Posts Tagged ‘Türkei’

Ankara will Jerusalem erobern

Mai 31, 2015

»Die Al-Aqsa-Moschee [der Tempelberg] ist auf ewig unser – und Allah ist mein Zeuge und die Geschichte wird zeigen, dass sie auf ewig unser sein wird.«

Türkei

Nachdem er geschworen hatte, Jerusalem zurückzuerobern, wenn er gewählt werde, betonte Davutoğlu, sein Land könne »kein Freund oder Verbündeter derjenigen sein, die die Al-Aqsa-Moschee mit ihren Stiefeln entweihen« und bezog sich dabei auf Israelis, die Demonstrationen verhindern mussten. Damit beschuldigt Davutoğlu Israel, den Tempelberg zu entweihen, denn dem Islam zufolge begeht jeder, der heiligen Boden anders als barfuss betritt, eine Abscheulichkeit.

(Audiatur-Online)

Der Kampf gegen Israel ist so ziemlich das einzige, worauf sich Islamisten einigen können.

Ohne Israel müsste man sich eingestehen, dass Muslime heute in erster Linie von anderen Muslimen im Namen des Islam tyrannisiert werden.

Obwohl die Türkei einen Wirtschafts-Boom erlebt, und die Golfstaaten in Petro-Dollars schwimmen, bevorzugen es Muslime trotz aller beklagten “Islamophobie”, sich in Europa humanitär versorgen zu lassen.

Solidarisch ist man in der islamischen Welt nur beim Antizionismus und bei der Verbreitung der islamistischen Ideologie.

Nur im Dialüg mit dem Westen verurteilt man den Antisemitismus, der “genauso schlimm wie die Islamophobie” sei.

Als “Juden von heute” getarnt, verbreitet man die eigene antisemitische Ideologie nach Europa.

Der Rote Terror meldet sich zurück

April 1, 2015

Am Dienstag waren zwei bewaffnete Linksextremisten in Istanbul in ein Gerichtsgebäude gestürmt und hatten einen Staatsanwalt als Geisel genommen. Beide Täter wurden bei der Befreiungsaktion am Abend von der Polizei erschossen, der Staatsanwalt erlag in der Nacht im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Staatsanwalt Türkei

In den 70ern stürzten diese von den Sowjets geförderten Irren die Türkei mit ihrem Terror in einen regelrechten Bürgerkrieg.

Dass es in der Türkei und in anderen Ländern der westlichen Peripherie nicht zur Etablierung eines linken Systems, sondern zur Errichtung einer rechten Militärdiktatur kam, stellte für die Sowjetunion keineswegs eine Niederlage, sondern ein Minimalziel dar: denn jede rechte Militärdiktatur enthüllte zumindest das “wahre Gesicht” der freien Welt.

Die vom roten Terror (Rote Brigaden, RAF) bzw. nationalistischen Terror (IRA, ETA, PFLP, PKK) destabilisierten Staaten konnten von der Ostblock-Propaganda dann als “faschistisch” und “reaktionär” angeprangert werden.

Trotz der relativen Stärke der kommunistischen Partei hätte man auch in Italien kaum mehr als jenes Minimalziel erreichen können.

In West-Berlin hatte man hingegen das Maximalziel vor Augen, zumal durch die Insel-Lage der Stadt eine realistische Chance auf die Übernahme bestand.

Der angebliche DDR-Flüchtling Dutschke wollte ja ausgerechnet im vom Ostblock umzingelten West-Berlin eine freie Räte-Republik gründen.

Wie lange die dann frei geblieben wäre, kann man sich leicht ausrechnen, wenn man auf die Ereignisse des Prager Frühlings von 1968 blickt.

Bei vollem Bewusstsein, dass es sich bei Heinz Kurras um ihren eigenen Mann handelte, benützte die Stasi den Tod Benno Ohnesorgs für eine Strategie der Spannung.

Kein Wunder, dass man bei der Anprangerung einer angeblichen “Strategie der Spannung” durch westliche Geheimdienste stets so viel Phantasie zeigte. Schließlich hatte man damit selbst genug praktische Erfahrungen.

Alltagsantizionismus

Mai 16, 2014

Am Eingang zum Supermarkt stellen sich mehrere Menschen Erdogan in den Weg. Unter ihnen sind eine Frau, die schnell zur Seite gezogen wird, sowie ein junger Mann in einem blauen T-Shirt. Erdogan packt den Jungen mit seiner linken Hand im Nacken und brüllt ihn an: “Warum rennst du weg, du israelische Brut?”, sagt Erdogan offenbar. Anschließend lässt der Politiker den Mann los und versetzt ihm einen leichten Schlag mit der linken Hand.

(Spiegel)

Wenn in den USA irgendeine Privatperson in irgendeinem Privatgespräch irgendetwas Politisch Unkorrektes sagt, wird es gleich als Beweis für den Alltagsrassismus einer gesamten ethnischen Bevölkerungsgruppe herangezogen.

Wenn hingegen der türkische Regierungs-Chef “Israeli” als Schimpfwort benützt, kommt der Spiegel nicht auf die Idee, von Rassismus zu sprechen.

Dabei gehört es voll zum türkischen Alltag, sich gegenseitig als Jude zu beschimpfen. Auch Erdogan wird von seinen politischen Gegnern gerne als “Zionist” bezeichnet.

Nur im Dialüg mit dem Westen vertauscht man die Rollen:

Dann verurteilt man den Antisemitismus, der “genauso schlimm wie die Islamophobie” sei.

Um die eigene antisemitische Ideologie ungestört nach Europa zu exportieren, stellt man sich selbst als die neuen Juden dar.

Entmündigte Clubs und Gesetzgeber

August 15, 2013

Eine Disco in Hannover muss 1000 Euro Schadenersatz an einen Deutschen türkischer Herkunft zahlen, weil sie den Mann an der Tür abgewiesen hat. Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass männliche Ausländer in der Diskothek nicht erwünscht seien, teilte das Amtsgericht Hannover mit.

Private Clubs dürfen in Zukunft also nicht mehr selbst entscheiden, wen sie hereinlassen und wen nicht.

(American Viewer)

Sowie die deutschen Gerichte privaten Clubs vorschreiben, wen sie hereinlassen müssen, schreibt auch der Europäische Gerichtshof den EU-Staaten vor, dass sie ihre Zuwanderungsbestimmungen nicht auf Türken anwenden dürfen.

Elsässers Phantome

April 9, 2013

Ergenekon-Phantom und NSU-Phantom

Zwei parallele Prozesse in der Türkei und Deutschland sollen die Macht der Globalisten zementieren. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT

Nicht nur der NSU-Prozess in Deutschland, Start nächste Woche, ist ein Jahrhundert-Prozess. Noch wichtiger ist das Ergenekon-Verfahren in der Türkei, und in vielem vergleichbar. Doch während sich das Erdogan-Regime den Mund zerreisst, weil in München keine Prozessplätze für türkische Medien reserviert sind, lässt es im eigenen Land die demokratische Öffentlichkeit beim Ergenekon-Prozess verprügeln und einschüchtern. Und vielleicht noch schlimmer: Kaum ein deutsches Medium nimmt Notiz davon!

Solange Erdogan als antiimperialistischer Verbündeter angesehen wurde, störte es Jürgen Elsässer nicht, dass in der Türkei tausende Menschen wegen eines “Phantoms” verfolgt wurden.

Ergenekon ist ein Phantom…

…sowie Gladio ein Phantom war.

Das Gladio-Phantom wurde den Italienern von Andreotti präsentiert, um von Italiens echten Skandalen abzulenken.

Der NSU ist kein Phantom, sondern eine reale, rechtsradikale Mörderbande.

Jürgen Elsässer versucht jedoch diese Mörderbande zu einem Phantom aufzubauschen, das “schlimmer als die RAF” gewesen sein solle und das natürlich auch Teil der großen Gladio-Verschwörung sei.

Dass der NSU von finsteren Mächten (CIA, Mossad,…) geschaffen worden wäre, um die “Macht der Globalisten” zu zementieren, glaubt wohl nicht einmal die NPD, welche die einzige politische Kraft ist, der die NSU-Sache eventuell ein wenig geschadet haben dürfte.

“Die Eroberung von Berlin” abgeblasen?

Oktober 16, 2012

Ein Bündnis aus Rußland und Türkei erklärt dem Westen den Krieg und zerschlägt die Europäische Union: Burat Turnas Thriller „Der dritte Weltkrieg“ ist in der Türkei ein Bestseller.

(FAZ – “Die Eroberung von Berlin”)

Die türkischen Leser werden sich jetzt wohl eine andere Fiktion aussuchen müssen, um ihren Allmachtsphantasien nachzuhängen.

Wie schnell aus einem verehrten “Feind des Feindes” wieder ein verhasster Feind werden kann.

Mit dem Kopftuch nach Österreich

September 1, 2012

Kasnudl zeigt auf, wie wunderbar sich ein anachronistisches Gesetz aus der Monarchie und anachronistische Bestimmungen zu einem EU-Beitritt der Türkei – aus Sicht der Islamisten – ergänzen:

64 % der in Österreich lebenden Frauen mit türkischem Migrationshintergrund tragen – nach einer Gallup-Umfrage im Auftrag der europäischen Grundrechteagentur – das Kopftuch, in Deutschland sind es lediglich 27 %. Mit diesem Wert ist Österreich europaweiter Spitzenreiter, mit großem Abstand – oder wie derStandard es formuliert „Österreich das Land der Kopftuchträger“.

Die Verschleierung ist das Symbol des Islamismus.

Im Vergleich zu Burka, Niqab und Tschador gilt das türkische Kopftuch als “gemäßigt”.

Ein Interview mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten und Milli Görüs-Gründer Erbakan lässt erkennen, wie “gemäßigt” die Ideologie des türkischen Kopftuch-Islamismus  tatsächlich ist:

“Seit 5700 Jahren regieren Juden die Welt. Es ist eine Herrschaft des Unrechts, der Grausamkeit und der Gewalt. Sie haben einen starken Glauben, eine Religion, die ihnen sagt, dass sie die Welt beherrschen sollen. Sehen Sie sich diese Ein-Dollar-Note an. Darauf ist ein Symbol, eine Pyramide von 13 Stufen, mit einem Auge in der Spitze. Es ist das Symbol der zionistischen Weltherrschaft. Die Stufen stellen vier „offene“ und andere geheime Gesellschaften dar, dahinter gibt es ein „Parlament der 300“ und 33 Rabbinerparlamente, und dahinter noch andere, unsichtbare Lenker. Sie regieren die Welt über die kapitalistische Weltordnung.”

EÜ begünstigt türkische Import-Ehen

Mai 18, 2012

Wenn ein Österreicher sich eine junge Braut aus Asien importieren will, muss er zumindest abwarten, bis das Objekt der Begierde 21 ist.

Außerdem muss er ein Einkommen vorweisen, durch das er seine Liebste selbst versorgen kann, sodass seine importierte Liebe nicht der Allgemeinheit finanziell zur Last fällt.

In Österreich lebende Türken können sich hingegen dank eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs wieder 18jährige Bräute aus dem Heimatdorf holen, auch wenn sie selbst nur Sozialhife beziehen.

Ein klassischer Fall von Inländerdiskriminierung?

Österreicher dürften sich theoretisch auch 18jährige Türkinnen importieren.

Auch wenn die österreichischen Staatsbürger, die von diesem Privileg Gebrauch machen werden, wohl zu 99 % Türken sein werden.

EU begünstigt die Türkei (und die FPÖ)

April 23, 2012

Wien – Der Spruch des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg ist mehr als fünf Monate alt, doch erst jetzt sorgt er für Aufregung. Denn was das höchste EU-Gericht am 15. November 2011 im Fall des in Oberösterreich lebenden Türken Murat Dereci erkannt hat, führt dazu, dass Türken, die mit Österreichern verheiratet sind, sowie Kinder aus solchen Verbindungen (wenn sie einen türkischen Pass haben), von einer ganzen Reihe strenger Fremdenrechtsbestimmungen befreit sind. Für den Fall, dass sie nach Österreich ziehen wollen.

Für sie ab sofort gestrichen sind Deutschlernpflichten und die Integrationsvereinbarung, der Nachweis eines gesicherten Einkommens, einer passenden Unterkunft und einer Sozialversicherung, die Altersgrenze von 21 Jahren, wenn sie als Ehepartner einreisen wollen, sowie das Gebot, ihren Antrag auf Aufenthalt nicht in Österreich, sondern von außerhalb zu stellen.

Wer nicht aus ideologischen Gründen die Augen verschließt, muss mitbekommen, dass es in Österreich ein Problem mit einer türkisch-islamistischen Parallelgesellschaft gibt.

(more…)

Türkei erpresst die EU

März 10, 2012

Die Türkei ist nur dann bereit, den Grenzschutz auszubauen, wenn sie dafür auch die Visa-Freiheit bekommt. Wegen der Verhandlungs- und Kommunikationsblockade funktioniert das derzeit nicht. Das Sicherheitsproblem wird durch den diplomatischen Stillstand nur verschärft.

http://kurier.at/nachrichten/4487807-tuerkei-will-visafreiheit-fuer-mehr-grenzschutz.php

Hätte die EU Eier in der Hose, würde als Antwort folgen, dass man die Sozialleistungen an türkische Bürger streichen werde und das Geld stattdessen dazu verwenden werde, den maroden griechischen Grenzschutz zu finanzieren.

Den Schutz der europäischen Grenzen einer türkischen Regierung zu überlassen, welche die Islamisierung Europas zum Ziel hat, wäre ohnehin schwer fahrlässig.


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