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Friede den Terroristen! Krieg den Terrorzielen!

Mai 18, 2011

Bei Großveranstaltungen wie der Love Parade kommt es immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen.

Trotzdem käme wohl niemand auf die Idee, Großveranstaltungen deswegen generell zu verbieten.

Um die Atomenergie abzuschaffen, braucht man hingegen keinen einzigen Toten.

Stattdessen reichen diffuse Ängste, die durch eine apokalyptische Berichterstattung geschürt werden, völlig aus.

Besonders bizarr ist die Forderung, Atomkraftwerke zu verbieten, weil sie nicht vor Terroranschlägen mit Flugzeugen sicher seien.

Statt den Terror zu bekämpfen, bekämpft man lieber das Terrorziel.

Menschen bei Maischberger

Oktober 22, 2008

Der gestrige Abend wird in diesem Spiegel Artikel überraschend gut zusammengefasst.

Es ist bezeichnend, dass es nicht der ehemalige Verteidigungsminister ist, dem angesichts Todenhöfers Lobbying für den Taliban-Terror-Konzern der Kragen platzt:

Friedman wird es zu bunt. „Seien Sie nicht naiv. Die Kinder müssen zur Schule gehen können. Nur dann haben sie eine Chance, frei von Taliban und frei von uns eines Tages zu sein“, ruft er. Und dafür müsse die Bundeswehr bleiben, mindestens zehn Jahre. Natürlich müsse man Entwicklungspolitik betreiben, „aber es ist leicht, die humanitäre Karte zu ziehen und die Schmutzarbeit die Amerikaner machen zu lassen“.

Peter Struck verteidigt zwar halbherzig den Einsatz am Hindukusch, ist aber für Todenhöfers Narrative, wonach die Amis leider an allem, was in Afghanistan schief laufe, schuld seien, immer wieder empfänglich. Auch die (Popaganda) Opferzahlen, die Todenhöfer offensichtlich direkt von seinen Taliban Freunden übernommen hat, werden nicht angezweifelt.

Wer könnte aber auch einem Mann, der mit so großartigen Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Taliban Außenminister auf Du und Du ist, und außerdem über eine so schöne, sanfte Stimme verfügt, widersprechen?

Ungewohnt respektlos hakte Maischberger dieses Mal bei Peter Scholl Latour nach. Nach seinen üblichen hämischen Analysen zur faszinierenden Katastrophe, wollte sie doch auch wissen, wie denn Vorschläge zu einer konkreten Lösung ausschauen könnten.

Dabei bröckelte die Fassade des brillanten Welterklärers gehörig, und der seinem Weltbild zugrunde liegende Vulgärdarwinismus kam zu Vorschein.

Wir sollten die Afghanen Afghanen sein lassen, und uns lieber um unsere eigenen Interessen kümmern.

Peter Scholl Latour ist ein Freund des Islam, ABER nur in der islamischen Welt.  Hier bei uns braucht er ihn nicht. Er vertritt dabei Ansichten, die weit rechts der Mitte sind.

Wäre er nicht schlau genug,  diese Ansichten bei TV Diskussionen normalerweise für sich zu behalten, wäre er seine Stellung als der große Experte wohl schnell los.