Posts Tagged ‘pi.news’

„kewil.news“

November 6, 2011

Neues von „kewil.news“ bzw. Ulfkotte:

http://www.pi-news.net/2011/11/ulfkotte-deutschland-verblodet-durch-einwanderer/

Die Qualifikation und Integrationsfähigkeit von Zuwanderern zu hinterfragen, ist ein mehr als berechtigtes, höchst rationales Anliegen.

Wenn man dabei jedoch auf pseudowissenschftliche, zutieftst hirnlose IQ-Theorien zurückgreift, diskreditiert man das berechtigte Anliegen selbst am allermeisten.

Wer es wagt, Kewil darauf hinzuweisen, wird als „antideutscher Genosse“ diffamiert (so eine „Argumentation“ kenne ich sonst nur von Jürgen Elsässer):

@ #103 raymond a (05. Nov 2011 20:55)

Auf den IQ von euch antideutschen Genossen ist man hier aber noch nicht gesunken.

Um auf demselben Niveau zu „argumentieren“, müsste ich die Kewilisten als „Nazis“ beschimpfen.

Dazu habe ich jedoch keine Lust.

Sowie ich langsam generell die Lust auf pi.news verliere.

Was pi.news früher so besonders gemacht hat, und von anderen Medien unteschieden hat, war neben der proamerikanischen und proisraelischen Linie die schonungslose Berichterstattung über gewisse Mißstände (Islam, Migration, Kriminalität,…) ohne jedoch auf primitiven Fremdenhass zurückzuverfallen.

Der Kommentarbereich war zwar immer schon problematisch.

Was jedoch angesichts der genauso jenseitigen Kommentare in fast allen Internet-MSM ein unfairer Vorwurf war, mit dem pi.news stets konfrontiert wurde.

Seit Kewil für pi.news schreibt, haben sich die Artikel dem Kommentar-Niveau jedoch stetig angepasst.

Es ist schade um die großartigen Beiträge eines Frank Furter, aber Leute wie ich haben bei pi.news wohl nichts mehr verloren.

„Wer sich mit dem Wind dreht“

November 3, 2011

Pi.news will auf die „vordergründigen Erkenntnisse“ eines Hamed Abdel-Samad verzichten, weil sich dieser zunächst einmal über den Sturz der Diktatur in seiner alten Heimat gefreut hatte:

Wir verzichten auf Ihre vordergründigen Erkenntnisse, die sich alle paar Monate ändern.

Ich darf daran erinnern, dass gerade pi.news eine der wenigen deutschen Stimmen war, die sich hinter die Außenpolitik eines George W. Bushs gestellt hatten, welche die Demokratisierung des Nahen Ostens zum vielleicht allzu idealistischen Ziel hatte.

Heute haben bei pi.news die Peter Scholl-Latour-Fans wie Kewil das Sagen:

So sehr man es begrüßen würde, wenn unsere Medien endlich Muttersprachler statt verwirrte GEZ-Quotenblondinen in fernen Ländern als Korrespondenten hätten, so sehr möchte man von geschäftstüchtigen Luftikussen verschont bleiben, die alle halbe Jahr ihre Meinung um 180 Grad drehen. Dann schon lieber Typen wie Scholl-Latour!

Daher frage ich mich, wer sich hier mit dem Wind dreht?

Schreibt jetzt bald auch ein Jürgen Elsässer für pi.news?

Wenn das so weitergeht, wird man rasch dorthin gelangen, wo pi.news von seinen Gegnern stets hingestellt wurde.

Pi.news stellt sich selbst ins Eck

September 27, 2011

Heute stellt der Spiegel pi.news wieder einmal ins rechtsextreme Eck.

Doch offenbar fühlt sich pi.news dort ohnehin pudelwohl:

http://www.pi-news.net/2011/09/liberale-und-konservative-islamkritik/

Wie könnte man sonst so einen Beitrag erklären?

“einfach weil Deutschland unser Land ist, das mit dem Schweiß unserer Vorfahren aufgebaut und mit ihrem Blut verteidigt worden ist.”

„Denn so viel wissen wir inzwischen: dass die Amerikaner in Frankreich aktiv an der Bildung von Migrantennetzwerken arbeiten und sie dabei unterstützen, Einwanderer, speziell Muslime, in gesellschaftliche Führungspositionen zu hieven; dass sie massiven Druck auf französische Politiker ausüben, um sie zu einer entsprechenden Politik zu zwingen; dass sie Universitäten, Museen und Schulen auf allerlei Kanälen bearbeiten, um das französische Geschichtsbild, d.h. die Selbstwahrnehmung der Franzosen als Nation zu manipulieren, und zwar so, dass die Rolle und der Beitrag von Migranten betont (Nun ahnen wir auch, warum deutsche Politiker das Märchen erzählen, Migranten hätten „unser Land aufgebaut“) und die Geschichte aus deren Perspektive und der ihrer Heimatländer erzählt wird; dass amerikanische Englischlehrer in Frankreich gezielt als Einflußagenten zur Propagierung dieser Politik eingesetzt werden; dass die US-Botschaft mit dem französischen Innenministerium „Erfahrungen austauschen“ will, wie man mit einwanderungskritischer Opposition umgeht; und dass als Krönung dieser Politik anvisiert wird, einen Schwarzen oder Moslem als Präsidenten der Republik zu installieren.“

Pi.news am Scheideweg?

August 31, 2011

Pi.news hat seine Licht- und Schattenseiten.

Neben hervorragenden Analysen erscheinen auch Lobhudeleien für idiotische Sekten, die sich inhaltlich kaum vom Islam unterscheiden.

Die junge Partei DIE FREIHEIT wird von den etablierten Parteien und Medien mit dem Vorwurf attackiert, sie sitze mit den „Rassisten“ von pi.news im selben Boot.

Nun gibt ausgerechnet pi.news Gegnern der FREIHEIT eine Bühne, um gegen die junge Partei zu hetzen.

Die PRO-Bewegungen sind Ableger der NPD, die es wohl kaum über die 5%-Hürde schaffen würden.

Die FREIHEIT hat hingegen das Zeug zu einer modernen Massenpartei.

Wenn die FREIHEIT durchstartet, wird sie bald einen Großteil der PRO-Bewegungen absorbieren und den Rest zu einer 1%-Bewegung machen.

Das ist auch der Grund, warum Anhänger der PRO-Bewegungen die FREIHEIT diffamieren.

Diese Auseinandersetzung kann für pi.news jedoch auch nützlich sein.

Vielleicht schafft man es dadurch, Farbe zu bekennen und sich von unnötigem Ballast wie den PRO-Bewegungen oder den Pius-Brüdern zu trennen.

„Geistige Mittäterschaft“

Juli 28, 2011

Pi.news und andere mögen „rassistischer und faschistischer“ (wie sich der Lindwurm stets auszudrücken pflegt) sein als Broder.

Mit Breiviks Taten haben sie jedoch genauso wenig zu tun wie Broder.

Denn weder Broder noch pi.news haben irgendwen zur Gewalt aufgerufen.

Linke Denker, die niemanden zum Terror aufforderten, mussten auch nicht die Taten der RAF verantworten.

Aber im Gegensatz zum RAF-Terror, für den die großen linken Köpfe von Böll bis Sartre viele verständnisvolle Worte fanden, wird Breiviks Terror weder von Broder noch von sonstwem gerechtfertigt.

Standard verärgert Großinquisitor

Juli 25, 2011

Letzte Woche überraschte mich der Standard mit einem politisch inkorrekten Interview, in welchem der Einfluss des Klimawandels auf die Dürrekatastrophe in Ostafrika verneint wurde.

Nun wird sogar ein Beitrag von pi.news veröffentlicht.

Statt die Gelegenheit zu nutzen, alle Ketzer zu verbrennen, bietet ihnen der Standard auch noch ein Forum.

Solch eine Nachlässigkeit im Umgang mit dem Teufel lässt den Kärntner Großinquisitor natürlich toben.

Unüberbrückbare Gegensätze?

September 21, 2009

Die FPÖ hat schon oft genug bewiesen, gleichzeitig  anti-islamisch

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…und doch pro-islamistisch sein zu können.

Politically Incorrect will jetzt offenbar zeigen, dass man gleichzeitig pro-israelisch und antisemitisch sein kann…

Natalie Bracht und der Muslim-Markt

August 2, 2009

Die 35jährige Natalie Bracht war auf Grund einer möglicherweise drohenden Gefährdung ihrer 5 Kinder in England zur landesweiten Fahndung ausgeschrieben:

bracht

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Dank dieser obskuren „Pazifisten“-Seite:

http://kriegspostille.blogspot.com/2009/08/httpdejure.html

ist es mir gelungen, den Inhalt der gelöschten Muslim-Markt-Kampagne zu bergen – er sollte der Nachwelt als historisch interessantes Dokument ;) erhalten bleiben:

Muslim-Markt interviewt
Natalie Bracht, ihr wurden fünf Töchter von den Behörden entzogen
23.9.2009

Natalie Bracht, geborene Brown (Jahrgang 1975) ist in Deutschland als Tochter einer Jüdin und eines Briten geboren und aufgewachsen (z.T. in den Niederlanden). Ihr Abitur macht sie an der Free Masonic School for Girls in den Niederlanden. Nach der Schule hat sie eine Ausbildung zum Steinmetz absolviert. Es folgte eine Studium von Sprachen (Hebräisch, Russisch, Polnisch, Surinams – daneben spricht sie perfekt Deutsch, Niederländisch und Englisch) und ein weiteres Studium der Architektur. In der Zeit ab 1995 war sie verheiratet mit einem Deutschen Christen, mit dem sie zwei Töchter hat. Die Ehe scheiterte nach zwei Jahren. Nach der Scheidung erhielt sie das alleinige Sorgerecht. Es folgte eine Heirat in einer Synagoge (1997) mit einem deutschen Juden, den sie in der linkspolitischen Szene kennen gelernt hat. Mit ihm hat sie drei Töchter. Sie hat damals seinen Nachnamen angenommen.

Mehrere Reisen des Ehemanns nach Israel führten zu einer ersten Zerrüttung der Ehe aufgrund der inhaltlichen Umorientierung des Ehemannes – nach Vorstellung von Frau Bracht – in eine zionistisch orientierte Ausrichtung, die ihren damals „linken“ Idealen widersprach. Eine scheinbar zwischenzeitliche Verbesserung der Beziehung führte zur nachträglichen standesamtlichen Heirat, allerdings erst im Februar 2003; aus heutiger Sicht eine der Ursachen für spätere Probleme. Die Kinder aus erster Ehe wurden durch den Ehemann bei der standesamtlichen Eheschließung namentlich übernommen, so dass alle vier damals lebenden Töchter den Namen Bracht annahmen. Bereits im April 2003 – acht Wochen nach der standesamtlichen Eheschließung – verließ der Ehemann die Familie erneut auf eine Reise. Danach kehrte er monatelang nicht wieder zurück. Sein Aufenthaltsort war dem Rest der Familie unbekannt. Im Mai 2003 wurde die jüngste Tochter geboren, ohne dass der Vater in der Nähe war oder nach dem Kontakt gesucht hätte. Er meldete sich erst sieben Monate nach der Geburt. Seine ultimative Forderung der Neuausrichtung der Familie wurde von Frau Bracht – die Familie lebt nach wie vor in Deutschland – und den älteren Töchtern nicht mitgetragen, so dass Herr Bracht die Scheidung eingereicht hat. Während des Scheidungsverfahrens 2005 erhält Frau Bracht das Sorgerecht und Herr Bracht ein Umgangsrecht, was er allerdings nur im Beisein seiner eigenen Mutter (Großmutter der Kinder) wahrnehmen darf. Dieses Recht hat er allerdings nie wahrgenommen.

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