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Die versunkene Tragödie

April 19, 2016

Pünktlich zum Auftakt der Schlepper-Saison verbreitete die italienische Regierung wieder einmal Horrorzahlen, die ihre scheinheilige Schleuser-Politik rechtfertigen sollten.

Diesmal sprangen jedoch nicht einmal die stets wohlmeinenden Migrations-Lobbies auf den Zug der italienischen Regierung auf:

Ein Sprecher des UNHCR sagte SPIEGEL ONLINE, dem Uno-Flüchtlingshilfswerk lägen keine konkreten Details zu dem möglichen Unglück vor. Die UNHCR-Sprecherin in Genf , Ariane Rummery, erklärte, eine Mission der Behörde sei auf dem Weg zum möglichen Unglücksort, um dort weitere Informationen zu sammeln.

„Es ist wirklich ein Mysterium. Wir können das Unglück weder bestätigen noch dementieren“, sagte Flavio Di Giacomo, der Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Italien.

(SPON)

Bei anderen Tragödien, die man für die eigene Agenda ausgeschlachtet hatte, gab es zumindest einen wahren Kern der Geschichte.

Man kann aus 20 Verunglückten 500 Opfer der „Festung Europa“ machen, solange es tatsächlich 20 Tote gibt, und Überlebende, die man als Zeugen der gewünschten Geschichte präsentieren kann.

Nur mit Facebook-Tratsch aus Somalia eine Legende von 500 Opfern zu stricken, ist jedoch selbst für die wohlmeinendsten Medien und NGOs eine zu dünne Suppe.

Rettungsweste im Mittelmeer

Böse Zäune?

Januar 21, 2011

Die absolute Mehrheit der Europäer ist für eine geregelte Zuwanderung (mit funktionierendem Grenzschutz) nach Europa.

…auch wenn eine laute Minderheit meint, eine „Festung Europa“ sei etwas „Böses“:

Statt über die Schlechtigkeit von Zäunen zu philosophieren, sollte der UNHCR sich lieber überlegen, wie ein funktionsfähiges Asylsystem (bei funktionierendem Grenzschutz) aussehen könnte.

UNHCR Statistik ganz im Sinne gewisser UN Mitglieder

Juli 15, 2008

Im aktuellen UNHCR Bericht werden die Palästinänser mit über 4,5 Millionen als größte Flüchtlingsgruppe geführt, gefolgt von den Irakern und Afghanen mit ähnlich astronomischen Zahlen.

Aktuell tatsächlich stattfindende Vertreibungen wie im Sudan oder Simbabwe fallen dagegen im UNHCR Bericht kaum mehr ins Gewicht, was ja auch ganz im Sinne gewisser UN-Mitglieder ist.

Die Zahlen suggerieren vielmehr, dass die Politik des kleinen und des großen Satans Hauptverursacher des weltweiten Flüchtlingsproblems ist.

Tatsächlich handelt es sich bei diesen Vertriebenen um Menschen, die schon seit 60 bzw 40 Jahren (Palästinänser), 20 bzw. 10 Jahren (Afghanistan) geflüchtet waren bzw. Binnenvertriebe (Irak)

Nach dieser Statistikmethode müsste man freilich auch sämtliche Juden, die aus arabischen und europäischen Ländern nach Israel flüchteten, weiterhin in der UNHCR Flüchtlingsstatistik mitführen. Ebenso alle in den bösen Westen geflohenen Volksdeutschen, Ungarn, Tschechen und Polen inklusive deren Nachkommen.