfPak – wie der afghanisch-pakistanische Sumpf zusammengefasst heißt – erweist sich für US-Präsident Barack Obama als das schwierigste außenpolitische Erbe. Wobei es aufgezwungen und akzeptiert zugleich ist: George Bush ist 2001 in Afghanistan einmarschiert und hat den Krieg 2008 auf Pakistan ausgeweitet, aber Obama führt, im Gegensatz zum Irak-Krieg Bushs, dessen AfPak-

Politik überzeugt weiter – bei allen strategischen Korrekturen, deren Wirksamkeit erst bewiesen werden muss.

Wer genau hat den Krieg auf Pakistan ausgeweitet? War es Bushs „Marionette“ General Musharraf – heimlich – nach seiner Abwahl?

Wodurch wurde der Krieg eigentlich ausgeweitet? Hat man die Taliban durch den Appeasement-Versuch im Swat-Tal irgendwie beleidigt?

Obama hat sogar die Begründung für den Feldzug von seinem Vorgänger übernommen: Die USA bekämpfen in der Region Al-Kaida, und wenn sie das nicht tun, dann wird Afghanistan, oder heute eben AfPak, (wieder) zur Brutstätte jener Art von Terrorismus, der sich direkt in den westlichen Hauptstädten niederschlägt. Es heißt nicht mehr so, aber es ist noch immer der „War on Terror“.

„Unter den Taliban würde AfPak zur Brutstätte für Terrorismus werden“:  eine wahrhaft völlig absurde These, die nur einem kranken Neocon-Gehirn entstammen konnte.

Einem Obama ist natürlich zuzutrauen, dass er zwischen Islamisten, Taliban und Al-Kaida und ihren unterschiedlichen Programmen unterscheiden kann. Aber die herzzerreißenden Nachrichten über Unbeteiligte, die immer wieder bei Militärkampagnen umkommen – von Taliban als Schutzschilde missbraucht oder auch nicht -, sind natürlich ein Symptom für die „alte“ Art der Kriegsführung à la Donald Rumsfeld und dessen Philosophie: Jene Zivilisten, die den „War on Terror“ überleben, werden sich abschütteln und den Amerikanern für ihre Befreiung danken, parallel dazu wird die Demokratie ausbrechen. Nur, die Welt funktioniert nicht so, auch nicht unter einem US-Präsidenten Obama. (Gudrun Harrer/DER STANDARD, Printausgabe, 7.5.2009)

Zutrauen ist gut, aber ein Crash-Kurs durch europäische Qualitätsjournalisten wäre natürlich besser:

  • Islamisten: die wahren Demokraten der islamischen Welt, denn die islamische Welt will keine westliche Demokratie mit dekadenten Grundrechten.
  • Taliban: edle Wilde aus einem Karl May-Roman.
  • Al Kaida: gibt es gar nicht – und wenn doch handelt es sich um CIA Agenten oder zumindest ist Amerika schuld an ihrer Existenz.

Gudrun Harrer ist im Gegensatz zu den meisten RelativistInnen in den Außenpolitik-Redaktionen keine 68erin.

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Wie Todenhöfer oder Scholl-Latour kommt sie eher aus einer konservativen Ecke. Sie besitzt zwar weder die Medienwirksamkeit des großen Vulgärdarwinisten, noch die Leidenschaft des Polit-Esoterikers .

Durch ihre umständlichen, aber sachlich klingenden Kommentare hat sie jedoch sehr großen Einfluss auf die öffentliche Meinung (ebenso wie Livia Klingl vom Kurier): es ist kein Zufall, dass alle 5 im österreichischen Parlament vertretenen Parteien dem Milliarden-Deal mit dem Mullah-Regime ihre Zustimmung gaben.