„Spiel mit dem Feuer“

Sarkozy, der Sohn von Immigranten aus Ungarn und Griechenland, ist ebenso wenig Rassist wie Hollande. Doch er spielt gern mit dem Feuer, bläst kräftig in die Glut.

Damit stellt sich die Frage von selbst: Kann dieses Umfeld, kann diese zum Teil künstlich aufgeputschte Wahlstimmung einen Geistesgestörten veranlassen, zur Tat zu schreiten?

http://derstandard.at/1331780192991/Kommentar-von-Stefan-Braendle-Sarkozys-Spiel-mit-dem-Feuer

Wäre der Täter ein Rechtsextremer gewesen, wäre Sarkozy laut Standard für die „Schaffung des Umfelds“ verantwortlich gewesen.

Nun dürfte es sich bei dem Täter doch um einen Israelhasser handeln:

http://derstandard.at/1331780209491/Anschlagsserie-in-Frankreich-Toulouse-Terrorverdaechtiger-hat-sich-in-Wohnhaus-verschanzt

Wird man nun diejenigen, die zwar keine Antisemiten sind, aber durch ihre ständige Israelkritik ein Umfeld von Judenhass geschaffen haben, ebenfalls verantwortlich machen?

http://americanviewer.wordpress.com/2012/03/21/al-quaida-und-toulouse-im-mainstream/

http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/03/22/lieber-sigmar-gabriel-2/

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11 Antworten to “„Spiel mit dem Feuer“”

  1. Besucher Says:

    Aber aber… Judenkritik hat doch nichts mit Antisemitismus zu tun.
    Und Antizionismus richtet sich bloß gegen den Staat Israel. Niemals gegen die Juden im Allgemeinen, das wäre ja Antisemitismus 🙂

  2. aron2201sperber Says:

    was haben französisch-jüdische Schulkinder mit Israel zu tun?

    für mich nichts.

    für die EU Sprecherin und den Attentäter leider schon.

    mit der Auslöschung Israels würde leider nicht die Existenz des Antisemitismus verschwinden.

    weder der alte europäische noch der aktuelle islamische.

    Antisemiten reicht es nicht, dass Juden aus einem bestimmten Land verschwinden, sie sind erst zufrieden, wenn die Juden von der Welt verschwinden.

  3. Besucher Says:

    na wenn die Leichen nach Israel übergführt werden haben sie schon etwas mit Israel zu tun, oder?

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13935658/Terrorverdaechtiger-spricht-nicht-mehr-mit-der-Polizei.html

  4. aron2201sperber Says:

    ich verstehe zwar auch nicht, warum man als französischer Bürger in Israel begraben werden soll.

    mit der israelischen Politik hat der Besuch einer jüdischen Schule in Frankreich wohl trotzdem nix zu tun.

  5. Besucher Says:

    Tja, is schon ne interessante Frage: Diese Praxis erinnert mich eher an die muslimischen Mitbürgern die nicht in der heidnischen Kafir-Erde Mitteleuropas begraben werden wollten.
    Ein gewisser Ignatz Bubis hatte sich übrigens auch in Israel bestatten lassen, mit der Konsequenz dass sein Stein dort mit Farbe beschmiert wurde.

  6. aron2201sperber Says:

    Was sagen die Breivik-Umfeld-Experten?

    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/03/21/wer-sind-jetzt-die-panikmacher/

  7. American Viewer Says:

    Der Attentäter sagt laut übereinstimmenden Medienberichten, er habe die jüdischen Kinder ermordet, um „Rache für die palästinensischen Kinder“ zu nehmen. Von daher ist die Frage doppelt berechtigt, warum die Medien jetzt nicht auch Gabriel und Ashton die Schuld für diesen Massenmörder geben.

    Breivik konnte man doch auch locker zu Broder verlinken. Oder Sarrazin zur NSU. Mal abgesehen vom Inhalt, auch der Zeitpunkt hat doch noch nie eine Rolle gespielt. Der letzte Mord der NSU war 2007, die erste Aussage von Sarrazin 2009 im Lettre International. Was für elendige Heuchler.

  8. dieter Says:

    @Besucher: Ich bezweifle, dass der Attentäter von der doppelten Staatsbürgerschaft seiner Opfer wusste.

    @aron:
    Hast du Stéphane Hessels „Empört Euch!“ gelesen? Das war primär gegen israel gerichtet.

    In der FAZ meinte Hessel:
    “Wenn ich einen kühnen Vergleich als Betroffener wagen darf, so behaupte ich: Die deutsche Besatzung war, wenn man sie vergleicht zum Beispiel mit der heutigen Besetzung von Palästina durch die Israelis, eine relativ harmlose, von Ausnahmen abgesehen wie den Verhaftungen, Internierungen und Erschießungen, auch vom Raub der Kunstschätze. Das war alles schrecklich. Aber es handelte sich um eine Besatzungspolitik, die positiv wirken wollte und deshalb uns Widerstandskämpfern die Arbeit so schwermachte.”

    Zwar empfiehlt Hessel der Hamas in seinem Buch den gewaltlosen Widerstand. Aber da er selbst den eigenen Widerstand gegen die Nazi-Besatzung für gerechtfertigt hält und für ihn die Besatzung Israels schlimmer ist, als die der Nazis, dann folgt logischerweise auch die Rechtfertigung der Gewalt gegen Israel. Das inkludiert auch die Erschießung von Zivilisten, denn auch die Résistance hat Kollaborateure und Sympathisanten der Besatzung auf offener Straße erschossen.

    Man könnte den Occupy-Opa Hessel also problemlos als Vordenker und geistigen Brandstifter des Attentats attackieren.

  9. dieter Says:

    Jürgen Elsässer bastelt offenbar bereits an einer False-Flag-Theorie.

  10. aron2201sperber Says:

    eines muss man Elsässer lassen.

    kaum jemand schmeißt kühner und selbstbewußter mit detailierten Behauptungen um sich.

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/13/elsassers-logisches-problem-und-die-rettenden-bild-zitate/

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/06/wo-weilt-herr-kar/

    auch wenn diese allesamt unerwiesen sind…

    …was aber seinen Fans sowieso egal ist.

  11. dggsgdq@gmx.atGuru Says:

    Hessel ist auch so ein ekelhaftes, reaktiónäres Schwein.

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