Posts Tagged ‘Todenhöfer’

Der türkischste Deutsche

März 15, 2017

Mit seiner islamischen Opferhaltung und seinem Hass auf den Westen ist Todenhöfer türkischer als die Türken, und genau dafür verehren ihn die deutschen Türken als „Ehrenmann“:

Liebe Freunde, natürlich verurteile ich den Vergleich unseres heutigen Deutschlands mit den verfluchten Nazis. Aber warum spricht kein deutscher Politiker über die tieferen Gründe der Wutausbrüche türkischer Politiker?

1. DIE „VERARSCHE“ MIT DEM EU-BEITRITT.
60 Jahre lang hat man die Türkei am Eingangstor Europas als Bittsteller zappeln, vortanzen und immer neue Reformen durchführen lassen. Europäische Politiker lachten sich innerlich halb tot. Weil sie wussten: Wir lassen die Türkei nie rein.

2. DIE DAUER-DISKRIMINIERUNG DER TÜRKEN.
Türken werden bei uns laufend diskriminiert. Als demokratieunfähige Menschen zweiter Klasse. Höhepunkt war das Schmähgedicht Böhmermanns gegen den türkischen Präsidenten, das von großen Teilen der deutschen Eliten auch noch gefeiert wurde. Oder waren die Türkenmorde der NSU-Nazis Höhepunkt der Türkenhatz? Wann darf ein Türke aufschreien: Stopp, es reicht!

3. DER MILITÄRPUTSCH.
Beim Militärputsch im letzten Jahr ließen wir die Türkei und Erdogan gnadenlos allein, obwohl nicht nur die türkische Demokratie in höchster Gefahr war, sondern auch Erdogan nur durch bemerkenswerten Mut seinen Mördern entkommen konnte. Wo waren die führenden Demokraten Europas in diesen Schicksalstagen? Wie hätte die Bundesregierung reagiert, wenn die AfD zusammen mit der Bundeswehr einen blutigen Putsch gestartet hätte? Milde, genauso hart, härter?

(Jürgen Todenhöfer)

1. DER „DIALÜG“ MIT DEN „DEMOKRATISCHEN REFORMEN“
15 Jahre lang hat Erdogan die EU mit demokratischen Scheinreformen verarscht, während er sein Land stetig in einen islamistischen Staat umformte. Wir haben seitdem weiter Türken in Massen einwandern lassen, obwohl es für unsere Wirtschaft nicht mehr notwendig war und sich die Integrationsprobleme der eingewanderten Türken längst abzeichneten.

2. DIE DAUER-OPFERROLLE DER TÜRKEN
Erdogan wurde zwar als Ziegenficker bezeichnet, aber nicht von einem deutschen Staats-Chef, sondern von einem unbedeutenden TV-Clown. Hätte Merkel Erdogan und sein Volk als Ziegenficker bezeichnet, wäre die Aufregung nachvollziehbar. Tatsächlich war es jedoch nur der türkische Staats-Chef, der die Deutschen als Nazis diffamiert hat. Die absurden Morde der Uwes als Höhepunkt einer Türkenhatz zu bezeichnen, wäre wohl selbst für Erdogan zu tief gewesen. Aber vielleicht überschätze ich Herrn Erdogan und es wäre doch genau sein Niveau?

3. DIE NACHT DER LANGEN KRUMMDOLCHE
Ob eine türkisch-islamistische SA namens „Gülen-Bewegung“ tatsächlich einen Putsch gegen Erdogan gewagt hatte, darf wohl bezweifelt werden. Der Röhm-Putsch, den Hitler zu ausgiebigen Säuberungen in den eigenen Reihen nützte, fand am Anfang der Nazi Herrschaft statt. Erdogans ägyptische Muslimbrüder konnten gestürzt werden, bevor sie die entscheidenden Positionen mit ihren Leuten besetzt hatten. Erdogan sitzt hingegen seit 15 Jahren an den Hebeln der Macht und ein Putsch wäre daher völlig aussichtslos gewesen. Dass harmlose Wichte wie Deniz Yücel bei Erdogan als Terroristen in Haft sitzen, ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Putsch eine reine Inszenierung des Regimes war.

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Todenhöfer schleimt bei Trump

Januar 15, 2017

DIE USA AUF DEM WEG INS DSCHUNGELCAMP?
Liebe Freunde, dass die USA oft andere Länder und Regionen ins Chaos stürzen, ist nicht neu. Korea, Vietnam, Mittel- und Lateinamerika sowie der Mittlere Osten sind nur Beispiele. Dass sie sich jetzt auch zuhause wie im Dschungelcamp aufführen, ist neu. Auch ich bin gegenüber Trump skeptisch. Aber es ist eine Frage demokratischer Fairness, sein offizielles Regierungsprogramm abzuwarten, bevor man sich auf ihn stürzt.

(Jürgen Todenhöfer)

Wie fair war Jürgen Todenhöfer zu Donald Trump?

Bild könnte enthalten: Text

Die Muslimbruderschaft und ihr christlich-demokratischer Bruder Todenhöfer hatten Trump als einen kranken Psychopathen dargestellt, weil er im Wahlkampf versprochen hatte, endlich den Islamisten die Stirn zu bieten und die Muslimbruderschaft auf die Terrorliste zu setzen.

Nachdem die eigene Kandidatin trotz Milliardenzuwendungen aus Katar bei den US-Wahlen verloren hat, bleibt den Muslimbrüdern nur noch kriecherische Anbiederung bei Trump, um ihn doch noch von seinem Wahlversprechen abzubringen und so das „Disaster für die Muslimbruderschaft“ abzuwenden.

Obwohl Obama und seine Außenministerin Clinton den Muslimbrüdern absolut hörig waren, wurden sie in den Medien der Muslimbruderschaft (wie Al-Jazeera) ständig kritisiert.

Je mehr man den Muslimbrüdern nachgibt, desto intensiver wird die Opferhaltung und Anspruchsmentalität ausgelebt.

Besonders in der westlichen Welt war die Muslimbruderschaft in den letzen Jahrzehnten überaus erfolgreich und hat die Politik in vielen Ländern massiv unterwandert.

Wie gefürchtet die angeblich „gemäßigten Islamisten“ sind, zeigt sich daran, dass die Bruderschaft in Russland, Syrien, Ägypten und Saudi-Barbarien gleichermaßen verboten ist.

Der Bruch mit der Muslimbruderschaft in den USA könnte eine der wichtigsten Taten der Trump-Administration werden.

Karl Mays sterben nicht aus

August 17, 2014

Man konnte Scholl-Latour zu Recht vorwerfen, dass sein Abenteurergestus die Analyse überschattete. Für eine ganze Generation von Orientalisten, die sich wissenschaftlich mit dem Nahen Osten beschäftigen, war Scholl-Latour eine veritable Hassfigur. Man nannte ihn „Karl May der Zweite“.

(Spiegel)

Leider kommt wohl nichts Besseres nach.

Mit Jürgen Todenhöfer scharrt schon der nächste Karl May in den Startlöchern.

Peter Scholl-Latour war im Vergleich zu Jürgen Todenhöfer zweifellos der wesentlich niveauvollere Karl May.

Zaid tötet wieder

Juli 2, 2014

Herr Todenhöfer, Bagdad bereitet sich auf den Angriff der Dschihadisten vor, heißt es. Wer steckt hinter diesem völlig überraschenden Vormarsch?

Eine Fehleinschätzung von Politikern und Medien, die den Irak nicht kennen. Die Terrororganisation Isis spielt nur scheinbar die alles überragende Rolle. Der Aufstand wird in Wirklichkeit überwiegend vom FNPI getragen, dem „Nationalen, Panarabischen und Islamischen Widerstand“ des Irak. Das ist eine säkulare Koalition mehrerer Gruppen, die schon mit großem Erfolg gegen die US-Armee gekämpft haben. Dieser irakische Widerstand, bei dem ich 2007 im umkämpften Ramadi eine Woche verbrachte, ist von den USA jahrelang systematisch totgeschwiegen worden, obwohl er ihr Hauptfeind war. Er hat sie letztlich aus dem Irak vertrieben.

(Frankfurter Rundschau)

Karl May bereiste die Welten seiner edlen Wilden nur in seiner eigenen Phantasie.

Todenhöfer war zwar in Afghanistan und im Irak und trotzdem sind seine Geschichten genauso irreal.

Was Todenhöfer bei seinem Besuch von 2007 als edlen Widerstand ansah, war tatsächlich der reinste Terror, der sich zu 90 % gegen die eigene Bevölkerung richtete.

Durch die Surge-Strategie wurden die Terroristen 2008 besiegt, und Obama übernahm einen Irak, aus dem er geordnet abziehen konnte.

Menschen bei Maischberger

Oktober 22, 2008

Der gestrige Abend wird in diesem Spiegel Artikel überraschend gut zusammengefasst.

Es ist bezeichnend, dass es nicht der ehemalige Verteidigungsminister ist, dem angesichts Todenhöfers Lobbying für den Taliban-Terror-Konzern der Kragen platzt:

Friedman wird es zu bunt. „Seien Sie nicht naiv. Die Kinder müssen zur Schule gehen können. Nur dann haben sie eine Chance, frei von Taliban und frei von uns eines Tages zu sein“, ruft er. Und dafür müsse die Bundeswehr bleiben, mindestens zehn Jahre. Natürlich müsse man Entwicklungspolitik betreiben, „aber es ist leicht, die humanitäre Karte zu ziehen und die Schmutzarbeit die Amerikaner machen zu lassen“.

Peter Struck verteidigt zwar halbherzig den Einsatz am Hindukusch, ist aber für Todenhöfers Narrative, wonach die Amis leider an allem, was in Afghanistan schief laufe, schuld seien, immer wieder empfänglich. Auch die (Popaganda) Opferzahlen, die Todenhöfer offensichtlich direkt von seinen Taliban Freunden übernommen hat, werden nicht angezweifelt.

Wer könnte aber auch einem Mann, der mit so großartigen Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Taliban Außenminister auf Du und Du ist, und außerdem über eine so schöne, sanfte Stimme verfügt, widersprechen?

Ungewohnt respektlos hakte Maischberger dieses Mal bei Peter Scholl Latour nach. Nach seinen üblichen hämischen Analysen zur faszinierenden Katastrophe, wollte sie doch auch wissen, wie denn Vorschläge zu einer konkreten Lösung ausschauen könnten.

Dabei bröckelte die Fassade des brillanten Welterklärers gehörig, und der seinem Weltbild zugrunde liegende Vulgärdarwinismus kam zu Vorschein.

Wir sollten die Afghanen Afghanen sein lassen, und uns lieber um unsere eigenen Interessen kümmern.

Peter Scholl Latour ist ein Freund des Islam, ABER nur in der islamischen Welt.  Hier bei uns braucht er ihn nicht. Er vertritt dabei Ansichten, die weit rechts der Mitte sind.

Wäre er nicht schlau genug,  diese Ansichten bei TV Diskussionen normalerweise für sich zu behalten, wäre er seine Stellung als der große Experte wohl schnell los.