Im Namen der afrikanischen Kinder

Im Spiegel-Forum konnte man ein immer gern hervorgekramtes Argument hören: “wieviel Kinder hätte man mit 50 Mio. satt machen können. Und was für einen Nutzen hat so ein Sprung. Schwachsinn pur.

(gelesen bei Arprin)

Baumgartners Sprung war eine wunderbare Zirkus-Nummer, die auf der ganzen Welt gratis im TV übertragen wurde.

Insofern hatten auch die Kinder in Afrika was davon…

…zumindest mehr als von irgendwelchen eitlen “Operndörfern”, welche die Kinder in Afrika wohl genauso langweilen dürften wie unsere Kinder.

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2 Antworten to “Im Namen der afrikanischen Kinder”

  1. Paul Says:

    Aron, vielleicht verstehe ich etwas nicht richtig? Habe mir die Sache mit dem Operndorf angesehen. Ich finde es nicht schlecht.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, wird mit der Schule begonnen. Dann folgt das Krankenhaus. Danach die Siedlung mit dem Ackerland. Zum Schluss dann das Opernhaus.
    Ob die Menschen dort wirklich ein Opernhaus brauchen, weiß ich nicht. Nur kann ich niemandem der Gutes auch mit eigenem Geld tun will vorschreiben, was er zuu tun hat. Auch den Unterstützern dieses Projekts kann ich keine Vorschriften machen.
    Aber wenn ich dieses Projekt nicht unterstützen würde, muss ich anerkennen, dass es den Menschen vor Ort durchaus helfen kann. Dieses Projekt ist besser als keins.
    Deine abwertende Beurteilung kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
    Die Oper nutzt aber als Arbeitgeber der Eltern mittelbar auch den Kindern.

    • aron2201sperber Says:

      Schulen und Krankenhäuser zu bauen ist selbstverständlich eine gute Sache:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/04/11/asyl-als-entschadigung-fur-die-kolonialzeit/

      ein Opernhaus ist in einem afrikanischen Dorf jedoch wohl ähnlich entbehrlich wie ein Golfplatz.

      sollte das Schlingensief-Denkmal jedoch tatsächlich funktionieren und genug deutsche Opern-Touristen ins Dorf locken, nehme ich selbstverständlich alles zurück 😉

      abgesehen davon hat jeder das Recht mit seinem Geld (bei Schlingensiefs Denkmal hat allerdings auch der deutsche Staat mitgezahlt) zu machen, was er will, auch wenn es sinnlos ist.

      gerade dies wollen die Spiegel-Foristen jedoch Red Bull absprechen.

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