Keine Angst vor der Bombe!

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Was ist eigentlich das Gefährliche an der Leugnung des Kapitalverbrechens der jüngeren Menschheitsgeschichte?

Durch die Holocaustleugnung – aber auch durch die Relativierung – wird der moralische Kilometer-Zähler wieder zurückgedreht. Wenn er wieder auf Null steht, und es keinen Holocaust gegeben hat, gibt es auch weniger Bereitschaft, zukünftige Verbrechen ähnlicher Art zu verhindern.

Eine wesentliche Grundvoraussetzung, die totalitäre Regime für die Umsetzung eines neuen Holocausts bräuchten.

Die Strafbarkeit der Holocaust-Leugnung ist in Österreich ein praktisches Mittel, um Ewiggestrige zu überführen.

Als selbternannte Entnazifizierer Deutschlands und Österreichs befürworten 68er wie Georg Hoffmann-Ostenhof die strenge Bestrafung.

Wenn der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad den Holocaust leugnet, bleibt der 68er-Nazi-Jäger hingegen ganz cool.

Stattdessen wittert Georg Hoffmann-Ostenhof eine ganz andere Gefahr.

Durch die „Dämonisierung, die von den Neocons und George W. Bush in Gang gesetzt wurde und von den israelischen Regierungen dankbar aufgegriffen“ wurde, leiden wir an der „Angst vor Persern“.

„Profil“ will uns mit 10 Thesen von unserer Persophobie heilen:

1) Iran will gar nicht die Atombombe

Begründung:

  • Der CIA-Bericht wonach man 2003 das Programm (warum auch immer) eingestellt habe. (der CIA irrt bekanntlich nie – wie man an Saddams MVW gesehen hat)
  • Die Atombombe sei laut höchsten Führer des Landes Ali Khamenei unislamisch (na dann…)

2) Selbst wenn der Iran die Bombe bauen wollte, wäre das nicht unverständlich.

Begründung:

  • Logik der gegenseitigen atomaren Abschreckung (Israel sollte am besten mit Gelassenheit und ohne Hysterie ausprobieren, ob diese vielleicht auch für zutiefst unlogische Regime gilt)

3) Die persische Bombe ist noch lange nicht da

Begründung:

  • Dauert mindestens 8 Jahre (der Iran sei schließlich keine hoch entwickelte Zivilisation wie Nordkorea)

4) Der Iran ist traditionell keine Angreifernation

Begründung:

  • Der Irak habe mit tatkräftiger Unterstützung des Westens (wer genau – Jimmy Carter?) den Iran überfallen – ansonsten seien Perser seit 270 Jahren friedlich gewesen. (Krieg ist unpersisch und natürlich unislamisch – ich vergaß)

5) Der Iran ist nicht unberechenbar

  • Dass man sich gegen das irakische US-Marionetten-Regime engagiert habe, hatte nicht ideologische, sondern rationale Gründe. Anders als von Bush behauptet, unterstützte man die moderaten Schiiten und nicht die radikalen Militanten. (…dieser Bush!)

6) Israel ist nicht in Gefahr

  • siehe Punkt 2

7) Die radikalen Nahostgruppen Hamas und Hisbollah sind keine Marionetten Teherans

Begründung:

  • Für deren Anhänger seien es keine Terroristen (auch Al Qaida Anhänger sehen die Israel und die USA als die wahren Terroristen an), sondern die politischen Vetreter ihrer Interessen. Weder die Hamas noch die Hisbollah würden vom Iran Befehle entgegennehmen, die im Gegensatz zum Interesse ihrer Bevölkerung stünden. (wie immer beruhigend, dass politische Vetreter immer das Richtige für die Interessen ihrer Bevölkerung tun)
  • („Marionette“ ist außerdem ein Ausdruck, der korrekterweise nur gegen US-freundliche Regierungen verwendet werden darf.)

8)  Die iranische Theokratie ist ein unterdrückerisches Regime aber keine Diktatur.

Begründung:

  • Nach der Türkei und Indonesien sei der Iran das Land, in dessen politischem System demokratische Elemente am stärksten präsent seien. (Demokratische Marionetten-Regime wie der Irak zählen für einen revolutionären Marxisten natürlich nicht)
  • (Die meisten islamischen Staaten sind – aus verschieden Gründen – siehe Algerien – autoritäre Staaten. Durch die islamische Revolution ist der Iran zu einem totalitären Staat geworden – aber für romantische 68er-Totalitarismus-Fans war auch die „Deutsche Demokratische Republik“ die wahre deutsche Demokratie.)

9. Die Frauen werden furchtbar unterdrückt, jetzt sind sie aber im Kommen.

Begründung:

  • Frauen dürften studieren (sie dürfen das allerdings schon seit der Weißen Revolution – die Umsetzung der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau war ein Hauptgrund für den Hass der Mullahs gegen den Schah)

10. Trotz Herrschaft der Mullahs – der Iran hat eine hochentwickelte Gesellschaft.

  • Diese hatten die Deutschen auch.
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30 Antworten to “Keine Angst vor der Bombe!”

  1. fahrenheit 451 Says:

    in keinster weise nachvollziehbar,
    kein einziges verbrechen der vergangenheit und zukunft würde nicht trotz holocaustleugnung passiert sein bzw. geschehen.
    die gewaltspirale wäre die gleiche, ob mit oder ohne leugnung.

    die aufrechterhaltung des holocaust ( industrielle massenvernichtung)
    ist das EINZIGE argument der juden um auf die EINZIGARTIGKEIT dieser geschehnisse immer wieder aufs neue hinweisen zu hönnen.

    denn kz’s gab/gibt es zuhauf.

    dass die tötungsart/technik ( einzigartigkeit) moralisch gesehen, über die gesamtopferanzahl eines diktatorischen regimes gestellt wird, ist eine verhöhnung jedes opfers
    welches unter stalin. mao zu tode gebracht wurde.

    in diesem sinne
    fahrenheit 451

    • rubin Says:

      hallo aron,

      kann absolut nicht verstehen wieso du solchen antisemitschen arschlöchern ein forum bietest. damit disqualifizierst und erstickst du jeden intellektuellen diskurs in diesem forum. einfach ip sperren, oder noch besser an die staatsanwaltschaft weiterleiten.

      lg, rubin

      • Fahrenheit 451 Says:

        ja der ruf nach der staatsanwaltschaft bei denen die glauben alleine die wahrheit und moral gepachtet zu haben ist bei einem meinungsaustausch besonders beliebt, weil bar jeder fundierten, logischen gegenargumenten, na dann halt mit einschüchtern versuchen.
        jämmerlich, welch ein charakter !

        also net drohen, hofnarr, sondern schreite doch zur tat.
        da ich gegen kein österr. strafgesetz verstossen habe, darfst du dann die verfahrenskosten zahlen, würde mich süffisant schmunzeln lassen.
        ehrlich.

        in diesem sinne
        odi profanum volgus et arceo
        Fahrenheit 451

  2. shalom Says:

    Tsahal tsarich lehagdir, lakachat schechuna achat be-Aza we-limchok otah.

    http://forum.hagalil.com/board-a/messages/279/27319.html?1203431447

    Warum nicht die eigene Kultur putzen, bevor man anderen Unregelmäßigkeiten vorwirft? Sonst ist’s nur Hetze, vor der ich tatsächlich Angst habe.

  3. Aron Sperber Says:

    ihr 2 Holocaust-Relativierer wollt genau dasselbe wie die Holocaust-Leugner: den Massenmord aus ideologischen Motiven an einer Minderheit zum normalen geschichtlichen Ereignis reduzieren.

    an alle rechten Holocaust-Relativierer: war der kärntner Abwehrkampf ein Holocaust an den Slowenen?

    an alle linken Holocaust-Relativierer: war die kubanische Revolution ein Holocaust an an den Batista-Anhängern?

    • shalom Says:

      Seltsamer Vergleich, denn so ich mich unwillkommen in deinem Wohnzimmer breitmache, rechne ich fest mit Handlungen deinerseits, die mein Breitmachen unterbinden. Ich glaube kaum, dass du mir einfach so deine Wohnung überlassen wirst.

      Der Holocaust ist einzigartig, nämlich, weil die „Verlierer“ dieses die Geschichte schreiben und nennenswerte Schlüsselpositionen bekleiden, was sich sonst nur für einen Sieger ergibt. Wenn ich nach deinem Klagen voraussetze, dass wir in einer schlechten Atmosphäre und eben auch unter solchen Menschen leben, dann ist es doch naheliegend anzunehmen, dass die unverhältnismäßig hohe Anzahl jüdischer Köpfe eine signifikante Auskunft über deren Charakter hergeben – nicht über den Charakter aller Juden – denn immerhin haben sie gegen alle Schlechtmenschen die Oberhand gewonnen. Wenn ich in einer Schlägerei als Sieger übrig bleibe, dann bin ich auch der beste Schlägerer – ich hoffe, wir sind uns bis hierher einig.

      Persien gibt es schon sehr lange, Israel erst seit knapp über 60 Jahren – für mich erübrigt sich jeder Disput, wer die größere Feindseligkeit über sich beweist. Die Machtjuden sind die klaren Vergifter in so ziemlich allen Erdteilen der Welt und sie werden wieder ihre eigenen Verbrechen den arglosen Juden aufbürden, um daraus neuerdings ganz wehleidig Tribute fordern, für die Verbrechen, welche sie selbst in die Wege geleitet haben (Münchhausen Stellvertretersyndrom).

      Antisemitismus ist ein TV, Medien und Internetproblem. In Europa gibt es bspw. keinen nennenswerten Antisemitismus, dennoch wird an der Überzeugung gearbeitet, es würde einen geben. So wird das Süppchen am Kochen gehalten und es begreifen schon viele Juden, dass dies sicherlich nicht zu ihrem Vorteil passiert und wiederum lediglich ein Zyklus eingefädelt wird, der ganz wenigen Juden viel Macht und ganz vielen Juden wenig Lebensfreude bieten wird. Ich kenne mittlerweile schon sehr viele Teil- und Volljuden, die meine Meinung gebildet haben und ich glaube nicht, dass sie sich irren.

      Lieber Aron – denke doch mal nach, ob wir nicht alle lediglich instrumentalisiert werden. So wie du den Hass auf Persien lenkst, so lenken andere den Hass auf Juden und andere Menschen.

      Wir sollten besser nachdenken, wie wir diese verwerfliche Tradition endlich brechen können. Mit dem Postulat, Juden seien generell für nix verantwortlich, wird das aber nicht gehen.

    • fahrenheit 451 Says:

      wenn wer zuerst relativiert und das tust du zwangsläufig um überhaupt etwas als absolut einzigartiges betrachten zu können, genau aber diese methode anderen zum vorwurf machst, ist das ein widerspruch in sich.

  4. aron2201sperber Says:

    @shalom

    du läßt hier die ganze leier ab, die sich durch wirklich nichts vom Antisemitismus irgendwelcher rechtsradikalen unterscheidet (auch wenn du dich „shalom“ nennst), um dann festzustellen, dass es in europa ohnehin keinen Antisemitismus gibt.

    @fahrenheit 451

    worin soll meine relativierung bestanden haben?
    wo habe ich was von Einzigartigkeit geschrieben?

    P.S.

    fahrenheit, der wohl aus einer rechten ecke kommt, weist wenigstens auf die Opfer anderer totalitärer regime hin

    shalom, der wohl aus einer linken ecke kommt, ist eindeutig der orientierungslosere

    • fahrenheit 451 Says:

      dann bist du also nicht der meinung, dass der an juden begangene völkermord einzigartig ist ??

      damit argumentieren aber im regelfall die juden-siehe z.B nur politik-forum.at wo mr.mali, weiss, umanda und v.m. darauf pochen.

      und sie alle vergessen dabei, dass sie zuvor selbst relativiert haben müssen, um zu einer solchen absoluten ansicht zu gelangen.
      sie rechnen zuvor auf, stellen vergleiche an, werfen dies aber anderen vor
      als giäbe es zwei arten der relativierung-
      die der „guten“ und die der „bösen“.

      P.S.

      wenn sie zehn ehescheidungen hinter sich hätten, und dazu erklären würden, dass immer die frauen hauptverantwortlich für das scheitern gewesen wären, kein mensch würde ihnen das glauben.

    • shalom Says:

      @Aron

      Was A über B sagt, sagt mehr über A als über B aus. 😉

      Deine aggressive Reaktion verrät einiges über deine Motive und du kannst mir keine iranischen Angriffskriege in den wenigstens letzten 60 Jahren darstellen. Meine Worte sind im Gegensatz deiner keine Hetze sondern eine leidenschaftslose Darstellung der Tatsachen. Es gibt jedoch Menschen, die sich gerade von Tatsächlichkeiten nicht überzeugen lassen, weshalb immer das so ist, ich kann es nicht sagen. Du denkst, du seist kein Instrument und du könntest nie und nimma einer Falschinformation am Leim gehen.

      Die Shoa _war_ schrecklich, Israel _ist_ schrecklich und es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, die Nachkommen von Opfern seien auch nur einen Deut besser als jene von Tätern – wer das nämlich glaubt, unterwirft sich seinem eigenen faschistischen Gedankengut. Du hast mE kein verdientes Recht auf Rache und auch nicht auf Empörung entgegen Nachkommen von Tätern. Weiter übersiehst du, dass du demselben Irrtum unterliegen könntest, wie die Anhänger Hitlers.

      Ich empfehle dir, nur Ponys und keine hohen Rösser zu reiten.

      • aron2201sperber Says:

        „Wenn ich in einer Schlägerei als Sieger übrig bleibe, dann bin ich auch der beste Schlägerer – ich hoffe, wir sind uns bis hierher einig.“

        der Holocaust – eine zünftige Schlägerei – bei der der Jude, gerissen wie er nun einmal ist, trotz Niederlage nach Punkten als „Sieger“ herausspaziert ist.

        ich habe schon ein Problem, wenn ein Herr Nachfahre der Täter solche Thesen vertritt.

        und sich dabei auch noch als „leidenschaftsloser Darsteller der Tatsachen“ stilisiert.

        Der revolutionäre Iran hat die militante Hisbollah aufgebaut, ist Hauptunterstützer der militanten Hamas und strebt vehement nach einer Atombombe (auch wenn man das mal leugnet, mal sogar als unislamisch bezeichnet, aber die meiste zeit offen als Ziel postuliert)

        Dass der Iran seine Ziele bis jetzt nur im beschränkten Maß umgesetzt hatte, lag nicht an den friedlichen Absichten, sondern am bisherigen faktischen Unvermögen.

  5. aron2201sperber Says:

    ich finde es spielt keine Rolle ob der Holocaust „einzigartig“ war – auch an den armerniern wurde ein Völkermord verübt…

    Tatasache ist, dass es sich beim Holocaust um den schrecklichen Auswuchs eines totalitären Regimes mit einer verbrecherischen ideologie gehandelt hat.

    wer das leugnet oder relativiert, ist entweder ignorant oder selbst ein potenzieller Verbrecher aus ideologischen Motiven.

  6. antifo Says:

    Der Holocaust war zweifellos der Auslöser für die Gründung Israels, aber als Schutz gegen die real vorhandene Bedrohung Israels taugt die Argumentation nicht. Meine Position ist, daß Israel auch dann ein Recht auf einen eigenen Staat hätte, wenn es keinen Holocaust gegeben hätte. Das hat den Vorteil, daß man zu einem nüchterneren Diskussion über die Streitfragen kommt.

    Am Ende ist es freilich so, daß die IDF immer noch der beste Schutz Israels ist.

    • shalom Says:

      @antifo

      Ich sehe keinen Grund einer Religion einen Staat zuzusprechen, der lediglich auf uralten religiösen Überlieferungen beruht. Wäre das nicht ein Gottesstaat? Bei Moslems wird dieser Wunsch immer massig beschimpft – besonders von der judophilen Seite.

  7. aron2201sperber Says:

    sicher war der Holocaust ein großer faktor

    die Idee, dass die Juden bewußt den ganzen 2. Weltkrieg samt Hitler inszeniert haben, um so ihren Staat zu erhalten, entbehrt jeglicher Grundlage.

    die ach so einflußreichen amerikanischen Juden hätten es kaum geschafft die USA zum Eingreifen gegen Hitler zu bewegen und hielten sich lange zeit trotz der Schreckensnachrichten zurück, da sie fürchteten bei einer zu starken Parteinahme gegen Hitler den amerikanischen antisemitismus zu entfachen.

    die Gründung des staates Israel ging natürlich auf Kosten der Araber, die das enge Stück Land aus nachvollziehbaren Gründen auch für sich beanspruchten.

    Auseinandersetzungen wegen Gebieten, die von verschiedenen Parteien beansprucht werden, gibt es unzählige (Kaschmir, Zypern, Sri Lanka, Bosnien, Kosovo, Kurdistan, Tschetschenien, Darfur,…)

    Grenzen haben sich verschoben – immer wieder gab es gewinner und Verlierer – die Gewinner waren nicht notwendigerweise moralisch im Recht

    die Arabischen Staaten waren zu keinem Kompromiß bereit – die kriege, die aus Überzeugung auf ganzer Linie gewinnen zu können, geführt wurden, gingen verloren – die arabischen Einwohner Palästinas waren die Leidtragenden.

    Die Siege waren auch für Israel problematisch, da sie auch auf israelischer Seite die Illusion eines Siegs auf ganzer Linie beflügelten.

    Statt eines reinen sicherheitstechnischen Aspekts der Besatzung, entwickelte sich der irrige Gedanke, man könne die besetzten Gebiete kolonialisieren.

    Eine rassistische Ideologie, die sich gegen Araber oder gar Muslime richtete, hat der Juden-Staat aber nie verfolgt.

    Warum ausgerechnet der Jüdisch-Arabische Streit um ein enges Stück Land insbesondere die Deutschen und Österreicher so sehr zum Vergleich mit einem ideologisch begründeten Massenmord eines totalitären Regimes anregt, sei dahingestellt.

    • shalom Says:

      @Aron,

      dieser, dein Beitrag, strotzt nur so vor lauter Brunnengift – er beinhaltet sehr viele Unwahrheiten und Provokationen.

      Ich denke, also bin ich …

      … hier falsch.

      Aron – höre einfach auf Menschen wegen ihrer Narben abzulehnen, die du ihnen selbst zugefügt hast.

    • Fahrenheit 451 Says:

      WAS dem Polenfeldzug voranging, WIE also die Minderheiten ( nicht nur Deutsche) in diesem Polen „behamdelt“ wurden, um es einmal ganz vorsichtig auszudrücken ist dir bekannt ??

      Wer sagte wohl den treffenden Satz, nö, alles andere als ein Nazi- ??
      ENTSCHEIDEND IST NICHT WER DEN ERSTEN SCHUSS ABGEGEBEN HAT,
      ENTSCHEIDEND IST, WAS DIESEM VORHERGEGANGEN IST !!!

  8. aron2201sperber Says:

    schade, gerade dir würde es gut tun, dich mit ein paar meiner „weisheiten“ auseinanderzusetzen…

    aber reisende (wieder weiter Richtung jüdischer Weltverschwörung) kann man wohl nur schwer aufhalten…

  9. phuter Says:

    Ich habe diese Diskussion verfolgt und muss leider feststellen, dass sich Aaron Sperber die Wahrheit immer so zurecht biegt, wie sie ihm gerade gefällt. Das finde ich traurig.
    Ich bin voll und ganz der Überzeugung, dass sich der Iran die Option auf eine Atombombe zu schaffen gedenkt. Warum aber auch nicht? Die immer wieder zitierte „Irrationalität“ der iranischen Regierung ist doch ein wirklich dürftiges Argument. Die Mullahs wissen genau, das sie in dem Moment ihre Macht verloren hätten, in dem sie die Bombe einsetzen würden – sie wissen aber auch, dass sie ohne eine solche immerzu angreifbar bleiben werden – und auch real angegriffen werden. Die atomare Doktrin des Iran ist damit der israelischen nicht unähnlich – und sie ist vor allem eines: DEFENSIV – keineswegs aber irrational!
    Vergessen wir nicht: Theokratien sind beide. Der einzige Grund, warum Israel heute dort steht, wo es steht, ist ein religiöser. Der einzige Grund, warum Juden einen Staat – ja eine Gemeinschaft bilden ist ein religiöser. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass die größte Gefahr für die jüdische Kultur in Europa nicht vom Nationalsozialismus, sondern vom aufgeklärten sekulären Rechtsstaat ausging, der die Ausgrenzung von Juden beendete und sie als Bürger in einem Staat mit gleichen Rechten ausstattete. Die zahlreichen Übertritte zum Protestantismus gegen Ende des 19. Jahdts belegen dies nur zu gut.
    Die Religion – und wie alle monotheistischen Konstrukte – je abgrenzender desto effizienter – ist also die wahre Ursache für diesen Konflikt, in dem sich keine Seite als besser hervortut.
    Der einzige Unterschied zu ihren Iranischen „Nachbarn“ ist meiner Meinung nach eben 600 Jahre europäisch aufklärerische Domestikation, die vielen Juden einen pragmatischen und damit effizienten Zugang zu den Dingen des Alltags ermöglicht. Sollte es der Iran schaffen, nuklear auf gleich zu ziehen, dann ist dies vielleicht sogar positiv. Positiv für den Frieden – negativ für israelische Allmachtsfantasien.

  10. aron2201sperber Says:

    phuter beschreibt sehr treffend die nächste Phase, in der man die Bombe nicht mehr leunet, sondern als DEFENSIVES Mittel zur Selbstverteidigung bezeichnet.

    Jerusalem (das vom „zionistischen regime besetzt wird“) gehört offenbar zur Macht/Selbstverteidigungs-sphäre der Mullahs…

    zu dem wirren Stuß von wegen „Theokratie“ und „Aufklärerische Domestikation“ will ich mich nicht äußern – alles hat seine Grenzen…

  11. fahrenheit 451 Says:

    in politik-forum.at wird von einem linken „antifaschisten“ gerne reden von rhetorisch schwachen fpö-politikern wiedergegeben.

    von dr.hübner’s treffenden ansprachen wird, wie könnte es auch anders sein, bewusst geschwiegen.

    in diesem sinne
    fahrenheit 451

    • aron2201sperber Says:

      die FPÖ hat rhetorisch sehr starke leute wie zB Mölzer und ja auch Strache.

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/02/05/scherbenhaufen-statt-scherbengericht/

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/18/fpo-inserat-in-der-kronenzeitung/

      dass der FPÖ-Typ in dem Video ein paar historische fakten aufzuzählen weiß, macht seine Rede aber nicht klüger:

      dass die Kommunisten den Begriff „Antifaschismus“ mißbraucht haben, um alle politischen Gegner wie zB die Sozialdemokraten zu diffamieren, ändert nichts daran, dass eine funktionierende demokratie einen „antifaschistischen Grundkonsens“ benötigt.

      auch die FPÖler schmeißen gerne mit Kommunismus-Vorwürfen gegen ihre demokratischen politischen Gegner um sich, was die Ablehnung des Kommunismus deswegen nicht falsch macht.

      Faschismus ist wie der Kommunismus eine totalitäre ideologie – wer mit dem antifaschistischen Grundkonsens Probleme hat, hat unsere Republik nicht verstanden, die sich als demokratischer Verfassungsstaat gegen totalitäre ideologien zur Wehr setzen muss.

      • fahrenheit 451 Says:

        Inwieweit kann ein Staat denn demokraktisch sein, der Meinungsfreiheit einschränkt und Menschen in Gesinnungshaft
        bringt ?

        Menschen, die mit KEINEM EINZIGEN WORT zu Gewalt aufgerufen haben, sondern historische Ereignisse anzweifeln.

        Eine rein rhetorische Frage, die sich wohl von selbst beantwortet.

        Ein Spiegelbild dessen ist in der österr. Forengemeinschaft zu finden.

        TROTZDEM man sich an die österr. Gesetzgebung hält, aber anderer Auffassung z.B. bzgl. der ALLEINSCHULDTHESE Deutschlands ist, wird man beschimpft, diffamiert, diskreditiert und die mods lassen dem allen freien llauf.

        Ich bin mir absolut sicher, dass dies aber in vielen amerikanischen Foren nicht passiert !!

        in diesem sinne
        fahrenheit 451

        P.S.

        Ich habe nicht behauptet, dass dieser FPÖ-Mann die ganze Wahrheit gepachtet hat, wohl aber, dass bewusst gehetzt wird, in dem man andere, rhetorisch ungeschickte „vorführt“ in der Absicht der FPÖ zu unterstellen, dass sie aus lauter Deppen besteht.

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