Obama und die enttäuschten linken Spinner

Klein-Augstein vergießt seine linken Krokodilstränen um das „untergehende amerikanische Imperium“.

Der Untergang des amerikanischen Imperiums hat begonnen. Es kann sein, dass ihn die Amerikaner trotz aller Mühe nicht aufhalten können. Aber sie versuchen es nicht einmal.

Dass Obama es nicht einmal versucht habe, Amerika vom „totalen Kapitalismus“ zu befreien, kann Augstein Obama nicht verzeihen.

Die Enttäuschung geht sogar so weit, dass er – obwohl im Zweifel immer links – Obama mit Gleichgültigkeit straft:

Aus europäischer Sicht ist es gleichgültig, wer diese Wahl gewinnt. Für uns zählt die amerikanische Außenpolitik. Und da ist Obama keine Taube und Romney kein Falke. Der amtierende Präsident führt seine Kriege zwar lieber mit Drohnen als mit Truppen. Aber den Opfern dürfte es egal sein, ob sie von Menschen oder Maschinen getötet werden.

Ein ähnliches Dilemma hatte man auch schon mit einem anderen enttäuschenden Heilsbringer: ausgerechnet in Kennedys Amtszeit erreichte der kalte Krieg gegen die Sowjetunion mit der Kuba-Krise seinen Höhepunkt.

Dank der Tat eines kleinen, unbedeutenden linken Spinners konnte Kennedy jedoch von großen, bedeutenden linken Spinnern wieder zum Heiland umgedeutet werden, der die USA und die Welt sogar vor dem Vietnamkrieg und allen anderen rechten Sünden bewahrt hätte, wenn er nicht einer rechten Verschwörung zum Opfer gefallen wäre:

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3 Antworten to “Obama und die enttäuschten linken Spinner”

  1. besucher Says:

    Interessant dass die USA am Kapitalismus zu Grunde gehen.
    Wahrscheinlich glaubt dieser Hirnie auch noch dass in China eine Politik wie zu Maos Zeiten betrieben wird. Der Große Sprung nach vorn mit Klein-Augstein

  2. aron2201sperber Says:

    Klein-Augstein wollte auf der Fukushima-Welle reitend auch gleich den „Kapitalismus-Reaktor“ ausschalten:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/27/einfach-abschalten/

    So wie der Strom in Klein-Augsteins linker Welt ohnenin aus der Steckdose kommt, liegt das nötige Geld einfach nur bei den “Falschen”, den “Reichen”.

    Die “Reichen” sind natürlich immer nur die “Anderen”.

    Wenn die Politik sich nicht bald entschließen sollte, das Schuldenmachen zu stoppen, wird selbst Klein Augstein merken, dass die “Reichen” wir alle sind.

    Wenn wir alle wieder bei Null beginnen müssten, und statt Geld und Herkunft nur noch Intelligenz und Leistung zählen sollten, wird Klein Augstein der alten kapitalistischen Welt nachweinen.

    In der neuen härteren Welt wäre nämlich für Augsteins Kindereien wohl kein Platz, und selbst Klein Augstein wäre dann gezwungen, endlich erwachsen zu werden.

  3. Demütigung für Amerika | Aron Sperber Says:

    […] Beitrag ist daher wieder einmal die pure […]

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