Europa muss seine Grenzen selbst schützen

Die europäische Grenzschutzagentur Frontex hat eine zunehmende Zahl von Flüchtlingen aus der Türkei registriert. „Seit vier bis fünf Wochen kommen 17 Prozent mehr Menschen aus der Türkei auf den griechischen Inseln an“, sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri.

Grenzschutz bedeutet nicht, die illegal Einreisenden zu registrieren (wie es Frontex macht), sondern die illegalen Einreisen zu verhindern.

Solange Europa keinen echten Grenzschutz hat, müssen Nationalstaaten diese Aufgabe übernehmen. Bei der Flüchtlingskrise Von 2015 hatten Österreich und die Balkanstaaten für die Schließung der Balkanroute gesorgt.

Aufgrund des Merkel-Erdogan-Deals wurden hingegen lediglich eine Handvoll Pakistaner und Bangladeschis von Griechenland in die Türkei zurückgeschickt. Für „Syrer“ (worunter auch Iraker, Afghanen fielen) war dies keine Abschreckung.

Was „Syrer“ davon abgehalten hatte, weiter nach Griechenland einzureisen, war die Aussicht, in Griechenland nach der Schließung der Balkanroute stecken zu bleiben.

Die EU-Milliarden für die Beendigung der Flüchtlingskrise hätten daher statt an die Türkei an Österreich und die Balkanstaaten gezahlt werden müssen.

Der Grund, warum die Einreisen von der Türkei nach Griechenland plötzlich wieder ansteigen, hat mit einem Urteil der griechischen Links-Justiz zu tun, welches die Unterbringung auf den Inseln verhindert und damit die Einreise nach Griechenland wieder attraktiver macht:

Neuankommende Asylwerber können nicht mehr auf griechischen Inseln festgehalten werden. Das erklärte am Mittwoch das oberste Verwaltungsgericht des Landes. Die Einschränkung der Bewegungsfreieheit könne demnach nicht mit einem öffentlichen Interesse oder der Einwanderungspolitik gerechtfertigt werden.

(Kurier)

Statt Erdogan Geld für nichts in den Rachen zu stopfen, sollte man jene Milliarden in Europa investieren. Europäische Verfahrenszentren auf griechischen Inseln wären eine ideale Lösung, um illegale Einreisen von Schein-Asylanten zu verhindern.

Würde man das gesamte Verfahren bis zur positiven Erledigung bzw. zur Rückschiebung ins Heimatland in einem Verfahrenszentrum auf einer griechischen Insel durchführen, würden auf Dauer wohl nur noch echte Flüchtlinge die Überfahrt wagen.

Die Flüchtlinge mit zuerkanntem Asylstatus könnte man dann viel leichter aufteilen, zumal es dann keine Verfahren mehr bräuchte. Müsste man sich nach dem Zufallsprinzip zwischen Bulgarien und Irland begeben, statt sich das Asyl-Land samt Sozial-Leistungen aussuchen zu dürfen, würde dies die echten Schutzsuchenden von den Glücksrittern zusätzlich sehr stark aussieben.

Bildergebnis für balkanroute

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8 Antworten to “Europa muss seine Grenzen selbst schützen”

  1. American Viewer Says:

    Europa ist leider unfähig seine Grenzen zu schützen. Besonders Deutschland.

    Selbst auf PI stand kürzlich am Ende eines Meinungsartikels, dass man als Ultima ratio vielleicht eventuell darüber nachdenken sollte, ob man nicht das Asylrecht ändert. Nur noch mal zum Mitschreiben, die wohl bekannteste rechtslastigste bis radikal-durchgeknallteste Meinungsseite in DL schreit bei diesem essentiellen Thema nur: Vielleicht eventuell, aber eigentlich nicht.

    Also vergessen wir’s. Der EU ist nicht mehr zu helfen.

  2. American Viewer Says:

    Realsatire ist ein Meister aus Deutschland:

    Rund 150 Asylbewerber haben in Ellwangen zwei Streifenwagen angegriffen, um die Abschiebung eines Togolesen zu verhindern. Die Polizei bricht ihren nächtlichen Einsatz ab, der Mann soll seitdem untergetaucht sein.

    Am späten Mittwochnachmittag äußerte sich der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Aalen, Bernhard Weber, zur Situation und lobte die Polizisten: „In einer so aggressiven und gewaltbereiten Ausnahmesituation den kühlen Kopf bewahrt zu haben, da kann ich meinen Kollegen nur großen Respekt zollen.“
    Weber verteidigte zudem den Abzug der Polizisten: „Wir gehen zwar davon aus, dass sich auch unser Gegenüber in einem äußerst angespannten Zustand befand und sich diese Menschen in dieser Gruppendynamik möglicherweise zu einem Handeln hätten hinreißen lassen, das sie bei nüchterner Überlegung vielleicht nicht getan hätten.“

    Es sei aber auch klar, dass sich der Rechtsstaat nicht von einer aggressiven Menge in der Durchsetzung rechtsstaatlichen Handels abbringen lasse. Das Recht werde durchgesetzt werden, so Weber.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article176009395/Abschiebung-Ellwangen-Dann-rotteten-sich-rund-150-mutmassliche-Fluechtlinge-zusammen.html

    • aron2201sperber Says:

      „es sei aber klar“ – ist echt gut!

      • American Viewer Says:

        Man hat GERADE EBEN bewiesen, dass man sich von allem ganz leicht abbringen lässt und hat dann die Chuzpe nachzuschieben: „Es ist aber natürlich klar, dass wir uns von nichts ganz leicht abbringen lassen.“ — HAHA selten so gelacht.

        Das erinnert an all die legendären Äußerungen von Merkel.

        Kürzlich meinte sie groß bei einer Pressekonferenz und auf allen Kanälen: Sie habe das Problem der illegalen Migration nun gelöst, und zwar, man halte sich fest, indem man einfach die illegale Migration durch legale Migration ERSETZE.

        Merkel, diese infantile Steinlaus, wirkt wie aus einem Sketch von Loriot entsprungen.

        Aber wenn Loriot Merkel schon vor 40 Jahren erfunden hätte, wäre er wahrscheinlich angegriffen worden, das sei nun zu viel des Guten, er solle nicht so übertreiben.

        Und dazu gab es nicht einmal ein negatives Echo in den MSM. Nicht einmal auf Seiten wie PI. Die Illegalen werden jetzt einfach zu Legalen erklärt und damit ist das Problem endlich gelöst. HEUREKA.

    • Olaf Says:

      Merkel die Steinlaus, macht immer weiter, wenn man sie lässt. Ellen Kositza hat neulich mal einen Artikel überschrieben mit: -Sie wollen für Merkel sterben.-
      Mal sehen, wie weit und lange die Dummheit der grünen Volksgemeinschaft geht.

      • American Viewer Says:

        Ich habe noch nie ein gutes Buch von Julia Zeh gesehen. Ich lasse mich gerne von Autoren inspirieren, völlig egal welcher politischen Couleur. Es können auch Kommunisten sein, so lange es genial geschrieben ist, ist mir das egal. Aber was diese Zeh regelmäßig abliefert, ist literarische Körperverletzung. Und so eine talentfreie Hofschranze wird vom deutschen Literaturbetrieb seit 20 Jahren gehyped. Das sagt alles über diesen Betrieb aus und erklärt vielleicht auch, warum sonst niemand diesen Schrott kauft. Die Verkaufszahlen müssen miserabel sein, trotz Buchpreisbindung und Milliarden an Fördergeldern.

      • Olaf Says:

        Zeh ist wohl systemrelevant, deshalb darf sie auch bei Frankensteins Moormonster und seiner Güllesendung „ttt“ ihren Senf absondern.

      • American Viewer Says:

        Der feuchte Revolutionstraum von Linken bis Linksextremen wie Zeh besteht mittlerweile aus der Sehnsucht die vergreiste CDU-Politikerin Merkel nach 2025 wieder zurück an die Macht zu putschen. Wie lächerlich ist das denn?

        Allein an diesem Beispiel sieht man schon, wie komplett weltfremd und ideenlos diese Schickeria ist. Die Fähigkeit zur Weltdeutung ist bei diesen Leuten nicht vorhanden. Sie sind mit ihrem Latein und ihrer Fantasie komplett am Ende. Man hat der Welt nichts zu sagen und einen Plan von der Gegenwart, geschweige denn von der Zukunft hat man schon gar nicht.

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