Katars Chuzpe

Katars Al-Jazeera prangert das Asylsystem der EU als „Russisches Roulette“ an:

It would help streamline a system that is currently plagued by a schizophrenic logic; and allow Europe to accept more asylum seekers, particularly from conflict zones like Syria, Iraq and Afghanistan, instead of leaving migrants to play Russian roulette, where their chance of being granted protection depends on whose shores they land upon.

(Al Jazeera)

Katar kann sich zwar die Ausrichtung einer Fußball-WM und einen internationalen Medienkonzern wie Al-Jazeera leisten, bei der Aufnahme von Flüchtlingen liegt Katar jedoch nur an 143. Stelle.

Obwohl es genug Bedarf nach ausländischen Arbeitskräften gibt, nimmt das wohlhabende Emirat lieber keine armen, verfolgten Muslime auf.

Beherbergt wird in Katar lediglich die Führung der radikal-islamischen Hamas.

Für die materielle Versorgung des gemeinen muslimischen Fußvolkes soll weiterhin die EU zuständig sein, auch wenn man sich bei Al-Jazeera regelmäßig über Europas „Islamophobie“ beklagt.

Allerdings ist man gerne dazu bereit, die in Europa aufgenommenen Muslime mit Moscheen und Dialüg-Zentren zu versorgen, damit sie sich trotzdem schön in die Umma integrieren können.

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18 Antworten to “Katars Chuzpe”

  1. qwerty248 Says:

    oO Ich versuch diese „schizophrenic logic“, die Worte der AlJazeera-Autorin aufgreifend, mal freundlich als Wink mit dem Zaunpfahl Richtung Eigentümer des arbeitgebenden Unternehmens zu interpretieren, um nicht den restlichen Tag mit gerunzelter Stirn durch die Gegend laufen zu müssen…

    • qwerty248 Says:

      Ich frag mich wie diese Autorin das aushält.

    • aron2201sperber Says:

      Al-Jazeera präsentiert sich in der englischen Ausgabe bei außenpolitischen Themen wie NY Times, Guardian & Co.

      Israel und die USA werden stets kritisiert.

      Europas Rassismus und die Islamophobie werden täglich angeprangert.

      dass Al-Jazeera in Katar sitzt und dass das eigene Emirat und seine miese Politik nie kritisiert wird, blendet die typische West-Linke aus.

  2. aron2201sperber Says:

    wobei ich der Autorin sogar zustimme, dass die europäische Asylpolitik falsch ist:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/08/30/kommen-sie-so-der-so/

    allerdings verlangt sie ja nicht, dass das Asylverfahren nach illegaler Einreise abgeschafft werden sollen, sondern will, dass es sich die Leute selbst aussuchen können, wo sie sich versorgen lassen.

    womit die illegale Einreise-Tätigkeit noch kräftig angekurbelt werden würde.

    nur nach der Abschaffung des aktuellen Systems wäre es gerechtfertigt, aktiv Flüchtlinge aus Krisenregionen aufzunehmen.

    allerdings müssen die reichen Golfstaaten auch endlich in die Pflicht genommen werden.

    sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Finanzierung müssen die Golfstaaten jedoch auch einen angemessenen Beitrag leisten.

    statt wie jetzt herumzukritisieren und die Integration in Europa durch ihre Islamisten-Moscheen auch noch zu erschweren

  3. Voraussetzungen für ein effizientes Asylsystem | Aron Sperber Says:

    […] ist nicht einzusehen, warum sich Länder, die arabisch und muslimisch sind und sogar Arbeitskräfte importieren müssen, bei der […]

  4. Ein gewöhnlicher Mord als weltweites Thema | Aron Sperber Says:

    […] werden auch trotz der von Al-Jazeera stets beklagten Islamophobie der Europäer die Leistungen des europäischen Wohlfahrtsstaats auch […]

  5. Migranten und Flagellanten | Aron Sperber Says:

    […] ist nicht einzusehen, warum sich Länder, die arabisch und muslimisch sind und sogar Arbeitskräfte importieren müssen, bei der […]

  6. Asyl in der Region | Aron Sperber Says:

    […] bei der Anprangerung der “islamophoben Asylpolitik” des Westens den Mund gerne voll nimmt, soll endlich […]

  7. Kein Asyl in den arabischen Ölstaaten | Aron Sperber Says:

    […] bei der Anprangerung der “islamophoben Asylpolitik” des Westens den Mund gerne voll nimmt, soll endlich […]

  8. Kein Asyl bei den reichen Brüdern | Aron Sperber Says:

    […] bei der Anprangerung der “islamophoben Asylpolitik” des Westens den Mund gerne voll nimmt, soll endlich […]

  9. Schlepper und Geschleppte | Aron Sperber Says:

    […] ist nicht einzusehen, warum sich wohlhabende Länder, die arabisch und muslimisch sind und sogar Arbeitskräfte importieren müssen, bei der […]

  10. IS in Südthüringen | Aron Sperber Says:

    […] bei der Anprangerung der “islamophoben Asylpolitik” des Westens den Mund gerne voll nimmt, soll endlich […]

  11. Missbrauch oder Systemfehler? | Aron Sperber Says:

    […] ist nicht einzusehen, warum sich Länder, die arabisch und muslimisch sind und sogar Arbeitskräfte importieren müssen, bei der […]

  12. Kein Asyl in Saudi-Barbarien | Aron Sperber Says:

    […] bei der Anprangerung der “islamophoben Asylpolitik” des Westens den Mund gerne voll nimmt, soll endlich […]

  13. Die illegale Einreise nicht mehr belohnen | Aron Sperber Says:

    […] bei der Anprangerung der “islamophoben Asylpolitik” des Westens den Mund gerne voll nimmt, soll endlich […]

  14. 2,5 Millionen Syrer in Saudi-Barbarien? | Aron Sperber Says:

    […] auch die anderen Golfstaaten ähnlich tolle Leistungen vollbracht haben, ohne in ihrer Bescheidenheit davon zu sprechen, muss Syrien mittlerweile völlig entvölkert […]

  15. Mohameds Uhr | Aron Sperber Says:

    […] Katar und sein Staats-Sender Al-Jazeera sind stets bereit die Islamophobie der westlichen Welt anzuprangern. Dem kleinen Ahmed Mohamed medienwirksam vor der islamophoben USA zu erretten, war daher Ehrensache. […]

  16. Motiv für islamophobe Fake Crimes | Aron Sperber Says:

    […] Katar und sein Staats-Sender Al-Jazeera sind stets bereit die Islamophobie der westlichen Welt anzuprangern. Dem kleinen Ahmed Mohamed medienwirksam vor der islamophoben USA zu erretten, war daher Ehrensache. […]

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