Die dunkle Seite des Sozialstaates

Die durch Thilo Sarrazins Polemik ausgelöste Debatte wird nun in der Welt fortgesetzt:

„Am 22. August 1996 unterschreibt Bill Clinton im Einklang mit den Republikanern ein Gesetz, das den überkommenen Sozialstaat abschafft. Bis dahin war Clinton noch das Idol der amerikanischen Linken, jetzt schallt ihm überall „Rassist!“ entgegen. Warum tut der Präsident das? Der Sozialstaat verhält sich widersinnig, ja regelrecht absurd. Obwohl Amerika pro Kopf immer reicher wird und immer höhere Summen an seine Armen überweist, geraten immer mehr Menschen in Armut. Dabei soll das seit 1935 geltende Familiengesetz unschuldig in Not geratene Mütter befähigen, auch weiterhin die Erziehung ihrer Kinder abzusichern. Schützen soll es die kinderreiche Witwe eines vom Gerüst gestürzten Dachdeckers oder eines sonst wie ums Leben gekommenen Ernährers.“

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Gunnar Heinsohns brillante Analyse könnte noch ziemlich hohe Wellen schlagen…

Der Sozialstaat hat natürlich auch seine “hellen Seiten”.

Vieles ist im sozialdemokratischen Europa bestimmt besser als in den USA.

Manche europäische Gewissheiten sollten trotzdem kritisch hinterfragt werden.

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