Der Barde des „großen vaterländischen Krieges“

Der Ur-Antideutsche, nunmehr Anti-Antideutsche, huldigt dem „großen vaterländischen Kriege“:

Stalins völkischer “Blut und Boden”-Kampf wird gelobt, während das feige, auf deutsche (und heute muslimische) Opfer Bomben schmeißende „britisch-amerikanische Finanzkapital” streng verurteilt wird.

Von wem kamen wohl die dringend benötigten Waffen für den „großen russischen vaterländischen Krieg“?

Ohne diese Lieferungen wäre der 2. Weltkrieg wohl anders ausgegangen, und Jürgen Elsässer hätte sich die seltsamen intellektuellen Verrenkungen und Umwege (Antideutscher, Anti-Antideutscher,…) ersparen können – und könnte stattdessen den eigenen heroischen vaterländischen Krieg als völkischer Barde besingen.

Werbeanzeigen

Schlagwörter:

10 Antworten to “Der Barde des „großen vaterländischen Krieges“”

  1. Bert Says:

    Wie sagen noch die Pforzheimer zu so einem?

    …isch hald a seggel!

    Ein Halbseggel wäre eine Beleidigung.

  2. Bert Says:

    Etwas ältere Einträge über den Seggel:
    http://npd-blog.info/?p=2641
    oder
    http://2ndphilolog.wordpress.com/2009/01/14/fliwatuut-und-antikapitalismus/
    mit 5 references.

  3. Alrik Says:

    Hm, ich hab hier ein nettes Buch über die Rote Arme, erschienen in der DDR.
    Dort ist nichts über Waffenlieferungen an die Sowjetunion zu lesen 😉

    Man könnte natürlich noch einen doppelten Göbbels drehen und den Amis vorwerfen mit Stalin einen Diktator aufgerüstet zu haben der das eigenen Volk blutig unterdrückt hat.

    Ach ja, was die strategische Bedeutung Stalingrads angeht…
    Als Kessel für die Wehrmacht natürlich sehr wichtig, aber sonst hätte die Sowjetunion auch darauf verzichten können.
    Ob es wirklich nötig gewesen ist soviel Rotarmisten zu verheizen, oder ob es nicht mit weniger Einsatz möglich gewesen wäre die 6. Armee dort sicher einzukesseln ist sicher eine Frage wert.

    • aron2201sperber Says:

      das war eben Realpolitik:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/25/die-ruckkehr-der-realpolitik/

      und in jenem Fall mit Sicherheit gerechtfertigt.

      um den größten Verbrecher zu stoppen, war es notwendig, sich mit dem 2. größten Vebrecher zu verbünden.

      manche setzen den Nationalsozialismus mit dem Kommunismus gleich:

      beides waren zwar totalitäre Diktaturen, beim Kommunismus (sowie beim Islamismus) kann man sich wenigstens unterwerfen – bei der rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus bestand diese Möglichkeit nicht

      • Besucher Says:

        Aron, Du bewegst Dich auf dünnem Eis:

        Wenn wir mal die absoluten Opferzahlen nehmen dann toppt der Josef den GröFaZ locker.

        Desweiteren wäre ich vorsichtig mit der Behauptung ob ich z. B. als Jude mich dem Islamismus so einfach unterwerfen kann:

        „Mohammed hat gesagt: „Ihr werdet die Juden bekämpfen, bis einer von ihnen Zuflucht hinter einem Stein sucht. Und dieser Stein wird rufen: ‚Komm herbei! Dieser Jude hat sich hinter mir versteckt! Töte ihn!’“ (Sahih al Buhari, Reclam-Ausgabe 1991, XXVIII/ 18)“

  4. Alrik Says:

    Zwischen Gleichsetzen und Vergleichen gibt es einen Unterschied.
    In bestimmten Phasen des Stalinismus hat Unterwerfung auch nicht gerettet…
    Das Apartheits-Regime in Südafrika ist zwar rassistisch gewesen, aber nicht Völkermordend…

    Kernpunkt ist sicherlich der totalitäre Charakter. Kritisch sehe ich dabei vor allem das dieser immer nur ein relativ kurze Phase ist… danach wird eine kommode Diktatur daraus, „an der nicht Alles schlecht gewesen ist“ wie manche sagen werden.

    Stichwort Spanien unter Franco.
    Nach und während des Bürgerkriegs gab es keine Chance zur Unterwerfung, aber im Lauf der Zeit…
    Auch die UDSSR hat ja irgendwann mit Stalin gebrochen. Eine Diktatur ist sie danach immer noch gewesen, nur eine in der Unterwerfung, ja selbst Dissidenz, möglich gewesen ist.

  5. Der Ur-Antideutsche und seine Antideutschen-Keule « Aron Sperber's Weblog Says:

    […] Der Ur-Antideutsche und seine Antideutschen-Keule Von aron2201sperber Ein kurzer „Meinungsaustausch“ mit Jürgen Elsässer: […]

  6. Jochen Says:

    „Von wem kamen wohl die dringend benötigten Waffen für den „großen russischen vaterländischen Krieg“?“

    Von wem? Aus russischer Produktion! Alleine in Stalingrad wurden mehr Waffen produziert, als je insgesamt aus dem Westen geliefert wurden. Die gelieferten Waffen von den Westalliierten machten maximal 5% der Bewaffnung der Roten Armee aus und waren somit nicht kriegsrelevant. Oder glaubst du, der T34 wurde in den USA oder GB produziert?

    Wie politischer Fanatismus dazu führen kann, dass man die Realität völlig auf den Kopf stellt, weil man sie offenbar sonst nicht ertragen kann (da man sich mit den Westalliierten, mit Kapitalismus und Imperialismus identifiziert), dafür liefert Aron Sperber immer wieder hervorragendes Anschauungsmaterial. Ein lebendes Exempel sozusagen.

    @ Alrik

    „Als Kessel für die Wehrmacht natürlich sehr wichtig, aber sonst hätte die Sowjetunion auch darauf verzichten können.“

    Offenbar verfügt nicht nur der Blogbetreiber sondern auch diverse seiner Leser über nur rudimentäre Geschichtskenntnisse, wenn überhaupt. Über die Hälfte der russischen Panzer wurden in Stalingrad produziert. Darauf soll die Sowjetunion verzichten?

    PS. „beides waren zwar totalitäre Diktaturen,“

    Über die Form den Inhalt zu „vergessen“, warum überrascht mich das nicht? Weil es der Niveaulosigkeit und gedanklichen Verflachung des Blogbetreibers entspricht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: