Mit ‘Jürgen Elsässer’ getaggte Artikel

Zschäpes Brieffreunde

Mai 7, 2013

Nach dem norwegischen Massenmörder versucht nun auch Deutschlands oberster Verschwörungstheoretiker, eine Brieffreundschaft zur internierten Volksgenossin anzuregen:

Liebe Beate Zschäpe,

ich habe Angst, dass Sie das Gefängnis nicht mehr lebend verlassen werden. Ihre Münchner Zelle könnte Ihre Todeszelle werden, auch wenn die Todesstrafe bei uns abgeschafft ist. Die Gefahr ist am größten, wenn die TV-Kameras, die zu Prozessbeginn auf Sie gerichtet waren, abgeschaltet sind. Wenn keiner mehr hinschaut.

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Zschäpes linker Fürsprecher

Mai 5, 2013

Zufällig heute im österreichischen “Standard” gelesen: Zum ersten Mal muss sich ein deutsches Gericht mit den mutmaßlichen Morden einer rechtsextremen Terrorzelle befassen. Als deren Kopf gilt Beate Zschäpe (38).

(pi.news)

Obwohl es keine Hinweise auf eine Beteiligung Beate Zschäpes bei den Morden der Uwes gibt, erklären die Medien das Mörder-Liebchen zum Kopf einer Terrororganisation.

Wie würden die Medien wohl berichten, wenn es sich bei Frau Zschäpe um das Liebchen eines linksradikalen Mörders gehandelt hätte?

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Rechte Werbung für linken Israelhasser

April 15, 2013

Warum macht eine laut Eigendefinition “proamerikanische” und “proisraelische” Seite Werbung für ein antisemitisches Drecksblatt eines Alt-Kommunisten?

Das Nachrichtenmagazin Compact hat angekündigt, täglich vom Prozess zu berichten und allabendlich ein Video über den Prozess einzustellen. Compact berichtet seit Anfang 2012 regelmäßig auch mit eigenen Recherchen über die ominöse „Zwickauer Zelle“. Hierzu brachte das Magazin sogar eine Spezialausgabe mit vielen zusammengetragenen Fakten heraus.

(pi.news)

Dass es einen ominösen “kleinen Adolf” vom Verfassungsschutz gab, der bei einem der Morde am Tatort war, wurde nicht durch Elsässers Recherche aufgedeckt, sondern war in sämtlichen Medien zu lesen.

Für den Verfassungsschutz wäre es wesentlich besser gewesen, wenn irgendeine kriminelle Bande hinter den Morden gesteckt hätte.

So musste der Verfassungsschutz für sein “Versagen” Prügel einstecken, obwohl auch türkische Medien nicht auf eine rechtsextreme Mordserie getippt hatten.

Dass man die Morde inszeniert hätte, um eine völlig bedeutungslose Partei wie die NPD anzuschwärzen, wäre wohl völlig absurd…

…und anderen Parteien wurden ja keine Beziehungen zum NSU unterstellt.

Elsässers Phantome

April 9, 2013

Ergenekon-Phantom und NSU-Phantom

Zwei parallele Prozesse in der Türkei und Deutschland sollen die Macht der Globalisten zementieren. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT

Nicht nur der NSU-Prozess in Deutschland, Start nächste Woche, ist ein Jahrhundert-Prozess. Noch wichtiger ist das Ergenekon-Verfahren in der Türkei, und in vielem vergleichbar. Doch während sich das Erdogan-Regime den Mund zerreisst, weil in München keine Prozessplätze für türkische Medien reserviert sind, lässt es im eigenen Land die demokratische Öffentlichkeit beim Ergenekon-Prozess verprügeln und einschüchtern. Und vielleicht noch schlimmer: Kaum ein deutsches Medium nimmt Notiz davon!

Solange Erdogan als antiimperialistischer Verbündeter angesehen wurde, störte es Jürgen Elsässer nicht, dass in der Türkei tausende Menschen wegen eines “Phantoms” verfolgt wurden.

Ergenekon ist ein Phantom…

…sowie Gladio ein Phantom war.

Das Gladio-Phantom wurde den Italienern von Andreotti präsentiert, um von Italiens echten Skandalen abzulenken.

Der NSU ist kein Phantom, sondern eine reale, rechtsradikale Mörderbande.

Jürgen Elsässer versucht jedoch diese Mörderbande zu einem Phantom aufzubauschen, das “schlimmer als die RAF” gewesen sein solle und das natürlich auch Teil der großen Gladio-Verschwörung sei.

Dass der NSU von finsteren Mächten (CIA, Mossad,…) geschaffen worden wäre, um die “Macht der Globalisten” zu zementieren, glaubt wohl nicht einmal die NPD, welche die einzige politische Kraft ist, der die NSU-Sache eventuell ein wenig geschadet haben dürfte.

Nichtswisser weiß es besser

April 4, 2013

Ich bekenne freimütig: Von Nordkorea habe ich keine Ahnung. Ebenso wie von vielen anderen Ländern auf dieser Erde. Aber damit bin ich nicht schlechter aufgestellt als alle die Kolleginnen und Kollegen in den Mainstream-Medien, die sich in kürzester Frist zu Experten ernannt haben und nun täglich die “Hungerdiktatur”, den “Steinzeitkommunismus” usw. geißeln.

(Jürgen Elsässer)

Trotzdem weiß er es natürlich besser, wie die Drohungen Nordkoreas in Wahrheit zu verstehen seien:

Die tatsächlich martialische Rhetorik Pjöngjangs – kann man das überhaupt 1:1 nehmen, oder ist das der schwülstige Sprachbarock einer sehr fremden Zivilisation? Oder, was im Westen oft vergessen wird, die Spätfolge eines US-Aggressionskrieges Anfang der 1950er Jahre, der Nordkorea ähnlich verwüstete wie später Vietnam?

Elsässer hat nicht nur von Nordkorea, sondern auch von den historischen Fakten zum Koreakrieg keine Ahnung.

Dass es sich dabei um einen Eroberungsfeldzug des kommunistischen Norden gehandelt hatte, wissen wohl selbst die größten Nichtswisser unter seinen Kollegen in den Mainstream-Medien.

Die heilige Kuh des Blog-Diktators

März 23, 2013

Jürgen Elsässer möchte mit seinem Blog sowohl den linksradikalen als auch den rechtsradikalen Markt bedienen, entsprechend ruppig geht es oft im Kommentarbereich zu.

Nur wenn es gegen ihn selbst oder gegen eine gewisse Fatima geht, wird vom “Blog-Diktator” rigoros eingeschritten:

Fatima hatte gerade den Mord an Daniel S. als “Disco-Schlägerei” bezeichnet, wofür sie von einem anderen Kommentator mit einer Anzeige bedroht worden war.

Jürgen Elsässer sagt:

März 18, 2013 um 14:38

Python: Mir scheint, Sie haben da was falsch verstanden. In jedem Fall nehmen Sie die Drohungen gegen Fatima SUBITO zurück, oder Sie werden hier genixt! Wenn hier jemand sanktioniert und droht, bin ich das – der Diktator dieses Blogs!

Warum ist dem Blog-Diktator die zum Islam konvertierte Kuh so heilig?

Elke bzw. Fatima ist die Gattin von Yavuz Özoguz, der dem Blog-Diktator eine Audienz bei einem echten Diktator vermittelt hatte:

Die einzige kommerzielle Werbe-Schaltung auf Elsässers Blog stammt vom Staatssender der Islamischen Republik Iran.

Putin finanziert den deutschen Blog-Diktator zwar wohl auch, doch wenigstens etwas dezenter.

Unleistbarer “Luxus der Differenzierung”

März 4, 2013

Fremdenfeindlichkeit und Islam-Freundschaft lassen sich zwar bei außenpolitischen Themen wie Israel, Syrien etc. unter einen Hut bringen.

Beim innenpolitischen Thema “Ausländergewalt” gerät man damit argumentativ ziemlich schnell in Teufels Küche:

Dass die Männergewalt in Deutschland (und allen westlichen Ländern) überdurchschnittlich häufig Ausländergewalt ist – das ist eine Wahrheit, die in der Welt der politischen Korrektheit nicht existiert.

Man muss sich freilich den Luxus der Differenzierung gönnen: Unter meinen Griechen gibt es zwar auch einige schlimme Typen, ebenso wie unter Italienern, Spaniern und natürlich auch unter Deutschen. Aber viel häufiger kommen die frauenfeindlichen Brutalos von außerhalb des christlichen Kulturkreises.

Das wiederum hat nach meiner bescheidenen Meinung nichts mit dem Islam zu tun, der ja – auf seine Weise – die Frau und die Familie hoch schätzt, sondern eher mit der Aufweichung der religiösen Wertebindung beim Zusammenprall der Kulturen. Ein Araber muss in vielen arabischen Ländern mit Kopf-ab rechnen, wenn er sich an einer Frau vergreift. Hierzulande lädt in den Discos nacktes Fleisch zum Missbrauch ein, und kein Imam ist in der Nähe, der ihn Mores lehrt.

(Jürgen Elsässer)

Wenn man gleichzeitig die Ausländer anprangern und den Islam in Deutschland verteidigen will, sollte man besser auf den “Luxus der Differenzierung” verzichten.

Eine bescheidene Meinung von deutschen Frauen

März 4, 2013

Dass die Männergewalt in Deutschland (und allen westlichen Ländern) überdurchschnittlich häufig Ausländergewalt ist – das ist eine Wahrheit, die in der Welt der politischen Korrektheit nicht existiert. Man muss sich freilich den Luxus der Differenzierung gönnen: Unter meinen Griechen gibt es zwar auch einige schlimme Typen, ebenso wie unter Italienern, Spaniern und natürlich auch unter Deutschen. Aber viel häufiger kommen die frauenfeindlichen Brutalos von außerhalb des christlichen Kulturkreises.

Das wiederum hat nach meiner bescheidenen Meinung nichts mit dem Islam zu tun, der ja – auf seine Weise – die Frau und die Familie hoch schätzt, sondern eher mit der Aufweichung der religiösen Wertebindung beim Zusammenprall der Kulturen. Ein Araber muss in vielen arabischen Ländern mit Kopf-ab rechnen, wenn er sich an einer Frau vergreift. Hierzulande lädt in den Discos nacktes Fleisch zum Missbrauch ein, und kein Imam ist in der Nähe, der ihn Mores lehrt.

(Jürgen Elsässer)

Würden sich die deutschen Frauen ordentlich verschleiern, gäbe es in Deutschland kein Problem mit muslimischen Vergewaltigern…

…und folglich habe das Ganze nichts mit dem Islam zu tun.

“Das ist Syrien heute”

Januar 8, 2013

Schauen wir uns zunächst das Video an. Sicherlich, ein Propagandavideo. Aber interessant ist schon, welche Werte da propagiert werden: Der Clip zeigt Frauen an der Seite der Männer. Der Clip zeigt Frauen mit und (vor allem) ohne Kopftuch. Der Clip zeigt Schulkinder, die koedukativ unterrichtet werden. Der Clip zeigt ein Renterehepaar, wie man es auch in einer europäischen Stadt sehen könnte. Im zentralen Innenteil steht die religiöse Toleranz im Mittelpunkt: Die Versöhnung zwischen Islam und Christentum. Die Kirche und das Kreuz sind sogar länger zu sehen als jedes andere Bauwerk und Symbol! Der Bruderkuss der religiösen Führer symbolisiert die Bruderschaft der abrahamitischen Religionen.

Das ist Syrien heute. Dieses Syrien soll von Terroristen zerstört werden!

(Jürgen Elsässer – “Lang lebe Assad!”)

Als die arabische Revolution in Ägypten ausbrach, wurde sie von Jürgen Elsässer bejubelt:

Hoch lebe die arabische Revolution

Dass islamische Extremisten gerade versuchen, Ägypten in einen Gottesstaat zu verwandeln, wird nicht als Rückschritt empfunden:

Die Mursi-Verfassung ist KEIN Rückschritt

Mubaraks Ägypten war zwar mindestens genauso säkular wie das Regime aus dem Propaganda-Video, und im Gegensatz zu Assad unterstützte Mubarak auch außerhalb seines eigenen Landes keine extremistischen Terrororganisationen wie die Hisbollah.

Mubarak hatte jedoch keine Verbündeten, die ihn dazu ermutigt hätten, einen Bürgerkrieg gegen die eigene Bevölkerung zu führen und damit das Schicksal der christlichen Minderheit an sein eigenes Schicksal zu ketten…

…und wohl auch keine westlichen Groupies, die ihn dafür auch noch als Held bejubelt hätten.

“Augstein in Gefahr”

Januar 2, 2013

Er selbst schreibt pro Euro und, glaub ich, pro Euro-Bonds, fallweise pro Steinbrück und pro Obama, und sein Antinationalismus ist so unappetitlich, dass er auch mal gerne in eine Deutschland-Fahne rotzt. Also ein richtiges Mitte-Links-Bürscherl, der vor zehn, 15 Jahren noch den Hannah-Arendt-Preis oder ähnliche Belohnungen bekommen hätte. Dass dieser in fast jeder Hinsicht konforme Schreiberling sich jetzt auf dieser Hass-Liste findet, ist der einzigen Aufmüpfigkeit zu danken, die er sich ab und zu leistet: Er wagt es manchmal, Israel zu kritisieren.

Augstein steht in einer Reihe mit Mursi und der in einer mit Ahmadinedschad, und alle zusammen führen das Werk von Hitler und Himmler fort. Dagegen hilft, in ihrem Weltbild, nur dreinschlagen, bevor ein neues “München” den neuen Holocaust entfesselt: Stürzt Mursi, bombardiert Teheran – und, ja was? Enteignet Augstein? Tötet Augstein? Wer solche “Hitlisten” aufstellt, darf sich nicht wundern, wenn ein “Hitman” wie Breivik daraus blutige Schlussfolgerungen zieht. Übertrieben? Aber Breivik bezog sich tatsächlich in seinem Mord-Pamphlet dutzendfach auf Broder, und Broder ist es auch jetzt, der für das Wiesenthal-Zentrum den Kronzeugen gegen Augstein gibt. Soll heißen:Der Freitag-Herausgeber ist bei Zuspitzung der Lage in Gefahr.

Solange Broder nicht über Israel/Nahost spricht, ist ihm oft zuzustimmen.

(Jürgen Elsässer)

Ach?

Solange er nicht über Nahost schreibt, ist ihm also zuzustimmen?

Dass sich ein “Hitman” Breivik zur ideologischen Rechtfertigung seiner Wahnsinnstaten nicht gerade Broders Ansichten zur Nahost-Politik herausgepickt hatte, sondern Punkte, die auch von allen möglichen anderen Autoren – wie auch von Jürgen Elsässer selbst – vertreten werden, dürfte Jürgen Elsässer wohl nicht entgangen sein, wenn er sich schon auf Breiviks Pamphlet bezieht.

Wäre Elsässer international auch außerhalb der russischen und iranischen Medienlandschaft etwas bekannter, hätte Breivik wohl auch bei Elsässer etwas Passendes gefunden.

Doch wäre Elsässer eine öffentlich bedeutsamere Person, hätte er sich ohnehin auch im Antisemiten-Ranking eine Platzierung vor Augstein verdient.

Im Gegensatz zu Augstein wäre Elsässer auch noch stolz über so eine “Auszeichnung” gewesen.


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