Archive for the ‘USA’ Category

Die Merkel-Obama-Ära in Asyl-Zahlen

November 17, 2016

Europa hatte sich einen amerikanischen Präsidenten wie Obama gewünscht, der nicht den “Sheriff spielen” sollte.

Subjektiv befand sich die Welt in der Bush-Ära im Kriegs-Chaos.

Objektiv war es jedoch trotz 9/11 und Bushs Interventionen eine Ära der Stabilität, was man an den rückläufigen Flüchtlingsströmen messen konnte:

2001___________118.306

2002_________91.471

2003______67.848

2004_____50.152

2005____42.908

2006___30.100

2007___30.303

2008__28.018

Ab Obamas Amtsantritt verlief die Entwicklung genau in die entgegengesetzte Richtung:

2009___33.033

2010____48.589

2011_____53.347

2012_______77.651

Seit sich Obamas „rote Linien“ als leeres Geschwafel entpuppten, und so Putin laut Forbes-Liste endlich „mächtigster Mann der Welt“ wurde, schossen die Asylzahlen so richtig durch die Decke:

2013____________127.023

2014____________________202.834

Merkels Mutti-Theresa-Syndrom ließ die Zahlen dann endgültig explodieren:

2015_________________________________1.000.000+

Unter dem „dummen“ Bush und dem „unmoralischen“ Schröder waren die Asylzahlen hingegen stetig zurückgegangen.

Bildergebnis für merkel obama

Linke für Trump

Oktober 26, 2016

Obwohl die Ära Bush durch den schlimmsten Terroranschlag der Geschichte geprägt war, blieb die USA unter Bush ein starkes offenes Land, in dem ein Schwarzer mit einem arabischen Namen Präsident werden konnte.

Heute ist Amerika so schwach, wie es sich die USA-Hasser stets gewünscht hatten.

Nach 8 Jahren Obama hat ein schmieriger Typ wie Trump ernsthafte Chancen, zum Präsidenten gewählt zu werden.

Lustig ist, dass die besonders Linksradikalen wie Hollywood-Kommunistin Susan Sarandon und Spiegel-Kolumnist Jakob Augstein im Sinne des „Friedens“ zu Trump halten:

Die linke Schauspielerin Susan Sarandon lehnt Hillary Clinton ab und unterstützt Bernie Sanders. Auf die Frage, ob sie am Ende Hillary wählen würde, um Trump zu verhindern, war sie sich nicht sicher.

(Tagesspiegel)

Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden. Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Das kann Deutschland nicht wollen.

(SPON)

Auch wenn Putins Russland außer Putins KGB-Vergangenheit nichts mehr mit linker Ideologie zu tun hat, sondern für typisch rechte Eigenschaften steht, ist „Frieden“ für Linksradikale immer noch das, was Moskau vorgibt.

Wie es Hillary Clinton bei Susan Sarandon nichts nützt, Bestandteil der allen linken Vorstellungen entsprechenden Obama-Administration gewesen zu sein, würde es Merkel im Ernstfall auch nichts nützen, Augsteins Kurs gefolgt zu sein.

„Im Zweifel“ würde Augstein auch für Petry und gegen Merkel schreiben, wenn dies „im Sinne des Friedens“ bzw. Moskaus wäre.

Bildergebnis für susan sarandon jack nicholson

Obamas Hinterlassenschaft

Oktober 26, 2016

Obama war zwar der Liebling der globalen Intelligenzija. Die USA bleibt jedoch der alte Klassenfeind.

Obama hat sein Amt – wie man es sich von ihm auch erwarten durfte bzw. musste – statt als Weltpolizist als Weltmoralist ausgelegt. Statt den Verlust des amerikanischen Sheriffs auszugleichen, hat Europas Führerin mit Obama um den Titel des Weltmoralapostels wettgeeifert.

Die „roten Linien“, die Obama gezogen hatte, wurden (zu Recht) nie ernst genommen.

Dabei wäre Assad Jr. im Gegensatz zu Saddam oder Gaddafi wahrscheinlich am liebsten rasch ins Exil gegangen, statt sich einen Bürgerkrieg gegen die sunnitische Bevölkerungsmehrheit anzutun.

Aufgrund Obamas offenkundiger Schwäche war es für Putin und die Mullahs leicht, Assad vom Weitermachen zu überzeugen.

Der jahrelange Konflikt in Syrien hat zu einer Etablierung eines neuen Talibanstaates geführt, der mittlerweile auch auf den Irak übergeschwappt ist.

Obamas Nachfolger wird den Terrorstaat in seiner Verlassenschaft übernehmen, so wie Bush auch den afghanischen Talibanstaat zuvor von Bill Clinton geerbt hatte.

Bush und Blair hatten sich mit dem ambitionierten Projekt eines demokratischen arabischen Vorzeige-Staates im Irak zweifellos übernommen.

Trotzdem wurde Obama ein geordnetes Land übergeben, nachdem Bush (gegen die Stimmen der Demokraten) den Terror 2007 durch die Surge-Strategie erfolgreich eingedämmt hatte.

Idioten wie Todenhöfer, die Bush für den Terror-Staat von heute verantwortlich machen wollen, hatten den Terror von damals übrigens als edlen „Widerstand gegen die fremden Besatzer“ beschrieben, obwohl sich der Terror zu 90 % gegen die eigene Bevölkerung richtete.

Todenhöfers edle „Zaids“ von damals gehörten zur selben Mörderbande, bei der Todenhöfer auch aktuell wieder zu Besuch war.

Pathetisch, pathologisch, putinistisch

September 23, 2016

Der Film, den Oliver Stone über Edward Snowden gedreht hat und der jetzt in die Kinos kommt, ist pathetisch. Gut so. Pathos ist das Fach von Hollywood. Aber auch die Geschichte von Snowden ist pathetisch. Edward Snowden hat sich geopfert. Für uns alle. Buchstäblich für jeden einzelnen von uns.

Denn jeder einzelne ist ein Objekt des amerikanischen Daten-Imperialismus.

(Augstein – SPON)

Stone ist pathetisch, Augstein ist pathologisch und Snowden ist beim Putin.

Deutsche Antiimperialisten würden mit der Wahl Trumps allerdings ein schlimmes Dilemma beschert bekommen.

Wenn auch die USA von einem Putinisten regiert werden, kann man dann noch zu Putin halten?

Schon allein deswegen drücke ich für Trump die Daumen. Mal sehen, ob er dann seine Ankündigungen umsetzt und gegen Snowden Putin-Methoden anwendet. Assange sollte ebenfalls aufpassen, was er sich wünscht, denn es könnte auch bei ihm in Erfüllung gehen.

Putin würde wohl vollstes Verständnis für Trump haben. Wenn im Weißen Haus ohnehin ein Putinist sitzt, braucht er Verräter wie Snowden oder Assange nicht mehr.

Was geschieht, wenn diese Macht in die „falschen“ Händen gerät? Gibt es „richtige“ Hände für eine solche Macht? Jeder mag sich überlegen, was aus der Demokratie wird, wenn Leute wie Donald Trump oder Marine Le Pen über die Instrumente der totalen digitalen Kontrolle verfügen.

Wenn man die Demokratie abschaffen will und einen totalitären Staat einführen will, braucht man nur die Methoden der real existierenden sozialistischen Diktaturen anwenden. In Kuba oder Nordkorea gibt es kein Internet, in China ist es stark eingeschränkt.

Justizminister Maas betätigt sich allerdings auch schon jetzt als Säuberer der sozialen Medien, und Augstein denunziert in seinen Kolumnen regelmäßig die „Nazis“, die man ausschalten muss.

Dumm und dümmer

September 18, 2016

Jeder Idiot kann auf der aktuellen Karte des syrischen Bürgerkriegs von Wikipedia sehen, dass Deir ez-Zor nicht vom IS, sondern vom Assad-Regime gehalten wird. Es gibt in der Gegend auch keine Verbündete der USA, denen man mit Luftangriffen helfen könnte:

Syrian Civil War map.svg

Es konnte also nicht sein, dass die USA so dumm waren, Assads Truppen versehentlich zu bombardieren. Daher hielt ich die Meldungen über den Luftangriff zunächst für den üblichen Propaganda-Blödsinn der russischen Medien.

Aber diese US-Regierung scheint wirklich so dämlich zu sein, dass sie den IS mit ihren Angriffen unterstützen will.

Die intriganten Muslimbrüder von der „Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ freuen sich natürlich über den Schaden für die gemeinsamen Feinde und versuchen die Opferzahlen entsprechend hochzuschrauben (von 60 auf 83).

Intelligent, hübsch, gebildet, indoktriniert, tot

Februar 8, 2016

Sie war intelligent, hübsch, gebildet. Und besonders warmherzig. Die amerikanische Studentin Lauren M. (25) wollte einfach nur an das Gute glauben. Dann wurde sie in ihrer Wiener Wohnung ermordet.

(Kronen Zeitung)

Statt im jungen Gambier einen Mann aus völlig anderen, viel brutaleren Verhältnissen zu erkennen, sah sie in ihm den reinherzigen, edlen Wilden, den sie schon aufgrund ihrer „weißen Schuld“ unbedingt retten musste.

Einen weißen ungebildeten Lümmel aus irgendeinem Hinterwald-Kaff hätte sie wohl nie so bedenkenlos in ihre Wohnung gelassen.

In jedem Afrikaner soll man jedoch als gute Amerikanerin gleich Obamas Dad erkennen, der schließlich auch aus Afrika stammte.

Dass es sich bei Obamas Vater um einen intelligenten, gebildeten Studenten aus bester Familie handelte, wird dabei übersehen.

Aber was soll man sich von einer jungen, naiven Frau erwarten, wenn auch der weise Obama behauptet, in jedem kleinen schwarzen Gangster den Sohn, den er leider nie hatte, zu erkennen, auch wenn er außer der Hautfarbe nichts mit ihm gemeinsam hat:

If I had a son, he’d look like Trayvon

Die „gut gemeinte“ Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund der Hautfarbe ist nicht nur rassistisch, leider kann sie wie im Fall der intelligenten, hübschen, gebildeten Studentin aus Colorado sogar tödlich enden.

 

Amerikas Hodentöter

Februar 4, 2016

Obama geht mit Todenhöfers Lieblingssure hausieren:

Obama said: “The Qur’an says whoever kills an innocent, it is as if he has killed all mankind.”

(Jihad Watch)

Zu dumm, dass Muslime nicht Obamas und Todenhöfers selektive Wahrnehmung des Islam teilen und daher leider nicht nur die netten Suren, die Mohammed vom Talmud abgekupfert hatte, und die eigentlich an die Juden gerichtet waren, befolgen:

In seiner Vollständigkeit richtet sich Vers 32 explizit an die Juden, nicht an die Muslime. Es ist eine «Verordnung» für die «Kinder Israels», was umso paradoxer erscheint, da die Kernaussage des Verses (Tod und Lebensrettung) ursprünglich aus dem jüdischen Talmud stammt, der einiges älter ist als der Koran: «Aus diesem Grund (Kains Mord an Abel) haben wir den Kindern Israels verordnet, dass wer eine Seele ermordet, ohne dass dieser einen Mord oder eine Gewalttat im Lande ­begangen hat, soll sein wie einer, der die ganze Menschheit ermordet hat.»

…sondern auch jene Suren, die Mohammed sich selbst ausgedacht hatte, und die an die Muslime gerichtet sind:

Die kursiv gedruckte Ausnahme des Tötungsverbots wird üblicherweise genauso unter­schlagen, wie der darauffolgende Vers 33, der sich an die Muslime richtet und das Tötungsverbot aufhebt: «Diejenigen, die gegen Allah und seinen Gesandten kämpfen und auf Erden Unheil stiften, sollen getötet oder gekreuzigt werden, oder es soll ihnen wechselweise Hand und Fuss abgeschlagen werden, oder sie sollen aus dem Lande vertrieben werden. Das ist für sie eine schmachvolle ­Erniedrigung im Diesseits und im Jenseits haben sie überdies eine gewaltige Strafe zu erwarten.»

(Basler Zeitung)

Deutsche Asylzahlen unter Bush und Obama

Januar 3, 2016

Europa hatte sich einen amerikanischen Präsidenten wie Obama gewünscht, der nicht den “Sheriff spielen” sollte.

Subjektiv befand sich die Welt in der Bush-Ära im Kriegs-Chaos.

Objektiv war es jedoch eine Ära der Stabilität, was man an den rückläufigen Flüchtlingsströmen messen konnte:

2001___________118.306

2002_________91.471

2003______67.848

2004_____50.152

2005____42.908

2006___30.100

2007___30.303

2008__28.018

Ab Obamas Amtsantritt verlief die Entwicklung genau in die entgegengesetzte Richtung:

2009___33.033

2010____48.589

2011_____53.347

2012_______77.651

Und seit Putin laut Forbes-Liste endlich „mächtigster Mann der Welt“ wurde, schossen die Asylzahlen endgültig durch die Decke:

2013____________127.023

2014____________________202.834

2015_________________________________1.000.000+

Putins Stärke und Obamas Schwäche haben zu einem jahrelangen Bürgerkrieg in Syrien geführt, der mittlerweile auch auf den Irak übergeschwappt ist und zur Etablierung eines neuen Terror-Staates beigetragen hat.

Die endgültigen Sieger jenes Konflikts stehen noch nicht fest, die Verlierer allerdings schon.

Nämlich die Syrer und Iraker, die vor der Gewalt flüchten müssen, und wir Europäer, die für die Versorgung der Flüchtlinge aufkommen sollen.

Bombenattrappe oder coole Flugzeuguhr?

Dezember 21, 2015

Im Zusammenhang mit einer in einer Air-France-Maschine entdeckten Bombenattrappe ist ein Passagier des Flugs festgenommen worden. Er sei am Morgen bei seiner Ankunft am Flughafen „Charles de Gaulle“ von der Grenzpolizei in Gewahrsam genommen worden, teilte die französische Staatsanwaltschaft mit.

(Tagesschau)

Vielleicht stellt sich das Ganze jedoch wieder als islamophobe Unterstellung heraus.

Erinnern wir uns an die islamophoben Anschuldigungen, die ein junges islamisches Technik-Genie zu erdulden hatte, nachdem er seine Lehrer mit einer selbst gebastelten Koffer-Uhr erfreuen wollte.

Dazu besorgte er eine Uhr, schraubte das Gehäuse ab, und packte sie in einen Koffer.

Fertig war seine geniale Koffer-Uhr:

Uhr

Wie wir mittlerweile alle wissen, wurde der 14jährige Ahmed Mohamed völlig zu Unrecht und aus purer Islamophobie für einen Bombenbauer gehalten, als er seine selbstgemachte Uhr in die Schule mitbrachte.

Selbst Obamas ur-cooler Uhren-Tweet konnte das junge Genie nicht mehr trösten und vor einer Abwanderung nach Katar abhalten:

Cool clock, Ahmed. Want to bring it to the White House? We should inspire more kids like you to like science. It’s what makes America great.

(Twitter – President Obama)

Voreilige Wut

Dezember 3, 2015

Wut auf die Republikaner: „Gott wird es richten!“

Der Ablauf ist stets der gleiche: In den USA sterben Menschen durch Schusswaffen – und die Republikaner beten für die Opfer. Diesmal erhebt sich ein Proteststurm. Der Vorwurf: Scheinheiligkeit.

(SPON)

Das Zeitfenster bis zum Bekanntwerden der „mutmaßlichen Täter“ wurde wieder einmal optimal genützt, um mit den US-republikanischen Feinden der progressiven Spiegel-Welt abzurechnen.

Auch wenn es am Ende leider kein rechter Waffennarr war, so war „offenbar mindestens“ eine Waffe „legal“ – die hat bestimmt den Unterschied ausgemacht – daher braucht man auch nicht zurückzurudern:

Das mutmaßliche Todesschützen-Paar von San Bernardino hat offenbar mindestens eine Waffe legal besessen.

(SPON)

Über das Motiv der „mutmaßlichen Täter“ (ein Saudi-Barbarien-Urlauber und seine aus Pakistan importierte Gattin) wird jedoch noch heftig gerätselt:

Konkrete Hinweise auf ein politisches Motiv gibt es bislang nicht, und auch keine Erkenntnisse zu einer radikalen Gesinnung der Täter. „Er erschien mir nie als fanatisch, er erschien mir nie als verdächtig“, sagte eine frühere Arbeitskollegin von Syed F. der „Los Angeles Times“. Farhan Khan, der Schwager des Hauptverdächtigen, sagte auf einer Pressekonferenz im kalifornischen Anaheim: „Ich habe keine Ahnung, warum er so etwas tun sollte.“

Als sich herausstellt hatte, dass die Attentäter von Paris entgegen der vom Spiegel postulierten Logik die Flüchtlings-Route genützt hatten, um unregistriert aus dem IS nach Europa einzureisen, hatte der Spiegel eine originelle Erklärung für das vermeintlich irrationale Verhalten der Attentäter parat: die Attentäter hätten die gefälschten syrischen Pässe nur benützt, um den Ruf der Flüchtlinge zu schädigen.

Nach jener Spiegel-Logik könnten die Attentäter von Kalifornien die legale Waffe auch nur eingesetzt haben, um der Agenda der Waffenlobby zu schaden.