Mit ‘Asyl’ getaggte Artikel

Schlicht verlogen

März 21, 2013

Bei allem emotionalen Verständnis für diejenigen, die verzweifelt einen Weg suchen, die Truppen Assads in Syrien zu stoppen – Waffenlieferungen verschärfen mittelfristig die Situation in Syrien. Richtig ist: Die Rebellen haben ein Recht auf Widerstand, auch auf militärischen Widerstand. Und: Die EU-Mitgliedstaaten sind nicht neutral. Hilfe für die leidende Bevölkerung und für bestimmte Widerstandsgruppen ist geboten.

Die Forderung also, Waffen nur an die nicht-extremistische Opposition zu liefern, ist schlicht naiv. Hinzu kommt, dass mittlerweile Teile der FSA rücksichtslos auch gegenüber der Zivilbevölkerung handeln und sogar Uno-Blauhelme angreifen. Ferner ist davon auszugehen, dass Waffenlieferungen westlicher Staaten entsprechende Lieferungen von Iran und Russland verstärken.

Saudi-Arabien und Katar werden seit Jahren als strategische Partner des Westens behandelt, obwohl sie gleichzeitig die Hauptfinanziers des extremistischen Islamismus sind.

(Spiegel: “Liefert den Rebellen keine Waffen!“)

Die Forderungen des Spiegels sind nicht nur schlicht naiv, sondern auch schlicht verlogen.

Einerseits solle man nicht neutral sein, andererseits dürfe man die Rebellen nicht mit Waffen, sondern nur humanitär unterstützen.

Ein Assad lässt sich jedoch nicht durch humane Worte vertreiben.

Das Saudi-Bashing ist daher ziemlich scheinheilig.

Wenn man den Kampf den Dschihadisten überlässt, braucht man sich nicht darüber zu wundern, wenn hinterher die Dschihadisten und deren Förderer das Sagen haben.

Während man den Rebellen keine Waffen liefern dürfe, weil womöglich islamistische Extremisten unter ihnen seien, müsse man mehr Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen, egal ob islamistische Extremisten unter ihnen seien:

So gibt die Bundesregierung zwar Geld für die Flüchtlingslager in den Nachbarstaaten Syriens, tut aber zu wenig für eine abgestimmte Flüchtlingspolitik in der EU.

Warum soll schon wieder die EU und nicht etwa die arabischen Nachbarstaaten für die Flüchtlingspolitik zuständig sein?

Die Golfstaaten, Russland und der Iran finanzieren die Kriegsparteien üppig.

So wäre es nur recht und billig, wenn sie auch für die Flüchtlingskosten aufkämen.

Gastarbeit am Golf, Asyl in Europa

Januar 10, 2013

Riad/Colombo – Eine junge Haushälterin aus Sri Lanka ist am Mittwoch in Saudi-Arabien enthauptet worden, weil sie das Baby ihrer Chefin getötet haben soll. Das teilte das saudiarabische Innenministerium laut der amtlichen Nachrichtenagentur SPA mit. Die Justiz des Landes hatte es demnach als erwiesen angesehen, dass die Haushälterin nach einem Streit mit ihrer Chefin deren Baby erstickte. Menschenrechtsaktivisten verurteilten die Vollstreckung des Todesurteils und verwiesen darauf, dass die Frau zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt war. Zudem habe sie die Tat unter Zwang gestanden.

Hätte es sich um eine siebzehnjährige Muslima aus Palästina gehandelt, hätten es sich die Scharia-Richter wohl zweimal überlegt, so ein Urteil zu vollstrecken.

Als Arbeitstiere und Sündenböcke holen sich die Ölscheichs daher lieber Ungläubige ins Land:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/12/26/asyl-in-europa-statt-arbeit-am-golf/

Allerdings sorgen sie dafür, dass die in Europa materiell versorgten Muslime auch weiterhin mit der richtigen Ideologie versorgt werden und liefern Moscheen, Imame und Dialüg-Zentren nach Europa.

Das saudische Dilemma

Dezember 26, 2012

Saudi-Arabiens Bevölkerung setzt sich zwar zu 27 % aus Gastarbeitern (vornehmlich aus Indien und den Philippinen) zusammen, die für die Ölscheichs schuften, bei der Asylquote stehen die Saudis trotz ihres Reichtums lediglich an 117. Stelle.

Obwohl es im steinölreichen Land genug Bedarf nach Arbeitskräften gibt, nimmt man kaum angeblich verfolgte Muslime auf.

Allerdings sorgt man dafür, dass die in Europa materiell versorgten Muslime auch weiterhin mit der richtigen Ideologie versorgt werden und liefert Moscheen, Imame und Dialüg-Zentren nach Europa.

Im eigenen Land halten sich die Sauds die Extremisten möglichst vom Leibe, während sie in Europa die Verbreitung des Salafismus fördern.

Ganz ähnlich hatte es auch Assad getrieben, der islamistischen Terror stets gefördert hatte, solange sich jener nicht gegen das “eigene Haus” richtete.

Bei aller Kritik an Saudi-Arabien muss jedoch eine wichtige Tatsache berücksichtigt werden:

In Saudi-Arabien sind die Salafisten nur ein Machtfaktor.

Im Iran sind die Mullahs hingegen an der Macht.

Ein Regime-Change in Saudi-Arabien könnte alles noch schlimmer machen, während es im Iran nur besser werden kann.

Asyl vor Barbarei statt Asyl für Barbaren

Dezember 15, 2012

Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach SPIEGEL-Informationen mindestens gegen drei Männer im Fall des Anschlagsversuch am Bonner Hauptbahnhof. Die Verdächtigen stammen aus dem salafistischen Milieu.

Genauso wie man Nazis im eigenen Land ertragen muss, kann man leider auch deutsche Salafisten nicht so einfach abschieben.

Viele Salafisten haben jedoch gar keine deutsche Staatsbügerschaft.

Weil ihnen in Ländern wie Jordanien angeblich eine im Sinne der Menschenrechtskonvention unmenschliche Behandlung drohe, dürfe man sie oft ebenfalls nicht abschieben.

Die Menschenrechtskonvention und das Asylrecht wurden dazu geschaffen, um Menschen vor Barbarei zu schützen. Die falsche Auslegung der Menschenrechte ermöglicht es jedoch der Barbarei, sich in Europa auszubreiten.

Ich bin kein Fan der Pro-Bewegungen. Die Forderung nach der Abschiebung von islamistischen Extremisten, die keine deutsche Staatsbürgerschaft haben, ist jedoch absolut berechtigt.

Wenn sich die etablierte Politik ewig vor solchen Maßnahmen drückt, werden irgendwann die hiesigen Extremisten der etablierten Politik jene Drecksarbeit abnehmen.

Allerdings werden jene Maßnahmen dann wohl leider alle Muslime treffen, egal wie gesetzes- und verfassungstreu sie auch sein mögen.

Asyl in Europa statt Gastarbeit am Golf

Dezember 1, 2012

Obwohl es genug reiche islamische Länder gäbe, bevorzugen es muslimische Asylwerber trotz aller beklagten Islamophobie, sich in Europa humanitär versorgen zu lassen.

Zwar werden in den offiziellen UNO-Statistiken islamische Länder als Hauptaufnehmer von Flüchtlingen genannt:

http://www.factfish.com/de/statistik/fl%C3%BCchtlinge%20nach%20dem%20zufluchtsland

Dies liegt jedoch daran, dass Flüchtinge in islamischen Ländern für immer Flüchtlinge beiben, während sie in Europa nach wenigen Jahren aus der Statistik verschwinden.

Jordanien steht an erster Stelle, obwohl die Palästinenser bereits vor mehr als 45 Jahren kamen und wie die Jordanier muslimische Araber sind.

Pakistan steht an dritter Stelle, obwohl die afghanischen Paschtunen bereits vor über 20 Jahren kamen und ebenfalls dieselbe Sprache sprechen und dieselbe Religion teilen.

Der Iran steht an fünfter Stelle, obwohl die afghanischen Hazaren bereits vor über 20 Jahren kamen und Iranisch-sprechende Schiiten sind.

Die Flüchtlinge aus dem Bakankrieg sind hingegen in der UNO-Statistik nicht mehr zu finden, obwohl sie weder die Sprache noch die Religion der Aufnahmeländer teilten.

Ganz zu schweigen von den Millionen Menschen, die seit Ende des zweiten Weltkriegs aus dem Ostblock geflohen waren.

Saudi-Arabiens Bevölkerung setzt sich zwar zu 27 % aus Gastarbeitern zusammen, die für die Ölscheichs schuften, bei der Asylquote stehen die Saudis trotz ihres Reichtums lediglich an 117. Stelle. Allerdings sorgen die Saudis dafür, dass die in Europa aufgenommenen Muslime mit Moscheen, Imamen und Dialüg-Zentren versorgt werden.

Solidarisch ist man in der islamischen Welt nur bei der Verbreitung der eigenen Ideologie und im Kampf gegen Israel.

Islamische Solidarität

Oktober 15, 2012

“Es wird Zeit, dass Europa endlich hilft”, bringt der türkische EU-Minister Egemen Bagis in der deutschen Tageszeitung “Die Welt” die Unzufriedenheit seiner Regierung deutlich zum Ausdruck. Vor dem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg fordert Bagis, dass die Europäische Union mehr syrische Flüchtlinge aufnehmen soll. “Europa sollte den Menschen helfen, die einen sicheren Hafen suchen und Flüchtlinge bei sich aufnehmen”, sagte der türkische Politiker.

Erlebt die Türkei nicht gerade einen Wirtschafts-Boom?

Schwimmen die Golfstaaten nicht in Petro-Dollars?

Für die humanitäre Solidarität bleibt trotzdem die EU zuständig.

Dafür werden sowohl die Saudis als auch die Türken dafür sorgen, dass die in Europa aufgenommenen Muslime mit Moscheen und Imamen versorgt werden

Solidarisch ist man in der islamischen Welt nur bei der Verbreitung der eigenen Ideologie und im Kampf gegen Israel.

Asyl vor Barbarei statt Asyl für Barbaren

Mai 11, 2012

Genauso wie man Nazis im eigenen Land ertragen muss, kann man leider auch deutsche Salafisten nicht so einfach abschieben.

Viele Salafisten haben jedoch gar keine deutsche Staatsbügerschaft.

Weil ihnen in Ländern wie Jordanien angeblich eine im Sinne der Menschenrechtskonvention unmenschliche Behandlung drohe, dürfe man sie oft ebenfalls nicht abschieben.

Die Menschenrechtskonvention und das Asylrecht wurden dazu geschaffen, um Menschen vor Barbarei zu schützen.

Die falsche Auslegung der Menschenrechte ermöglicht es jedoch der Barbarei, sich in Europa auszubreiten.

“An alle Brüder”

März 23, 2012

Ein Ägypter mit Orientierungsproblemen, der nach Österreich gekommen ist, um “Amrikaner zu ficken”:

Leider ist der “Bruder” nicht auf der harmlosen Suche nache einem amerikanischen “Lover”, sondern er will ”im Dschihad sterben”.

Im Hass gegen Amerikaner und Juden (“außer denen, die auch gegen Israel sind”) finden die multikulturellen “Brüder”, die sich daheim gegenseitig terrorisieren (Türken vs. Kurden, Sunniten vs. Schiiten,…), zueinander.

(weiterlesen…)

Türkei erpresst die EU

März 10, 2012

Die Türkei ist nur dann bereit, den Grenzschutz auszubauen, wenn sie dafür auch die Visa-Freiheit bekommt. Wegen der Verhandlungs- und Kommunikationsblockade funktioniert das derzeit nicht. Das Sicherheitsproblem wird durch den diplomatischen Stillstand nur verschärft.

http://kurier.at/nachrichten/4487807-tuerkei-will-visafreiheit-fuer-mehr-grenzschutz.php

Hätte die EU Eier in der Hose, würde als Antwort folgen, dass man die Sozialleistungen an türkische Bürger streichen werde und das Geld stattdessen dazu verwenden werde, den maroden griechischen Grenzschutz zu finanzieren.

Den Schutz der europäischen Grenzen einer türkischen Regierung zu überlassen, welche die Islamisierung Europas zum Ziel hat, wäre ohnehin schwer fahrlässig.

Dankbare Betrüger?

Februar 19, 2012

Wien – Der Zustrom von Asylwerbern nach Österreich hält an, die Zahl der Anträge ist im Jänner 2012 erneut deutlich nach oben geklettert. 1.312 Personen aus 61 Staaten stellten laut Innenministerium im Vormonat einen Asylantrag in Österreich. Im Vergleich zum Jänner 2011 stieg die Zahl der Ansuchen damit um 49 Prozent. Gegenüber Dezember 2011 gab es ein Plus von immerhin 4,6 Prozent.

Echte Flüchtlinge sind dankbar für den Schutz, den sie in Europa erhalten:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/02/asyl-vor-barbarei-statt-asyl-fur-barbaren/

Von Asylbetrügern darf man sich jedoch keine Dankbarkeit erwarten.

In diesem Punkt unterscheiden sich Asylbetrüger nicht von sonstigen Betrügern.

Der Betrüger ist dem Betrogenen niemals dankbar, sondern verachtet ihn stets für seine Blödheit.


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