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Dem Inschenör is nix zu schwör

Juli 13, 2009

Im Standard haben die 9/11-Verschwörungstheorien wieder Hochkonjunktur.

Ein neues Zauberwort lautet dabei World Trade Center 7.

Österreichs Wirtschaft beklagt sich über den Mangel an Technik-Absolventen.

Sind wir Österreicher zu faul oder gar zu dumm für ein „Inschenörs-Studium“?

Mitnichten!

Leider sind derzeit alle potenziellen Statik-Experten bei der wichtigeren Aufgabe der 9/11- Aufklärung gebunden.

Erst wenn sie die Verschwörung aufgedeckt haben, werden sie sich wieder dem Inschenörs-Studium widmen können.

Die Republik sollte daher umgehend von den wahren Verursachern von 9/11 Schadenersatz verlangen – Ed Fagan würde uns bestimmt gerne vertreten.

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Petzner und die „neuen Fakten“

Juni 28, 2009

Stefan Petzner – Haiders „Lebensmensch“ – hat gerade Wisnewskis letztes Werk ausgelesen:

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Obwohl er immer wieder darauf hinweist, dass er anders als der Autor kein Verschwörungstheoretiker sei, sollen jetzt auf einmal „neue Fakten“ bekannt sein.

Wer sind laut Petzner die potenziellen Attentäter?

„Großkoalitionäre“ und/oder die „Ostküste“.

Wenn wir Jörg Haider schon nicht in Frieden ruhen lassen wollen – wie wäre es mit ein paar Fakten aus erster Hand über das Paar Petzner/Haider?

War da was? Bis wann war da was? Hatte es Krach gegeben? Warum? Was machte Haider in der Schwulen-Bar? Kam das öfters vor?

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Warum hatten die skrupellosen „Großkoalitionäre“ oder „Ostküstler“, die vor nichts zurückschrecken, darauf verzichtet, den Landeshauptmann zu „outen“?

„King of Conspiracy“

Juni 3, 2009

 

Seine RAF-Verschwörungskiste wurde im Jahr 2000 mit dem Grimme-Preis geadelt.

Danach durfte er für das Gebühren-Fernsehen  9/11 filmisch interpretieren.

wisnewski

Diese Huldigungen haben den rastlosen Aufdecker offensichtlich zu noch mehr angespornt:

Jetzt ist Haider – oder besser gesagt sein „politisch motivierter“ Attentäter an der Reihe.

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Der Zuspruch von rechtsextremen (inklusive islamistischen) Deppen wird ihm sicher sein.

Beim linken Medien-Establishment ist Verschwörungs-Schwachsinn hingegen nur salonfähig, wenn dadurch linke Terroristen entlastet werden, oder zumindest wie bei seinem zweiten großen Erfolg George W. Bush und die teuflischen Neocons vorgeführt werden.

Mit einem weiteren Grimme-Preis braucht der Scharlatan des deutschen Journalismus daher nicht unbedingt zu rechnen…