Posts Tagged ‘Muslimbrüderschaft’

Verschleierte Schwestern, verschleiernde Brüder

September 27, 2017

„Die MJÖ hat und hatte keine persönliche, organisatorische, ideologische, finanzielle oder sonstige Nähe zur Muslimbruderschaft“, betonte das Vorsitzteam. Im Gegenteil: Die Jugendorganisation habe sich 1996 selbst gegründet, um Kritik an den vorhandenen Strukturen der muslimischen Community zu üben.

(Standard)

Vor 20 Jahren waren nicht einmal 10 % der österreichischen Musliminnen verschleiert. Dank der MJÖ und ähnlicher neu geschaffener (vor allem türkischer) Strukturen wird nun von einer Mehrheit der Schwestern die Uniform der Bruderschaft getragen.

Das Wording, mit dem die Zugehörigkeit zur Bruderschaft trotzdem bestritten wird, ist wieder einmal verblüffend einheitlich:

„Ich war nie ein Muslimbruder, ich bin keiner und werde nie einer sein“, sagt der Sohn eines Irakers und einer Österreicherin. „Diese Vorwürfe gehen mir auf den Geist. Jeder, der so etwas behauptet, ist ein Lügner.“

(Omar Al-Rawi im Kurier-Interview)

„Ich versichere Ihnen feierlich: Ich bin kein Muslimbruder, auch wenn meine Kritiker dies immer wieder in die Welt gesetzt haben, um mich zu verleumden und mir zu schaden.“

(Tariq Ramadan im Spiegel-Interview)

„We don’t, won’t and didn’t support the Muslim Brotherhood.“

(Sheikh Al-Thani zu Arab-News)

Vom roten Wien hofiert: Tarafa Baghajati (links seine Frau, rechts der SPÖ-Politiker Al-Rawi) erhält das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien  Foto: TA13579 / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

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Muslimbrüder nur bei Ossis?

Juni 16, 2017

Der deutsche Varfassungsschutz warnte vor einer Unterwanderung Sachsens und Thürigens durch die Muslimbruderschaft:

Die Muslimbruderschaft gibt sich in Deutschland weltoffen und tolerant. Der Verfassungsschutz warnt jedoch, dass die Organisation in Sachsen und Thüringen demokratiefeindliche Strukturen aufbaut. Ziel sei die Durchsetzung eines politischen Islams.

(FAZ)

Tatsächlich betrifft jene Gefahr den Westen ganz genauso, wie man weiter unten im FAZ-Artikel erfährt:

„Die MB lehnt demokratische Staatssysteme ab“, heißt es im Verfassungsschutzbericht 2015 des Landes Nordrhein-Westfalen, wo die IGD ihren deutschen Hauptsitz hat. Zudem verfolgten die Muslimbrüder das Ziel, „einen islamischen Staat zu gründen beziehungsweise bestehende Staatssysteme durch Unterwanderung zu übernehmen und in ihrem Sinne umzugestalten“.

Nur haben sich viele westdeutsche Verfassungsschützer mit den Muslimbrüdern abgefunden. Muslimbrüder sind im Vergleich zu den Salafisten ohnehin die braven „gemäßigten“ Islamisten. Schleier und Bärte sind dezent. Wen kümmert es da, welche Ideologie dahinter steckt?

So gehen auch die Ösi-Behörden mit der Gefahr der Unterwanderung durch die Muslimbruderschaft um:

4. Ist dem Bundesministerium bekannt, wie viele Mitglieder die
Muslimbruderschaft in Österreich hat?
5. Wenn ja, wie viele?
6. Wenn nein, weshalb nicht?

(Parlamentarische Anfrage von H.C. Strache)

Die knackige Antwort der Innenministerin:

Zu den Fragen 4 bis 6:
Nein.
In der jüngsten Vergangenheit stellten die Aktivitäten der Muslimbruderschaft keinen Anlass zum Einschreiten nach der Strafprozessordnung, nach dem Sicherheitspolizei oder anderer einschlägiger Gesetze dar. Für die generelle Überprüfung oder Überwachung von Vereinen oder Verbindungen durch die Sicherheitsbehörden bestehen keine Rechtsgrundlagen. Den Sicherheitsbehörden obliegt die Gefahrenerforschung und Gefahrenabwehr oder die erweiterte Gefahrenerforschung gemäß § 21 Abs. 3 Sicherheitspolizeigesetz bei entsprechender Verdachtslage. In diesem Rahmen können und haben die Sicherheitsbehörden tätig zu werden.

(Beantwortung der Innenministerin)

Bildergebnis für nichts sehen nichts hören nichts sagen

 

Niemals nie Muslimbrüder

Mai 18, 2017

Was haben Kronprinz Tariq Ramadan, Omar Al-Rawi von der SPÖ und der Außenminister von Katar gemeinsam?

Sie waren alle niemals nie bei der Muslimbruderschaft:

„Ich versichere Ihnen feierlich: Ich bin kein Muslimbruder, auch wenn meine Kritiker dies immer wieder in die Welt gesetzt haben, um mich zu verleumden und mir zu schaden.“

(Tariq Ramadan im Spiegel-Interview)

„Ich war nie ein Muslimbruder, ich bin keiner und werde nie einer sein“, sagt der Sohn eines Irakers und einer Österreicherin. „Diese Vorwürfe gehen mir auf den Geist. Jeder, der so etwas behauptet, ist ein Lügner.“

(Omar Al-Rawi im Kurier-Interview)

„We don’t, won’t and didn’t support the Muslim Brotherhood.“

(Sheikh Al-Thani zu Arab-News)

Auch Mafiosi würden sich nie offen als Mafiosi bezeichnen. Wenn man zur Cosa Nostra gehört, nimmt man das Wort Mafia am besten gar nicht erst in den Mund.

Weicher und harter Allahol

Mai 2, 2017

Die Burka ist harter Stoff. Bei der Burka läuten selbst bei den grünsten Gutmenschen die Alarmglocken.

Mit den Kopftüchern der „gemäßigten“ Islamisten solidarisieren sich westliche Progressive wie Österreichs Bundespräsident hingegen bedenkenlos.

A CAIR ad from what the Clarion Project calls The federal government specifically identified CAIR as an entity of the U.S. Muslim Brotherhood’s Palestine Committee, a secret body set up to advance the Hamas agenda

(Jihad-Kampagne von CAIR, der amerikanischen Tochtergesellschaft der Muslimbruderschaft)

Allaholismus bleibt jedoch Allaholismus, egal ob Kopftuch-Bier oder Burka-Schnaps konsumiert wird.

Wer sein Leben völlig nach dem Islam ausrichtet, seine Frauen verschleiert, fünfmal am Tag betet und Freitag um 12:00 in der Moschee sein muss, hat ein Allahol-Problem, das mit einer Integration in unsere Gesellschaft unvereinbar ist.

Brüderischer Beobachter

April 4, 2017

Als die Dschihadisten von Al-Qaida und der Muslimbruderschaft mit türkischer Unterstützung eine Großoffensive auf die strategisch bedeutsame Stadt Hama starteten, gab es für die selbst ernannte „Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien“ nichts zu beanstanden, obwohl die Dschihadisten bei ihren Angriffen wohl auch nicht mit Wattebällchen warfen.

Erst als die syrische Armee die Dschihadisten zurückschlug, wurden von der selbst ernannten „Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ alle Register der Propaganda gezogen.

(Osama Ali Suleiman – Betreiber der „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“)

Immerhin wurde in der deutschen Berichterstattung zu den unbelegten Giftgas-Vorwürfen der Konjunktiv und die indirekte Rede verwendet.

Die „Beobachtungen“ zu den Luftangriffen der USA gegen den IS wurden vom Spiegel hingegen als harte Fakten präsentiert. Schließlich ging es dabei gegen den gemeinsamen Todfeind Trump.

Obwohl Trump in Syrien heute ein Verbündeter Putins ist, konnten allerdings auch die russischen Staatsmedien nicht der Versuchung widerstehen, ebenfalls mit den Muslimbrüdern mitzuheulen, als sich die Propaganda gegen den Westen richtete:

US-Angriff auf Schule bei Rakka: Hunderte Tote vermutet

(Sputnik)

Die unterschätzten Muslimbrüder

März 22, 2017

Wieder einmal plappern sämtliche westliche Medien die Propaganda der „Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien“ nach:

Bei einem Luftangriff auf eine Schule im Norden Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 33 Menschen getötet worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, waren in dem angegriffenen Gebäude Vertriebene untergebracht. Die Opfer sollen zuvor aus Rakka, Aleppo und Homs geflohen sein. Offenbar waren in dem Gebäude rund 40 Familien untergebracht.

Erst in der vergangenen Woche waren bei einem Bombardement auf eine Moschee im von Regierungsgegnern kontrollierten Norden Syriens mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Auch in diesem Fall machten Aktivsten US-Flugzeuge für den Angriff verantwortlich.

(Tagesschau)

In Syrien getötete IS-Terroristen und Al-Qaida-Terroristen werden von der ominösen Beobachtungsstelle in England zu zivilen Opfern (hauptsächlich „Frauen und Kinder“) erklärt (auch wenn der Betrieb von Flüchtlingsheimen durch den IS als Thema wohl einigermaßen neu ist).

In Syrien waren die Muslimbrüder zwar militärisch nicht sehr erfolgreich, sie haben allerdings die westliche Berichterstattung über den Bürgerkrieg seit vielen Jahren entscheidend geprägt.

Und zwar nicht über ihren mit Milliarden aus Katar betriebenen Propaganda-Sender Al-Jazeera, sondern über eine sogenannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die offiziell von einem einzelnen Kleiderverkäufer aus Coventry betrieben wird:

(Osama Ali Suleiman – Betreiber der „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“)

Einem Osama mit Dschihadisten-Bart würde man wohl kaum alles unkritisch nachplappern, der Muslimbruder Osama Ali Suleiman wirkt hingegen auf westliche Journalisten offenbar sehr vertrauenserweckend.

Obwohl seine mangende Objektivität und die fehlende Überprüfbarkeit seiner Angaben seit Langem ein Thema sind, hängen die westlichen Medien nach wie vor an den Lippen des Kleiderverkäufers aus Coventry und der dahinter stehenden Muslimbruderschaft.

Muslimbrüder distanzieren sich zwar vom „unislamischen IS“, faktisch ergreifen sie jedoch stets Partei für ihre Brüder im Kampf-Modus, die nach dem Narrativ der Muslimbrüder immer das Opfer „westlicher Angriffe gegen Muslime“ seien. Genauso wird auch die Burka von den dezent verschleierten Schwestern der Bruderschaft stets verteidigt.

Trotz aller Unterschiede gibt es nämlich nur einen Islam. Mohammed hat sich in Mekka zwar anders als in Medina benommen, trotzdem gab es nur einen Propheten. Auch wenn sich Muslimbrüder und Dschihadisten äußerlich nicht gleichen, gehören sie fest zusammen.

In Russland ist die sanftere, aber trotzdem wohl mächtigste Organisation des politischen Islam verboten, und auch die USA möchte unter Trump Putins gutem Beispiel folgen.

In Europa wird die Muslimbruderschaft hingegen immer noch hofiert:

Berliner Bürgermeister tritt auf Islamisten-Veranstaltung auf

Müller sprach ein Grußwort. Der Mitveranstalter Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) und drei weitere teilnehmende Vereine werden vom Verfassungsschutz wegen der Nähe zur Muslimbruderschaft beobachtet. Einer der Moscheevereine sei zudem der „Berliner Treffpunkt von Hamas-Anhängern“, heißt es im Berliner Verfassungsschutzbericht von 2015.

(Die Welt)

Fatwa zur Verschleierung in Österreich

März 6, 2017

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) hat eine Fatwa zur islamischen Verschleierung in Österreich erlassen:

Eine an Klarheit nicht zu überbietende Aussage von der islamischen Glaubensgemeinschaft: Gute Muslima tragen Kopftuch! Mehr noch – Eltern müssen schon VOR der „religiösen Verantwortung“ ihrer Kinder diese an die spätere Glaubenspraxis heranführen – und wenn ein Kind „freiwillig“ schon in der Volksschule ein Kopftuch tragen will, ist das „positiv zu begleiten“; eine Unterdrückung dieses Wunsches ist gar untersagt („darf nicht unterdrückt werden“ ). Also selbst wenn die Eltern eigentlich gemäßigt wären, die Kinder aber nach dem Besuch des Kindergartens Al-Andalus aber plötzlich den Wunsche haben, „religiöser Praxis“ nachzugehen, darf derartiger Unfug „nicht unterdrückt“ werden.

(Grummelbart – Fisch+Fleisch)

Die IGGÖ ist wie die MJÖ eine Vorfeld-Organisation der Muslimbruderschaft.

Trump hat völlig recht, wenn er die Mutterorganisation des politischen Islam verbieten will, auch wenn die Bezeichnung als „Terrororganisation“ nicht ganz präzise ist (Terror ist lediglich ein Mittel zum Zweck, das nicht unbedingt typisch für die Muslimbruderschaft sein muss).

Entscheidender als ihre „Mittel“ ist der „Zweck“ der Muslimbruderschaft.

Tatsächlich handelt es sich bei den Islamisten der Muslimbruderschaft wie bei Nazis und Kommunisten um Antidemokraten, denen man verbieten darf und muss, sich politisch zu organisieren, da sie die demokratischen Rechte letztlich nur dazu nützen, die Demokratie abzuschaffen und ihr diktatorisches System zu etablieren.

In der Türkei ist es gerade so weit und die „gemäßigten“ Islamisten servieren gerade (wie schon vor vielen Jahren selbst angekündigt) die Demokratie ab, die nur ein „Zug“ war, den man genommen hat, um ans Ziel zu gelangen.

Die Medienmacht der Muslimbrüder

Februar 27, 2017

Die Muslimbrüder sind darin Meister, sich als Opfer der islamophoben Mehrheitsgesellschaft zu inszenieren.

An liebsten lässt man die Vorwürfe von jungen, dezent verschleierten Schwestern vortragen:

Schwester Rumana Ahmed hatte sich bereits mit 12 (natürlich „freiwillig“) verschleiert, bei 9/11 war sie das Opfer ihrer islamophoben Klassenkameraden, von Obama war sie dann direkt von der Uni als nationale Sicherheitsberaterin ins Weiße Haus gehievt worden (ihre Verschleierung war wohl als  Qualifikation ausreichend). Bei Trump hatte sie hingegen bereits nach ganzen 8 Tagen ihre Dienste selbst aufgekündigt, um gegen ihn „auszupacken“…

…und alle unsere Medien beten ihre typische MB-Propaganda nach:

https://www.theatlantic.com/politics/archive/2017/02/rumana-ahmed-trump/517521/

http://www.cbsnews.com/live/video/rumana-ahmed-i-lasted-eight-days-as-a-muslim-in-trumps-white-house/

http://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/muslim-donald-trump-national-security-staff-resigned-eight-days-travel-ban-white-house-rumana-ahmed-a7600006.html

http://www.bild.de/politik/ausland/headlines/muslimische-ex-mitarbeiterin-ueber-trump-50590536.bild.html

http://www.stern.de/politik/ausland/donald-trump–rumana-ahmed-gibt-nach-acht-tagen-auf—muslima-im-weissen-haus-7343534.html

Unter Obama wurden Muslimbrüder für ihre Anprangerung der islamophoben Mehrheitsgesellschaft, die sie mit allerlei Inszenierungen darstellten, stets belohnt.

Unvergessen bleibt die Geschichte des kleinen Uhrenbastlers, der trotz Obamas Einladung ins Weiße Haus beleidigt nach Katar (der Heimat von Al-Jazeera) abrauschte.

Je mehr man Muslimbrüdern nachgibt, desto stärker fühlen sie sich in ihrer Opferhaltung und Anspruchsmentalität bestätigt.

Falls Trump mit seinen Ankündigungen gegen die Muslimbruderschaft ernst machen sollte, hätten sie jedoch endlich einen echten Grund für ihr Gejammer.

Als Hexe würde ich mich auch vor „Hexenjagden“ fürchten.

Würde Erdogan seine Muslimbrüder ausliefern?

Februar 22, 2017

Erdogan added that the Brotherhood was “divided and present in many different places, and I haven’t seen any armed activity from them. If I had, then my position towards them would be like my position towards any terrorist organisation.”

Erdogan was then asked if he would extradite the Brotherhood’s leadership from Turkey if another nation considered them terrorists like how Turkey is demanding the US to extradite Fethullah Gulen, leader of the Hizmet Movement that Ankara accuses of orchestrating the failed coup attempt last July.

Erdogan said: “Every now and then we get these requests, but we always ask [those who make the request] this – Are they [the Brotherhood] an armed terrorist group? Have the ones whom you are requesting extradition of responsible for terrorist or militant acts?”

(MEMO)

Sind Erdogans Muslimbrüder unbewaffnet?

Fotos sagen manchmal einfach mehr als Worte:

Bildergebnis für hamas terror

Bildergebnis für hamas leader weapon

Bildergebnis für hamas leader weapon

Bildergebnis für erdogan hamas leader

Unsere Barbaren?

Februar 21, 2017

Secretary of State, Sumner Welles, once said „Somoza’s a bastard!“ And Roosevelt replied, „Yes, but he’s our bastard.“

Die Saudis sind Barbaren, aber sie sind „unsere Barbaren“ (sowie die Mullahs die Barbaren der Russen sind).

Die Saudis führen eine totalitäre Diktatur und ihr Islam ist pur und hässlich, aber er ist nur eine Religion.

Der Islam der Mullahs, der Muslimbrüder und des IS ist hingegen politisch.

Auch wenn sich westliche Linke gerne mit Muslimbrüdern verbrüdern, sind Muslimbrüder nicht „unsere Barbaren“, sondern unsere politischen Todfeinde. Die gemäßigte Verschleierung der Muslimbrüder ist nichts anderes als der Schafspelz der islamischen Wölfe.

Laut Middle East Eye seien die Muslimbrüder eine „arabische Angelegenheit“.

Nichts könnte falscher sein. Gerade im Westen sind die Muslimbrüder mit ihrem sanften Islamismus höchst erfolgreich. Politik und Medien lassen sich mit dem dezenten Schleier natürlich viel besser unterwandern als mit einer barbarischen Burka.

Es sind jedoch die Muslimbrüder (und nicht die Saudi-Barbaren), die sich in Europa im Namen der westlichen Werte wie Religionsfreiheit für die barbarische Burka ihrer politischen Brüder einsetzen.

Obama und viele westliche Regierungen tanzten brav nach der Pfeife der Bruderschaft, was sie jedoch keineswegs milde gegen den Westen stimmte, sondern nur weiter die eigene Anspruchshaltung befeuerte.

Trump will die Bruderschaft nun auf die Terrorliste setzen (Extremisten-Liste wäre der passendere Grund für ein Verbot).

Dass MB-Medien wie Al Jazeera und linke Medien wie die NY Times , sowie Organisationen wie Human Rights Watch gegen das Verbot Sturm laufen würden, war zu erwarten:

Es sind leider auch konservative Medien, die sich für Bruderschaft stark machen:

http://www.theamericanconservative.com/larison/the-cost-of-designating-the-muslim-brotherhood-as-terrorists/

https://www.theatlantic.com/international/archive/2017/02/muslim-brotherhood-designation/516390/

Die ins Feld geführten Argumente gegen das Verbot sind absurd.

Denn gerade bei den wichtigsten Verbündeten in der Region (Saudi-Arabien und Ägypten) ist die MB bereits verboten, und wir würden daher „unseren Barbaren“ den Rücken damit stärken. Bei Russland stehen sie ohnehin schon auf der Liste.

An der Macht ist die MB nur im Gaza-Streifen. Setzt Trump die Brüder auf die Liste, werden es sich die Unterstützer-Regierungen in Katar und der Türkei gut überlegen, ob sie wegen der MB eine offene Konfrontation mit der USA riskieren wollen.