Erregung um Sexismus-Posting

Der ÖVP-Parlamentsabgeordnete Efgani Dönmez findet sich einmal mehr im Mittelpunkt einer Kontroverse wieder, nachdem er auf „Twitter“ am Sonntag mit einer Aussage über eine deutsche Beamte Empörung versacht hat.

Dönmez war viele Jahre lang in einer SPÖ-nahen Organisation tätig und danach bei den Grünen in der Politik. Sind ihm in jener Zeit nie solche Meldungen herausgerutscht?

Solange Migranten auf der richtigen Seite stehen, genießen sie bei sonst besonders streng geahndeten Verfehlungen gegen die politische Korrektheit einen gewaltigen Bonus.

Bei Judenhass oder Schwulenhass hört man weg, wenn er von islamischer Seite kommt und „wegen ein paar grapschenden Ausländern“ dürfe nicht gleich „der Firnis der Zivilisation reißen“ sinnierte Jakob Augstein anlässlich der massenhaften sexuellen Übergriffe in Köln.

Ein altvaterischer Herrenwitz,  wie er Herrn Dönmez rausgerutscht ist, war bisher eine Kleinigkeit, die von seinem Migranten-Bonus voll abgedeckt war.

Sobald man jedoch die gute Seite verlässt und zur bösen Seite überläuft, verwandelt sich der Bonus sehr schnell in einen Malus.

Der Verräter Dönmez ist für das linke Medien-Establishment ein besonders beliebtes Angriffsziel.

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22 Antworten to “Erregung um Sexismus-Posting”

  1. Olaf Says:

    So ist es, Akif Pirincci wird in den Medien der BRD auch nicht mehr als Experte eingeladen, weil er integriert und ehrlich ist. Linke Lügendschurnalisten mögen nur verlogene Islamisten.

  2. aron2201sperber Says:

    Die ÖVP hat sich von ORF & Co. rasch dazu aufhussen lassen, Dönmez rauszuwerfen:

    https://orf.at/m/stories/2453413/

    Aber nachher wird von ORF & Co. der ÖVP ein Strick daraus gedreht werden und der Rauswurf als ausländerfeindlich angeprangert werden.

  3. American Viewer Says:

    Oft werden solche Skandälchen benutzt, um unliebsame und/oder inkompetente Kollegen loszuwerden. Wenn die ÖVP es einfach so (ohne weiteren Hintergrund) gemacht hat, ist es natürlich peinlich. Aber ich glaube das eher nicht.

    Solche Parteiwechsler sind immer suspekt. Er war seit 2000 bei den Grünen und dann ist ihm 17 Jahre später aufgefallen, was für Leute das sind??? Reichlich unglaubwürdig. Ich denke seine Karriere war dort zu Ende und dann hat er mal schnell umgesattelt. Die ÖVP hat schnell kapiert, wen man sich da ins Boot geholt hat und den erstbesten Mini-Skandal benutzt die ÖVP jetzt, um ihn wieder loszuwerden.

    Er hat auch nicht die Wahrheit erzählt. Die Frau hat sich nicht hochgeschlafen, sondern sie ist halt eine typische Quoten-Frau-Migrantin der Linken, die das erzählt, was die Linken hören wollen. Das hätte er sagen sollen, das wäre die Wahrheit gewesen, und nicht diese Sexgeschichte, dafür gibt es keine Belege.

    • aron2201sperber Says:

      ich komme ja aus einer nicht ganz unähnlichen Welt wie Dönmez. Mit den Grünen war er fertig, weil er seinen eigenen Kopf hatte, und gesehen hat, wozu Asylrecht etc. pervertiert und der Islam unkritisch hofiert wurde. Gerade ich kann so einen innerlichen Wandel sehr gut nachvollziehen.

      dass es die Chance bei der ÖVP für ihn gab, war natürlich eine tolle Gelegenheit. Und Kurz hat sehr wohl auch von Dönmez profitiert. Meine Vorzugsstimme hatte er auf jeden Fall.

      ich war früher (schon in seiner Grünen-Zeit) immer wieder auf Facebook mit ihm im Kontakt. In seiner ÖVP-Zeit war der Kontakt jedoch abgerissen und ich nicht mehr unter seinen Facebook-Freunden.

      natürlich konnte so einer wie Dönmez nie wirklich zu einem ÖVP-Establishment gehören, aber das ginge mir sowohl mit ÖVP und FPÖ genauso.

      ich finde die Politik von Kurz inhaltlich richtig, aber mir gefallen die Leute nicht besonders. Kurz ist mir sogar eher unsympathischer als Strache. Blümel finde ich überhaupt recht ätzend.

      • American Viewer Says:

        Das stimmt natürlich. Die ÖVP hätte ihn allein schon aus wahltaktischen Gründen behalten müssen. So jemand bindet neue Wähler und zieht auch Wähler von den Grünen weg, +1 ÖVP, -1 Grüne, ein solcher Wechselwähler zählt quasi doppelt.

        Kurz ist mir auch nicht sympatisch. Ein aalglatter Typ, der fast nur das zu erzählen scheint, von dem er glaubt, dass es die Menschen hören wollen. Man hat immer den Eindruck, er sagt selten bis nie, was er wirklich denkt. So der Typ Merkel, nur die österreichische Version. Offenbar hat man nur noch so in Europa überhaupt eine Chance auf die höchsten Ämter. Möge der größte Arschkriecher, Blender, Scharlatan und Dummschwätzer gewinnen.

    • aron2201sperber Says:

      das mit dem falschen Vorwurf ist natürlich absolut richtig.

      die Frau ist ein wandelnder Migranten-Bonus und ihr ganz hübsches Aussehen spielte wohl eine untergeordnete Rolle.

      ohne den Migranten-Bounus hätte sie sich auch 1000 Mal niederknien können, ohne Staatssekräterin zu werden.

      • aron2201sperber Says:

        einem anderen Migranten den Migrantenbonus vorzuwerfen, wäre allerdings ein echter Tabubruch.

        im Nachhineien wäre jedoch alles besser als der Männerwitz gewesen

      • American Viewer Says:

        ja, dann hätte er etwas eigenes riskiert und wäre damit vielleicht sogar glaubwürdiger. aber nein, es musste ja der macho-witz sein. so gesehen vielleicht etwas logischer, warum ihn die övp rauswirft, weil so ist er für die ggf. wechselwilligen bisher-links-grün-wähler sowieso gestorben.

  4. aron2201sperber Says:

    falls es wer noch nicht kennt:

  5. Benjamin Goldstein Says:

    Ich geb nochmal meinen Senf rein. Man entschuldigt sich nicht und erst recht nicht wirft man Leute wegen Kleinkram raus. Frauen müssen Bemerkungen über ihre Beine erdulden. Ich erdulde Bemerkungen von Schwulen über meinen Schritt oder Hintern. Abregen.

  6. Allahu Akbar! An Dir ist eine Blondine verloren gegangen! | Aron Sperber Says:

    […] Dönmez wurde von Sebastian Kurz wegen einem flapsigen Männerwitz über die deutsche Staatssekräterin umgehend (und völlig übertrieben und unsympathisch) aus der […]

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