Milliardär als Feindbild

Soros ist zwar Jude. Seine Migrations-Agenda hat jedoch nichts mit Juden zu tun.

Orban für seine Gegnerschaft zu Soros als Antisemiten zu diffamieren, ist absurd, wenn man bedenkt, dass auch viele Israelis, darunter Premier Netanjahu, ebenfalls gegen Soros sind:

Soros’s campaign of global chaos (Jerusalem Post)

Diejenigen, die bei Soros-Kritikern die Antisemitismus-Keule schwingen, sind oft dieselben, die den von Islamisten importierten Judenhass ignorieren, obwohl er (und nicht Orbans Politik) heute in Europa für die meisten antisemitischen Übergriffe verantwortlich ist.

So übersensibel man auf Orbans angeblichen Antisemitismus reagiert, so taub und blind stellt man sich, wenn der Judenstaat völlig einseitig bei der von islamischen Despoten beherrschten UNO verurteilt wird, oder das Mullah-Regime wieder einmal mit der Vernichtung des „Krebsgeschwürs“ Israel droht.

Klar gibt es auch antisemitische Soros-Kritiker, die Soros nicht für seine Agenda, sondern als Person ablehnen.

Das Feindbild des „bösen Kapitalisten“, der „die Welt beherrscht“, ist allerdings auch auf der anderen „guten Seite“ zu finden, wie der Spiegel gerade mit seiner Kampagne gegen den „AfD-Milliardär“ zeigt:

Titelbild

 

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16 Antworten to “Milliardär als Feindbild”

  1. besucher Says:

    aber die AfD ist doch die ehrbare Partei des kleinen Mannes. Das kann doch gar nicht sein dass sie von Millionären und Milliardären (also dem Establishment) gesponsert wird. 😉

  2. Olaf Says:

    Die GEZ-Zwangsmilliarden haben die AfD eher klein gehalten, und die Grünen groß gemacht. Gäbe es FOX-News in der BRD, und nicht nur Lügen-Sender, hätte die AfD 50 %.

    • American Viewer Says:

      Ich hoffe auch, dass die Sponsoren nun langsam einsehen, dass der AfD-Weg so alleine nicht ausreichen wird. Man muss in der Tat 1-2 neue Medien mit großer Reichweite hochziehen, sonst wird es nichts.

      • aron2201sperber Says:

        in Deutschland reduzieren sich rechte Ansichten in herkömmlichen Zeitungen auf wenige Welt-Schreiber und die kleine Junge Freiheit.
        da wäre wirklich viel Bedarf an einem echt konservativen Gegengewicht. Dann würden auch weniger Leute zu RT und Konsorten laufen.

    • besucher Says:

      Die AfD hätte mindest 99,9%. Mit Margot Weidel und Erich Gauland als Staatsratsvorsitzende.

  3. American Viewer Says:

    Je länger ich über Soros nachdenke, desto dubioser finde ich den Fall.

    Der Mann floh vor den Nazis praktisch ohne finanzielle Mittel nach London und soll sich dann im Laufe seines Lebens ein Milliardenvermögen aufgebaut haben????

    Es gibt kaum einen vergleichbaren Fall in der westlichen Welt. Die anderen Milliardäre kamen aus einer stabilen Mittelschicht – oder gleich aus der Oberschicht. Sie fingen also nicht komplett bei Null an.

    Und die ganzen anderen haben meistens ziemlich innovative Unternehmen gegründet, die etwas verkauft haben, was es vorher so noch nicht gab.

    Ich sehe auch die Innovationen bei Soros nicht. Er soll angeblich einfach „Spekulant“ sein, der mit riskanten Spekulationen Milliarden angehäuft haben soll. Nichts gegen Spekulanten, die braucht man auch, aber wir wissen aus der Finanzmathematik, dass Spekulationen vergleichbar sind mit Glücksspiel, was bedeutet, dass es in diesem Bereich niemanden gibt, der dauerhaft gewinnt. Schon gar nicht wird man wie Soros vom Habenichts zum Milliardär. Davor ist man zehntausend Mal Pleite gegangen.

    Und dann stopft Soros seit Jahrzehnten Millionen und Milliarden in „Open-Society“-Projekte weltweit, ohne dass sein Vermögen jemals weniger zu werden scheint oder gar erschöpft ist.

    Ich denke mittlerweile Soros arbeitete über Jahr mit US-Regierungen zusammen: Clinton, Bush, Obama, you name it. Durch Soros konnten und können US-Behörden Milliarden-Gelder an diverse „Open-Society“-Spezis verteilen.

    Man nimmt den Umweg über Soros immer dann, wenn die US-Behörden nicht wollen, dass die Welt und der Congress erfahren, dass es oftmals auch amerikanische Steuergelder sind, die hier milliardenhaft verschwendet werden.

    • Olaf Says:

      Da könnte FBI-Chef Mueller mal ermitteln, aber er hat wohl anderes zu tun. In Merkels Heimat DDR gab es Schalck-Golodkowski, der für den Staat heimlich gedealt hat. Vielleicht gibt unsere Regierung auch ihr Scherflein für Soros, Merkel ist ja ein Fan von Hinterhalt und Intrigen.

      • aron2201sperber Says:

        Apropos FBI:

        würde Trump den FBI-Chef oder jetzt den CIA-Chef wegen seiner Khashoggi-Einschätzung rausschmeißen, würden die Medien vereint, das Ende der amerikanischen Demokratie beklagen.

        Dass Mutti & Co. den deutschen Verfassungsschutz-Chef sofort feuern durfen, wenn er eine andere Einschätzung äußerte, ist hingegen voll OK.

      • American Viewer Says:

        @aron

        Ein sehr guter Vergleich.

        Noch ein Beispiel: In Amerika werden Verfassungsrichter bekanntlich in einem öffentlichen Vorstellungsverfahren knallhart durch die Mangel gedreht. Die Kandidaten sind natürlich Richter mit langer Berufserfahrung als Richter.

        In Deutschland werden die Verfassungsrichter hingegen in den Hinterzimmern ausgekungelt. Und die Kandidaten sind industrienahe korrupte Rechtsanwälte und weltfremde inkompetente Schriftstellerinnen mit dem richtigen Parteibuch. Das muss man sich mal vorstellen!!! Und das ist nicht einmal groß Thema in der deutschen Lügenpresse.

      • Olaf Says:

        @AV
        So ist es, wenn die deutschen Lügenmedien immer spöttisch über die transparente Demokratie in den USA berichten, merken diese BRD-Deppen nicht, das jedem der bis drei zählen kann, auffällt, was wir hier NICHT haben.
        Brexit-Vote, Direktwahl US-Präsident, FOX-News etc., gibts alles nicht im grünen Sklavenreich.

      • aron2201sperber Says:

        Die Skandalisierung der AfD-Spenden und Trumps Russland-Kontakte sind Blüten, die beide auf dem gleichen Medien.Mist gewachsen sind.

    • aron2201sperber Says:

      ich halte Soros für total wohlmeinend. Ich habe im eigenen privaten Umfeld auch genug Menschen, die Soros für einen Wohltäter halten.

      aber auch welche, die ihn für das pure Böse halten.

      ich finde beide Seiten haben irgendwie Recht:

      https://www.fischundfleisch.com/aron-sperber/die-kraft-die-stets-das-gute-will-und-stets-das-boese-schafft-32298

      • American Viewer Says:

        Da stimme ich total mit Dir überein. Ich denke auch, dass Soros es nur „gut“ meint. Das hat er mit sehr vielen Menschen gemeinsam.

        Letztendlich meinen es die allermeisten Menschen „gut“. Es gibt sogar eindrückliche Dokus über Serienkiller und Massenmörder, die von sich überzeugt sind, dass sie auf der „richtigen“ und „guten“ Seite stehen.

        Das Problem dieser Menschen ist, insbesondere auch bei Soros, dass sie nur sehr eingeschränkt kritikfähig sind. Wenn man Soros kritisiert, dann weicht er extrem aus und behauptet, er habe Dinge nie so gesagt, nie in dieser Form finanziert, nie so gemeint und so weiter.

        Er ist wie Angela Merkel und so viele andere Politiker: Er übernimmt keinerlei Verantwortung für die negativen Dinge, die er verursacht hat. Er entschuldigt sich auch nie. Man hat ihn allenfalls „nicht richtig verstanden“ und die Leute mögen ihn nur nicht, weil sie es eben „nicht richtig verstehen“ und man es ihnen „nicht ausreichend erklärt“ habe. Falsch liegen immer die anderen, an ihm selbst kann es nicht liegen.

      • aron2201sperber Says:

        Soros sollte sich für die Freiheit, die er auch hatte, einsetzen.

        Kapitalisten sind nun einmal keine Gutmenschen. Und trotzdem hat der Kapitalismus dazu beigetragen, dass sich vieles auf der Welt gut entwickelt hat.

        wäre Soros nur er selbst geblieben, statt den Heiligen spielen zu wollen, wäre seine Bilanz am Ende viel ausgeglichener.

  4. aron2201sperber Says:

    der Spiegel erklärt alle Soros-Kritiker zu Antisemiten, selbst wenn sie Juden sind:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/antisemitismus-im-netz-george-soros-als-meme-kolumne-a-1242063.html

    gegen AfD-Milliardäre zu hetzen, ist hingegen toll, denn die sind immer Antisemiten, selbst wenn sie Juden sind.

  5. Antisemitismus im Spiegel | Aron Sperber Says:

    […] und linken Aktivisten George Soros zu Antisemiten, selbst wenn es sich bei den Soros-Kritikern um Juden […]

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