Posts Tagged ‘Pallywood’

Naziwood im ORF

März 20, 2010

Bei Veranstaltungen von HC Strache, der selbst eine gut dokumentierte Neonazi-Vergangenenheit hat, tauchen immer wieder junge Rechtsradikale auf, um dort ihre Nazi-Parolen zu skandieren:

Es ist Aufgabe der Journalisten, über solche gefährliche Entwicklungen zu berichten.

In Theaterstücken, Spielfilmen und Romanen kann diese Wahrheit auch in Form von inszenierten Geschichten widergespiegelt werden.

Im Journalismus haben Inszenierungen absolut nichts verloren, egal ob sie dabei eine Wahrheit widerspiegeln oder nicht.

Die Kronen Zeitung und das „Jesuskind“

Dezember 26, 2009

Die Kronen Zeitung beschwört gerne unsere christlichen Werte und Traditionen

…und beherrscht dabei das gesamte Repertoire des historischen christlichen Antisemitismus:

Zu Allerheiligen kam die Brunnenvergiftung dran – zu Weihnachten wird das Jesuskind zu einem verfolgten Palästinenserknaben:

Das erste Foto ist ein perfektes Beispiel für Pallywood-Journalismus. Kinder attackieren – umringt von Fotografen  – israelische Sicherheitskräfte. Die Kronen Zeitung macht daraus „einen ohnmächtigen Widerstand gegen die Siedlungspolitik“.

Im zweiten Foto werden Ultraorthodoxe  , die den weltlichen Staat Israel ablehnen und sogar ihren Militärdienst verweigern, zu Siedlern, die „renitenter“ als die derzeitige „rechts-rechte israelische Regierungskoalition“ seien.

Die christliche Nächstenliebe für die muslimischen „Jesuskinder“ endet bei der Kronen Zeitung freilich an der eigenen Staatsgrenze. Bei verfolgten Flüchtlingsfamilien kommen den Krone-Machern auch zur Weihnachtszeit keine „Jesuskind“ Assoziationen in den Sinn.

…oder noch deutlicher in den Leserbriefen, die laut Hans Dichand „das eigentliche Erfolgsgeheimnis der Kronenzeitung“ darstellen:

Der beliebte Wiener Bürgermeister Dr. Karl Lueger war mit seinem traditionell-christlichen Antisemitismus auch für den jungen Adolf Hitler eine wichtige Inspirationsquelle. Juden wurden sowohl von den christlichen als auch von den deutschnationalen Antisemiten  als vaterlandslose, ihre Wirtsvölker ausbeutende Schmarotzer angesehen.

Heute stehen ausgerechnet die jüdischen Siedler, die durch ihre harte Arbeit eine Wüste zu einem blühenden Land gemacht haben, im Mittelpunkt der Kritik. Die ewigen Juden werden es den ewigen Antisemiten eben nie recht machen können.

Pallywood ohne Palästinenser

März 26, 2009

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Bei Pallywood-Produktionen inszenieren Palästinenser den Nahost-Krieg für die internationalen Medien – das Zusammenspiel von Medien und  Pallywood-Regisseuren konnte beim Gaza Einsatz zunächst verhindert werden, indem man ausländischen Korrespondenten den Zutritt zum Kriegsgebiet verweigerte.

 

Leider wurde dabei übersehen, dass nicht die Fotografen oder Kameramänner die Hauptschuldigen am Pallywood-Drama waren, sondern Medien wie France 2, welche die Pallywood-Berichte unkritisch übernahmen .

 

Statt  aufwendiger und nicht ungefährlicher Pallywood-Inszenierungen hat sich dank derselben Medien eine noch effizientere Form des Propagandakriegs gegen Israel durchgesetzt:

 

Gegner der israelischen Politik -zu denen die UNO und die meisten NGOs zählen – beliefern die Qualitätsmedien mit Gerüchten, die dann als Tatsachenberichte abgedruckt werden.

 

 Die Übermittler dieser Gerüchte haben immer eine eindeutige politische Agenda – als  Israelis bzw Juden genießen sie automatisch eine erhöhte Glaubwürdigleit, die es scheinbar auch rechtfertigt, Grundregeln des seriösen investigativen Journalismus außer Kraft zu setzen.

 

Die von Dani Zamir inszenierten Geständnisse von Kriegsverbrechen israelischer Soldaten wurden von der Haaretz als Augenzeugenberichte präsentiert – Mittlerweile gibt es starke Hinweise dafür, dass es sich dabei lediglich um Gerüchte handelte, die weitererzählt wurden.

 

Der UN Berichterstatter Richard Falk durfte eine Geschichte über einen 11ährigen Jungen, der als Schutzschild für einen israelischen Panzer mißbraucht worden sein soll, zum besten geben – kein sehr effektiver Schutz, wenn man bedenkt, dass für die Hamas jeder getötete Zivilist (egal ob Palästinenser oder Israeli) als Erfolg verbucht werden kann, während für Israel jeder getötete Zivilist als Mißerfolg gewertet wird.

 

Nun hat sich auch Human Rights Watch mit einer aufgewärmten Phosphor Story zu Wort gemeldet. Weißer Phosphor ist das ideale Thema, denn es klingt nach verbrannten Babys im vietnamesischen Dschungel – da kommen in den von alten 68ern beherrschten Redaktionsstuben nostalgische Gefühle auf.

 

Dank der hohen Reputation dieser Qualitätsmedien werden diese Berichte von sämtlichen anderen Medien übernommen.

 

Die Aufarbeitung dieser Gerüchte durch tatsächlich seriöse journalistische Recherche-Arbeit findet man dann nur noch in der Jerusalem Post

 

Pallywood goes Oslo

Januar 13, 2009

Neuinszenierung des packenden Pallywood Dramas im hohen Norden:

Kinder an die vorderste Front – dann von hinten ballern – dann Tränen.

Das France 2 Original:

und die letzten 10 Sekunden, die nicht gezeigt wurden:

Frauen und Kinder zuerst

Dezember 27, 2008

Warum kündigt Israel normalerweise seine Angriffe an?

Damit der Gegenseite die Möglichkeit eingeräumt wird, unbeteiligte Zivilisten wie Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen.

Israel hat diesmal früher als erwartet zugeschlagen. Die Operation war vergleichsweise massiv. Trotzdem lesen wir anders als gewohnt wenig von zivilen Opfern. Bislang gibt es auch noch keine Pallywood Bilder von getöteten Kindern.

Sich auf einen Angriff vorzubereiten, heißt bei der Hamas offenbar nicht, Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen, sondern diese strategisch zu platzieren.